„Schatz” entpuppt sich bei „Bares für Rares” als dreiste Fälschung

Author: Marek BangMarek Bang |

Teilnehmer der Trödelshow „Bares für Rares“ hoffen natürlich auf die Händlerkarte und einen guten Erlös. Doch das geht nur, wenn die Ware auch in Ordnung ist.

Wer sich auf den Weg nach Köln macht, um seine vermeintlichen Schätzchen in der Trödel-Show „Bares für Rares“ zu Geld zu machen, der geht zumindest davon aus, dass seine Ware auch etwas taugt. Oft klappt das Vorhaben erstaunlich gut und im Händlerraum werden Traumpreise erzielt. Doch nicht immer ist alles Gold, was glänzt. Diese simple Weisheit trifft besonders auf Petra Mülden aus Baumholder in Rheinland-Pfalz zu, der das Glück leider überhaupt nicht hold war.

Vor Jahren schenkte ihr ein Freund aus den USA einen üppigen Ring, den er zuvor in einem Bankschließfach aufbewahrte. Bei der Vorsicht könnte man meinen, dass der Klunker einiges an Scheinen beim Verkauf erzielen dürfte, doch leider entpuppt er sich schon bei Expertin Wendela Horz als Blender. Dabei fordert die bescheidene Verkäuferin als Erlös lediglich den vermeintlichen Goldwert. Blöd nur, wenn der Ring gar nicht aus Gold ist. Das stellt Wendela Horz nach einigen Tests unmissverständlich fest und entlarvt das Schmuckstück als „irreführende Fälschung“.

Dass es sich hier nicht einfach nur um ein wertloses Schmuckstück handelt, sondern tatsächlich um eine Fälschung, liegt an der Stempelung des Ringes, die dem Halter weismachen soll, dass er aus 575-Gold sei. Doch das stimmt nicht, auch handelt es sich bei den darauf befindlichen Steinen nicht um Edelsteine, sondern ebenfalls um Fälschungen (Quelle: ZDF).

Weitere große Enttäuschungen aber auch spektakuläre Verkäufe bei  „Bares für Rares“ findet ihr hier:

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Von Top bis Flop: Die spektakulärsten Verkäufe bei „Bares für Rares“

Horst Lichter zückt keine Händlerkarte

Natürlich unterstellt niemand der Verkäuferin des Rings sowie dessen Schenker betrügerische Absichten oder ein Täuschungsmanöver, dennoch kaufen Händler natürlich keine gefälschten Objekte an. So bleibt Horst Lichter nichts anderes übrig, als die Händlerkarte einzubehalten und die enttäuschte Dame wieder nach Hause zu schicken.

„Bares für Rares“ wird werktags um 15:05 Uhr im ZDF ausgestrahlt, Wiederholungen laufen bei ZDF Neo um 8:50 Uhr und um 18:30 Uhr. Am Konzept der Sendung wurde über die Jahre nichts verändert: Otto-Normalverbraucher lassen ihre vermeintlichen Schätze von Experten wie Wendela Horz bewerten und feilschen dann mit interessierten Händlern um den Verkaufspreis. Voraussetzung ist natürlich, es handelt sich um keine Fälschungen.

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