Filmhandlung und Hintergrund

Killerfledermäuse terrorisieren attraktive Biologin und eine Kleinstadt in Texas.

Weil das US-Militär nach einer neuen biologischen Waffe suchte, ein Wissenschaftler diesen Wunsch mit aggressiven intelligenten Riesenfledermäusen erfüllte, die Labortiere entkamen und Schwärme harmloser Artgenossen infizieren konnten, sind die Nächte in Texas nun von blutigem Terror gezeichnet. Bis eine couragierte Biologin dem Spuk gegenübertritt.

Aggressive Fledermäuse mit beträchtlicher Flügelspannweite terrorisieren ein amerikanisches Provinznest und haben bereits zahlreiche Todesopfer unter der Landbevölkerung gefordert. In seiner Not bittet der junge Dorfsheriff auswärtige Wissenschaftler um tätige Mithilfe, die denn auch nach einigen (teils romantischen) Umwegen prompt einem schlimmen Verbrechen auf die Schliche kommen: Ein Mad Scientist reinsten Wassers stampfte die genetisch mutierten Flattermänner aus dem Reagenzglas, und jetzt bedroht die Brut das ganze Land.

Ein Provinzsheriff bittet um Hilfe, als sein Nest von aggressiven riesigen Fledermäusen angegriffen wird. Doch die zu Hilfe eilenden Wissenschaftler entdecken eine noch furchtbarere Tatsache. Gepflegter Horrorspaß in bekannter Fledermaus-Qualität.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Bats - Fliegende Teufel: Killerfledermäuse terrorisieren attraktive Biologin und eine Kleinstadt in Texas.

    Wie in den 70er und frühen 80er Jahren, als Haie, Killerwale, Piranhas oder Grizzlys zu Tisch baten, hat der cineastische Horrortierpark wieder geöffnet. Nach dem Krokodil in „Lake Placid“ sorgen nun manipulierte Labor-Fledermäuse für Terror. Ein Szenario, das noch vor kurzem exklusiv in Videotheken vermarktet worden wäre, in der Aufschwungseuphorie des Horrorgenres aber nun mit einer Kinoaufführung geadelt wird. In den USA konnte „Bats“ mit etwa 10 Mio. Dollar Umsatz fast das Doppelte seines Budgets einspielen. Ein kleines Wunder, für dessen Wiederholung uns hierzulande der rechte Glauben fehlt.

    Das Skript stammt von John Logan, der bereits an Oliver Stones „An jedem verdammten Sonntag“ mitarbeitete (Koautor) und auch für die Vorlage von Ridley Scotts Sandalenepos „Gladiator“ verantwortlich zeichnete. Größere Erwartungen an „Bats“ sind davon freilich nicht abzuleiten, erweisen sich doch Handlung und Figuren als Produkte überraschungsfreien Klonens von Genrekonventionen. Nach der Ouvertüre des Grauens, in der ein Pärchen beim Date im Auto flatternden Besuch bekommt, wird eine Biologin (Dina Meyer, nach Big-Budget in „Starship Troopers“ und „Dragonheart“ bescheiden geworden) ins texanische Städtchen Gallup gerufen, um dort mit dem Sheriff (Lou Diamond Phillips) das Geheimnis der aus der Art schlagenden Tiere zu lösen. Größere mentale Anstrengungen bedarf es dazu nicht, gibt es doch mit Bob Gunton einen sichtbar verrückten Wissenschaftler, der zwei später entkommene Versuchstiere aggressiver und intelligenter machte, dabei aber offensichtlich eigene geistige Kapazitäten einbüßte. Weder die Ortung noch die Vernichtung der in Riesenschwärmen einfallenden Flugkiller bereiten unlösbare Probleme, weshalb die schlichte Handlung weitgehend aus regelmäßigen Attacken der Mini-Monster besteht, die als Konsequenz des bescheidenen Budgets vorwiegend mit animatronischen Puppeneffekten, Wackelkamera, Schnitthektik und verwischter Optik in Szene gesetzt wurden. Der Gruselfaktor hält sich entsprechend in Grenzen, obwohl der Film seine animalischen Protagonisten immer wieder im Wort zu dämonisieren versucht, und die beiden Leittiere mit ihren fletschenden Fratzen als fehlgeschlagene Kreuzungen aus Pariser Chimären, James Camerons fliegenden Piranhas und den Teufelchen aus Tibor Takacs „The Gate“ keinem gängigen Schönheitsideal entsprechen. Ob man sich in diesem B-Picture unterhalten kann, beantworten insgesamt weniger dessen filmische Qualitäten als die Zuneigung des Zuschauers zum Genre. kob.

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