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Dreiste Fälschung bei „Bares für Rares”: Erbstück ist leider nur „Sperrmüll”

Author: Marek BangMarek Bang |

© ZDF / Frank Dicks

Wenn sich ein lang gehütetes Erbstück als Konglomerat von Fälschungen herausstellt, ist die Enttäuschung bei „Bares für Rares“ natürlich groß. Zum Glück war die nachgebastelte Uhr immerhin noch dekorativ.

Praxismanagerin Karin Cronemeyer wollte sich von einer Standuhr trennen und machte sich auf den Weg zu „Bares für Rares“. Einen weiten Weg musste die Kölnerin zwar nicht zurücklegen, dennoch verlief die Expertise alles andere als zufriedenstellend. Bei ihrem Erbstück war einzig der Sockel ein Original, beim Rest handelte es sich leider nur um ein Konglomerat aus Fälschungen.

Bevor Experte Albert Maier zum Zuge kam, bereitete Horst Lichter die sympathische Verkäuferin bereits auf die große Ernüchterung vor. Er selbst ahnte zu diesem Zeitpunkt schon, dass hier weder mit Bronze, noch mit Gold gearbeitet wurde. Der Sachverständige bestätigte die Vermutung und klärte sein Gegenüber darüber auf, dass der sogenannte Uhrenständer nur aus Blech gefertigt war. Auch die Uhr an sich konnte ihn zu keiner hohen Schätzung bewegen, vielmehr handelte es sich bei ihr um eine perfide Fälschung. Zwar wies manches Detail auf eine edle französische Herkunft hin, letztlich war es aber nur ein Imitat. Was also tun?

Mehrere Tausend Euro konnte Albert Maier natürlich nicht mehr aufrufen, doch Karin Cronemeyer gab sich bescheiden und wäre auch mit 100 Euro zufrieden. Da die Uhr an sich dekorativ war, konnte der Experte immerhin diesem Wunsch zustimmen.

Happy End im Händlerraum: Fälschung bringt immerhin 400 Euro

Im Händlerraum fiel sofort auf, dass es sich bei der Uhr nicht um ein Original handelte. Dennoch fand Fabian Kahl Gefallen an dem Exponat und zahlte schließlich immerhin 400 Euro für den gefälschten Wecker. Sein Kollege Waldi konnte das gar nicht nachvollziehen. „Sperrmüll, das Ding da“, raunte er nach dem Verkauf und fragte laut, was Fabian denn mit so einem zusammengeflickten Teil anfangen wolle. Der entgegnete, schon jemanden im Auge zu haben, der sich für die Uhr als dekoratives Element interessieren würde. Karin Cronemeyer wird es gefreut haben.

In diesen Fällen hatten alle Beteiligten weitaus weniger Glück. Hier sind die größten Enttäuschungen aus „Bares für Rares“.

„Bares für Rares“ läuft von Montag bis Freitag um 15:05 Uhr beim ZDF. Wiederholungen zeigt der Ableger ZDF Neo um 8:50 Uhr sowie um 18:30 Uhr. Das Konzept der Sendung hat sich bis heute nicht verändert: Menschen wie Karin Cronemeyer lassen ihre Ware von Experten bewerten und feilschen dann im Händlerraum um den Verkaufspreis.

Bares für Rares: Die spannendsten Geschichten, die interessantesten Objekte, die sensationellsten Gebote

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