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Debakel bei „Bares für Rares”: Skurriler Verkäufer bekommt nur Bruchteil seines Wunschpreises

Debakel bei „Bares für Rares”: Skurriler Verkäufer bekommt nur Bruchteil seines Wunschpreises
© ZDF / Frank W. Hempel

Alles außer gewöhnlich bei „Bares für Rares“: Mit Norbert Morkes reiste ein echtes Unikat zur Trödelshow und auch seine Exponate haben Detlev Kümmel und Co. so noch nie gesehen. Für den ganz großen monetären Coup reichte es aber am Ende nicht.

Poster

Bares für Rares - Die Trödel-Show mit Horst Lichter

Norbert Morkes hat in seinem Leben schon auf vielen Hochzeiten getanzt. Als Eventmanager und Kulturschaffender ist er in seiner Heimat Gütersloh bekannt wie ein bunter Hund. Nachdem er den Verein BfGT Bürger für Gütersloh e. V. gründete, schaffte er es 2020 ins dortige Rathaus und ist seitdem als Bürgermeister in Amt und Würden.

Während dieser neuen Aufgabe entdeckte er einige ausrangierte Wahlmaschinen, mit denen früher tatsächlich Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt wurden. Der sympathische Bürgermeister entschied sich daraufhin, das seltene Gut bei „Bares für Rares“ anzubieten. Vor Ort fiel der leicht extrovertierte Patron direkt mit seiner locker-flapsigen Art auf. Nobby, so sein Spitzname, agierte wie das lebende Gegenteil des Klischees eines Berufspolitikers, wohl auch, weil sein Einstieg erst im vergleichsweise hohen Alter von knapp 70 Jahren erfolgte. Besonders lustig geriet seine Affinität zum Duzen, wovon er auch beim Experten Detlev Kümmel keinen Halt machte. Sein lautes „Detlev!“ war sicher noch bis Düsseldorf zu hören, auch wenn der Sachverständige mit der Preisvorstellung von Norbert Morkes gar nichts anfangen konnte. Er hielt die 1.500 Euro für völlig absurd und konterte mit maximal 600 Euro. Kein Problem für Nobby, der zugab, keine Ahnung zu haben und die Händlerkarte annahm. Er habe den Wunschpreis sowieso nur herbeifantasiert.

300 Euro statt 1.500 Euro: Verkäufer freut sich dennoch

Im Händlerraum sorgten die drei Wahlmaschinen und ihr Verkäufer zwar für Erheiterung, so richtig etwas anfangen konnte aber niemand mit den geschichtsträchtigen Stücken. Eher aus Spaß bot Julian Schmitz-Avila schließlich mit 300 Euro die höchste Summe und Norbert Morkes schlug ein. Auch wenn er damit nur ein Fünftel seines ursprünglichen Wunschpreises erzielte, blieb er fröhlich und zog gut gelaunt von dannen. Mehr über den Bürgermeister erfahrt ihr auf der Webseite der Stadt Gütersloh. Weitaus mehr Geld wurde für diese Stücke bezahlt, wie ihr im Video nachschauen könnt.

Bares für Rares: Die 5 teuersten Stücke

„Bares für Rares“ läuft werktags um 15:05 Uhr im ZDF. Wiederholungen strahlt der Ableger ZDF Neo um 8:50 Uhr sowie um 18:30 Uhr aus. Das Konzept der Sendung hat sich bis heute nicht verändert: Menschen wie Norbert Morkes lassen ihre Ware von Sachverständigen bewerten und feilschen dann im Händlerraum um den Verkaufspreis. Von Erfolg ist das allerdings nicht immer gekrönt.

Wie gut würdet ihr euch bei „Bares für Rares“ anstellen? Testet euch im Quiz:

Bist du Schrottsammler oder Antiquitäten-Händler: Teste dein „Bares für Rares“-Wissen

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