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Abbruch bei „Bares für Rares“: Händler trauen Rarität nicht

Abbruch bei „Bares für Rares“: Händler trauen Rarität nicht
© ZDF / Frank W. Hempel

Eine vermeintlich sensationelle Rarität stieß bei „Bares für Rares“ gemeinhin auf Skepsis. Im Händlerraum kam es schließlich, wie es kommen musste.

Der bekennende Rennfahrerfan Horst Lichter musste bei dieser Rarität natürlich staunen: ein echtes Formel-1-Lenkrad bei „Bares für Rares“. Mitgebracht hatten es Angelika und Jürgen Schott aus Mücke, Hessen. Es ist aber nicht irgendein Lenkrad: Laut dem Ehepaar hat es die Formel-1-Legende Ayrton Senna persönlich in Händen gehalten.

Eine sensationelle Rarität, für die man sich ein hübsches Sümmchen erhoffen kann. Zudem hat Ehepaar Schott noch mehr im Gepäck, denn sie brachten ebenfalls ein Zertifikat mit, dass das Lenkrad in den Lotus-Rennstall und ins Jahr 1987 verordnet. Zudem gab es eine Signatur von Clive Chapman, dem Sohn von Lotus-Team-Gründer Colin Chapman, quasi obendrauf.

Bares für Rares: Die spannendsten Geschichten, die interessantesten Objekte, die sensationellsten Gebote

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Experte Detlev Kümmel will sich vom allgemeinen Freudentaumel allerdings nicht so recht anstecken lassen. Denn das Lenkrad sei neuwertig, weswegen plötzlich der Verdacht im Raum steht, dass es gar nicht wirklich zum Einsatz kam. Zudem gab es 1987 bei Lotus noch Saturo Nakajima als zweiten Fahrer. Ob also wirklich Ayrton Senna mit dem Lenkrad unterwegs war, kann nicht bestätigt werden.

Die Verkäufer*innen wollten für ihre Rarität eigentlich 3.000 Euro haben, doch da ging Kümmel definitiv nicht mit. Immerhin 1.500 bis 1.800 Euro seien unter diesen Umständen zu haben, erklärte der Experte. Zähneknirschend stimmte das Paar zu, machte aber direkt deutlich, das dies wirklich die unterste Grenze sei. Entsprechend ging es mit der Händlerkarte und der Hoffnung, im Händlerraum auf mehr Begeisterung zu treffen, weiter.

Unser Video zeigt euch fünf weitere Verkäufe, die absolut nicht nach Plan liefen:

Verkäufer verzweifelt an mangelndem Interesse

Doch bei den Händler*innen regierte ebenfalls Skepsis. Roman Runkel meinte sogar zunächst, dass dies kein echtes Formel-1-Lenkrad sein könne, da es dafür zu klein sei. Zwar ließ er sich vom Gegenteil überzeugen, aber Interesse hatte er dennoch nicht – genau wie fast alle anderen Händler*innen.

Lediglich Wolfang Pauritsch war bereit, auf die Rarität zu bieten. Mehr als 300 Euro wollte er jedoch nicht herausrücken. Jürgen Schott merkte zwar an, dass das weit unter der Expertise liege, doch Paurtisch konterte nonchalant: „Was soll ich denn machen, wenn ich keine Konkurrenz habe?“

Die machte sich in Gestalt von Susanne Steiger anschließend zwar bemerkbar, mehr als 650 Euro wurden den Verkäufer*innen aber trotzdem nicht geboten. Jürgen Schott enthüllte anschließend, dass er mindestens 1.500 Euro für das Formel-1-Lenkrad haben wolle, eben das untere Ende der Expertise. Steiger war zwar noch bereit, auf 1.200 Euro zu erhöhen, aber das reichte Herrn Schott nicht.

Er brach die Verhandlungen ab, das Lenkrad blieb damit zwar in seinem Besitz, allerdings erhielt er eben keine vierstellige Summe. Und die hätte Jürgen Schott eigentlich gut gebrauchen können: „Ich habe meiner Frau eine Schiffsreise versprochen“, gestand er. Die müsste er entsprechend aus eigener Tasche und ohne die finanzielle Unterstützung der „Bares für Rares“-Händler*innen bezahlen.

„Bares für Rares“ läuft werktags um 15:05 Uhr im ZDF. Wiederholungen strahlt der Ableger ZDF Neo um 8:50 Uhr sowie um 18:30 Uhr aus. Das Konzept der Sendung hat sich in über 1.000 Folgen nicht verändert: Sachverständige bewerten die mitgebrachte Ware, bevor im Händlerraum um den Verkaufspreis gefeilscht wird – mit einem hoffentlich für alle Seiten erfreulichen Ergebnis.

Wie gut kennt ihr euch mit Raritäten aus? Testet euer „Bares für Rares“:

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