Rückkehr der "Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen"

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Im zweiten Anlauf soll es mit der Kinoserie klappen.

"Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen": Reboot mit neuer Besetzung Bild: Fox

Eine Vielzahl Helden, die sich gegenseitig nach Kräften auf die Nerven gehen und dann doch gemeinsam die Welt retten – diese Idee ging 2003 völlig am Geschmack des Kinopublikums vorbei. „Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen“, unter anderem mit Sean Connery hochkarätig besetzt, geriet zum Flop.

Doch heute, in Zeiten von „Avengers“ und „Justice League“ hat das Ensemble aus Superstars der Weltliteratur bessere Chancen. So denkt man jedenfalls beim Filmriesen 20th Century Fox und holt die sieben Glorreichen für eine Neuverfilmung aus der Versenkung.

Ursprünglich hatten die Autoren Alan Moore und Kevin O’Neill hemmungslos die Stadtbücherei für eine Comicstory geplündert und die Helden von unter anderem Jules Verne, Mark Twain, Oscar Wilde und Bram Stoker in der „Liga“ zusammengeführt.

Die Wut des Schöpfers

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Quatermain, Tom Sawyer, Kapitän Nemo, Dr. Jekyll/Mr. Hyde, Vampirin Mina Harker, Dorian Grey und der Unsichtbare Mann wurden in der Graphic Novel von der britischen Regierung verpflichtet, sich der Superschurken Fu Manchu und Dr. Moriarty anzunehmen.

Allerdings wich Regisseur Stephen Norrington mit seinem Film stark von der Comicvorlage ab, was bei Alan Moore nachhaltige Wut auf Hollywood auslöste – so verweigerte er jede Zusammenarbeit mit Zack Snyder, als der Moores „Watchmen“ adaptierte.

Der Versuch, eine TV-Serie um „Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen“ zu stricken, scheiterte vor zwei Jahren. Das schreckt Fox-Produzent John Davis („Chronicle“, „Codename U.N.C.L.E.“) nicht ab. Er plant mit der illustren Truppe eine ganze Kino-Saga.

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