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Von wegen „schlechtes Geschäft“: „Bares für Rares“-Verkäufer erlebt große Überraschung

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

© ZDF / Guido Engels

Ein Verkäufer bei der Trödelshow glaubte, vor 50 Jahren eine schlechte Entscheidung getroffen zu haben. Die sollte sich jetzt aber mehrfach auszahlen.

Der ehemalige Gastronom Jürgen Siegel aus Braunschweig wollte in „Bares für Rares“ einen vermeintlich alten Fehler von sich ausbügeln. Mit einem dekorativen Silberkrug ging er in die Sendung, den er seinerzeit auf kuriose Art erhalten hatte: „Ich habe das von einer Kollegin bekommen, die Geld brauchte“, erklärte Herr Siegel.

Stürzt euch selbst in den Spaß: 

Clementoni 59152 Bares für Rares, Tischspiel für 3 - 6 Spieler, Familienspiel ab 12 Jahren, Strategiespiel für die ganze Familie, nach der gleichnamigen Fernsehsendung *
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 13.8.2020 9:17 Uhr

Damals in den 70er-Jahren lieh Herr Siegel seiner Kollegin 150 DDR-Mark, war sich aber ziemlich sicher, das Geld niemals wiederzusehen. „Das heißt, du hast jemandem Geld geliehen und hast das als Pfand bekommen“, fasste Horst Lichter die Geschichte von Jürgen Siegel und dem Krug noch einmal zusammen. Herr Siegel bestätigte, war rückblickend aber nicht gerade glücklich: „Zu Hause habe ich gedacht: schlechtes Geschäft.“

Horst Lichter war da aber besserer Dinge, schließlich meinte er schon am Anfang überzeugt von der Rarität: „Du hast uns da ein ganz dolles Ding mitgebracht.“ Ähnlich angetan zeigte sich der Experte mit den Worten: „Das ist ein schön gemachter Humpen.“ Seiner Einschätzung nach könnten die Händler für den um 1900 angefertigten Gegenstand 400 bis 450 Euro zahlen, wenn sie ihn „richtig toll finden“.

Zum Glück lief es für Herrn Siegel besser als bei diesen Kandidat*innen: 

Händler überbieten sich gegenseitig – und müssen am Ende lachen

Jürgen Siegel strahlte sofort und Horst Lichter schickte ihn in den Händlerraum, damit er sich „das Trinkgeld inklusive Zinsen“ abholen könne. Dort stapelte Walter Lehnertz zunächst tief mit dem Kommentar: „Kann man kaufen, muss man aber nicht.“ Das Startgebot von 300 Euro zeigte aber direkt, dass die Händler definitiv Interesse an dem Humpen hatten. Denn auch wenn Jürgen Siegel mit dem ersten Gebot zufrieden sein konnte, blieb es dabei nicht.

Die Händler überboten sich gegenseitig, am Ende bekam Wolfgang Pauritsch mit ganzen 800 Euro den Zuschlag. Anschließend wurde dann doch gefragt, wie viel Jürgen Siegel seinerzeit an Pfand hingeblättert habe. „Ihr lacht euch kaputt: 150 Ostmark!“ Das Lachen verging Pauritsch dabei zum Glück nicht, sondern er meinte freudig: „Das ist mal ein gutes Geschäft. Es sei Ihnen gegönnt.“ Dem können wir uns nur anschließen.

Ist in euch auch ein toller Geschäftssinn versteckt? Erfahrt es in unserem Quiz:

Aus der kino.de-Redaktion

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