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650 statt 20.000 Euro: „Bares für Rares”-Expertin muss traurige Wahrheit übermitteln

650 statt 20.000 Euro: „Bares für Rares”-Expertin muss traurige Wahrheit übermitteln
© ZDF / Guido Engels

Nicht jede Nachbildung ist automatisch eine Fälschung. Entsprechend durften zwei in Frankreich gekaufte Uhren bei „Bares für Rares“ auch verkauft werden. Beim Preis musste das verhältnismäßig junge Alter der guten Stücke allerdings berücksichtigt werden, sodass am Ende kein Vermögen auf der Habenseite stand.

Poster

Bares für Rares - Die Trödel-Show mit Horst Lichter

Gabriele Nause aus Berlin fährt gern nach Frankreich in den Urlaub und besucht dort den einen oder anderen Antikmarkt. So auch vor einigen Jahren, als ihr zwei Uhren ins Auge fielen, die sie für umgerechnet 450 Euro kaufte. Nun soll es allerdings in die USA gehen und da wäre ein Obolus für die Reisekasse willkommen. Entsprechend machte sich die sympathische Webdesignerin auf den Weg quer durch die Republik nach Köln und präsentierte ihre Schätze bei „Bares für Rares“.

Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel war von den Zeitmessern durchaus angetan, musste allerdings feststellen, dass es sich bei ihnen um dekorative Nachbauten bekannter Originale handelte. Beim Reisewecker kein Problem, den taxierte die Sachverständige auf 250 Euro, bei der aus dem frühen 20. Jahrhundert stammenden französischen Wanduhr sah die Sache leider etwas anders aus. Wäre sie ein etwa 100 Jahre älteres Original, so würde sie bis zu 20.000 Euro im Verkauf erzielen können. Als Replik lag ihr Wert bei 400 bis 600 Euro. Kein Wunderschnäppchen auf dem Flohmarkt also, die Händlerkarte wollte Gabriele Nause aber dennoch entgegennehmen, schließlich lag ihr Wunschpreis nur 50 Euro über dem Betrag, den sie einst für die Uhren ausgab. Vergnügt machte sich die gute Frau auf den Weg in den Händlerraum, ob sie insgeheim dem Preis für ein Original nachtrauerte, verriet sie nicht.

650 Euro sorgen für ein kleines Happy End

Am Ende des Tages bezahlte Wolfgang Pauritsch 650 Euro für beide Uhren und damit zwar keine 20.000 Euro und auch nicht den von Dr. Heide Rezepa-Zabel aufgerufenen Preis von insgesamt bis zu 850 Euro, aber immerhin 150 Euro mehr als den ursprünglichen Wunschpreis. Das Geld wandert nun also in die Urlaubskasse und am Ende überwiegt die Freude. Wir wünschen Gabriele Nause in den USA eine schöne Sause.

Noch viel mehr Geld gab es in diesen Fällen. Im Video findet ihr die teuersten Stücke aus „Bares für Rares“.

„Bares für Rares“ läuft werktags um 15:05 Uhr im ZDF, Wiederholungen strahlt der Ableger ZDF Neo um 10:55 Uhr und um 19:20 Uhr aus. Das Konzept hat sich bis heute nicht verändert. Menschen wie Gabriele Nause lassen ihre Exponate von Sachverständigen bewerten und feilschen dann im Händlerraum um den Preis.

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