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Sensation bei „Bares für Rares“: Rarität ist 40-mal so viel wert wie gedacht

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

© ZDF / Frank W. Hempel

Ein Verkäufer-Paar wusste nicht einmal, was es da in die Trödelschow brachte – und war angesichts des Geldregens entsprechend überrascht.

Dass man selbst mit scheinbarem Schund einen Gang zu „Bares für Rares“ antreten sollte, bewiesen Silvia Haumann und Jan-Dirk Wolken. Das Paar aus Hamm-Drechen besuchte mit einer Rarität die Sendung, bei der Horst Lichter selbstbewusst sagte: „Da weiß ich genau, dass ich nicht weiß, was es ist“.

So ging es auch den beiden potenziellen Verkäufer*innen. Doch zum Glück gibt es ja den Experten Colmar Schulte-Goltz: „Wir haben hier eine Lipsanothek“, erklärte er. Hierbei handelt es sich um einen Reliquienschrein. Optisch erinnert er an einen Altar, allerdings ohne Heiligenbild, stattdessen befinden sich kleine Säckchen im Inneren. Colmar Schulte-Goltz erkannte 16 solcher Säckchen, die jeweils für unterschiedliche Heilige stehen und aus edlem Stoff aus dem 18. Jahrhundert gefertigt sind.

Zum Glück muss sich das Verkäufer-Paar nicht in diese Liste einreihen:

Verkäuferin liegt selbst mit korrigierter Schätzung weit daneben

Welche Reliquien tatsächlich darin enthalten sind, wollte der Experte allerdings nicht ergründen. „Ich habe großen Respekt vor dem tollen Objekt und will nicht zum Zerstörer werden“, begründete er. Trotzdem hatte seine Expertise es in sich. Silvia Haumann gestand, dass sie eigentlich nicht mit mehr als 50 Euro gehofft hatten. Nach den positiven Tönen des Experten schraubte sie ihre Erwartung auf vorsichtige 100 Euro hoch.

Doch auch das war noch weit daneben. „Das ist etwas sehr Rares“, erklärte Colmar Schulte-Goltz und schätzte einen Wert von 1.700 bis 2.000 Euro. Das wäre im Optimalfall das 40-Fache des anfänglich erwarteten Preises von Frau Haumann und Herrn Wolken. Aber gehen die Händler bei dieser Expertise mit?

Werdet selbst zu Antiquitäten-Händler*innen mit dem „Bares für Rares“-Spiel

Nach anfänglichem Lob von Christian Vechtel eröffnete Thorsden Schlößner die Runde mit 200 Euro. Markus Wildhagen erhöhte auf 350 Euro, bevor Silvia Haumann den Schätzpreis nannte, um etwas Fahrt in die Sache zu bringen. Schlößner meint, dass sie auf so viel vermutlich nicht kommen werden. Nach ein wenig Hin und Her landeten die Verkäufer und der Händler aber immerhin bei 1.000 Euro. Das 40-Fache des zuerst gedachten Preises erreichte das Paar aus Hamm-Drechen damit zwar nicht, aber dennoch übertraf die Rarität ihre Erwartungen noch um das 20-Fache.

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Aus der kino.de-Redaktion

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