Ein Verantwortlicher des Szenenbilds von “Batman v Superman: Dawn of Justice“ mischt sich nun in die ausufernden Diskussionen um die berüchtigten “Nightmares“ des Dunklen Ritters ein und gibt seine Interpretation zu den ambivalenten Szenen zum Besten.

Kein Tag ohne “Batman v Superman: Dawn of Justice“. Mag auch viel über die Box-Office-Ergebnisse der Comicverfilmung Zack Snyders berichtet worden sein, so werden die verschiedenen Interpretationen zu gewissen Szenen wohl weitaus länger anhalten. Seit der Premiere von “Batman v Superman: Dawn of Justice“ wurden Stimmen laut, die von Logiklöchern sprachen. Besonders ein Thema kristallisierte sich rasch als als Kontroverse heraus: Die sogenannten “Knightmares“.

Gingen die meisten davon aus, dass es sich hierbei lediglich um Albträume des Dunklen Ritters handelt, verstanden manch andere die düsteren Szenen als Bilder aus einem alternativen Universum, wieder andere als Einblick in die Zukunft. Dort wird Batman aka Bruce Wayne (Ben Affleck) mit einer düsteren Realität konfrontiert, die einem postapokalyptischen Szenario gleicht. Wir beschäftigten uns an dieser Stelle bereits damit, wohin die Szenen hinführen könnten, Stichwort “Justice League“.

Ihr wollt eine Übersicht, wann ihr eure DC-Helden im Kino sehen könnt? Wir haben alle Filme und Termine bis 2020 hier für euch.

Nun meldete sich Jay Oliva zu Wort, von Beruf “Storyboard Artist“. Er war wie bereits bei “Man of Steel“ und der “Flash“-TV-Serie für das Szenenbild in “Batman v Superman: Dawn of Justice“ verantwortlich. Außerdem wird Oliva bald auch für den “Wonder Woman“-Solofilm in diesem Bereich arbeiten. Mag der Storyboard-Artist im Allgemeinen auch nicht mit allen Einzelheiten eines Filmes vertraut sein, so haben wir es hier mit einem besonderen Fall zu tun. Oliva hat bereits bei mehreren Comicproduktionen mitgewirkt und für Animationsfilme wie “Batman: The Dark Knight Returns“ oder “Justice League: War“ Regie geführt. Entsprechend haben die Aussagen des Kreativen Hand und Fuß.

Bilderstrecke starten(31 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Batman v Superman: Dawn of Justice

Traum oder Zukunft?

Bezogen auf die gern als “Knightmares“ bezeichneten Szenen, gab Oliva nun, wie die Kollegen von Screen Rant berichten, ein entschiedenes Statement im “Hall of Justice“-Podcast ab. Obgleich er anmerkt, dass es sich dabei nur um seine eigene Interpretation handelt, die nicht im Zusammenhang mit den Intentionen Zack Snyders stehen muss, ist er sicher, dass die düsteren Bilder Bruce Waynes aka Batmans in Wahrheit ein Verweis auf die Zukunft sind.

Ein Hinweis darauf sei zum Beispiel, dass wir Bruce Wayne niemals einschlafen sehen. Stattdessen wird davor stets weggeschnitten. Außerdem erscheint die Tatsache, dass The Flash (Ezra Miller) vor der Zukunft warnt, in dem Wissen, dass er durch die Zeit reisen kann, plausibel. Und dann ist da noch die Aussage Deborah Snyders, verheiratet mit Regisseur Zack Snyder und Produzentin für “Batman v Superman: Dawn of Justice“. Ihr zufolge wurde die entsprechende Flash-Szene, die erst mitten in den Dreharbeiten konzipiert wurde, in den Film integriert, um zukünftige Ereignisse anzukünden und somit eine bessere Verbindung zu schaffen.

Ob es sich bei den “Knightmares“ tatsächlich um die Zukunft handelt, werden wir spätestens erfahren, wenn die beiden “Justice League“-Filme die Lichtspielhäuser erreicht haben. Doch nach allem, was bekannt ist, lassen die kontroversen “Knightmare“-Szenen eine düstere Zukunft erahnen.

 

Hat dir dieser Artikel gefallen? Dann hinterlasse uns einen Kommentar auf dieser Seite und diskutiere mit uns über aktuelle Kinostarts, deine Lieblingsserien und Filme, auf die du sehnlichst wartest. Wir freuen uns auf deine Meinung.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare