Bandidas

  1. Ø 4
   2006
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Bandidas Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Bandidas: Turbulente Actionkomödie über eine reiche und eine arme Mexikanerin, die als Bankräuberinnen Gemeinsamkeiten entdecken.

Obwohl sie aus denkbar unterschiedlichen Verhältnissen stammen, haben die mexikanische Bauerntochter Maria (Penélope Cruz) und ihre in Europa erzogene Landsfrau, die Akademikerin Sara (Salma Hayek), eine wesentliche Sache gemeinsam: Ihr jeweiliger Vater wurde von demselben skrupellosen amerikanischen Banker ermordet. Nun sinnen die Damen im Duo auf Robin-Hood-mäßige Rache und erzielen auch ein paar Achtungserfolge. Der amerikanische Detektiv Cooke (Steve Zahn) soll sie suchen und findet die Liebe.

Eine Art freien Neuaufguss von „Viva Maria“ und „Butch Cassidy and the Sundance Kid“ serviert dieser fröhliche Actionwestern mit Latina-Traumduo. Luc Besson produzierte.

Um Land für eine Eisenbahntrasse zu erwerben, schickt eine US-Großbank einen Mann mit treffenden Argumenten nach Mexiko. Schnell verlieren dort arme Menschen Grund und Boden sowie zwei Männer ihr Leben. Ihre Töchter stammen aus unterschiedlichen Milieus, finden aber im Hass auf die Großbank eine Gemeinsamkeit. Fortan überfallen sie deren Filialen, reifen zu Profis und echten Freundinnen.

Mexiko, 1880: Eigentlich könnten die Bankierstochter Sara und Maria, die aus einer Bauernfamilie stammt, unterschiedlicher nicht sein. Doch als ein gewisser Tyler Jackson den Weg für den Bau der Eisenbahn freimachen will und dabei auch vor Landraub und Mord nicht zurückschreckt, werden sie zu Schicksalsgenossinnen. Mit tatkräftiger Unterstützung des alten Ganoven Bill Buck wachsen die beiden zu einem gefürchteten Bankräuberduo heran und treiben als weibliche Robin Hoods Geld für die enteignete Bevölkerung ein.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Salma Hayek und Penelope Cruz zusammen in einem Film? Vielleicht wäre es über-trieben zu sagen, da habe ja jeder schon darauf gewartet und es gleichzeitig für un-möglich gehalten. Werden die beiden doch für zu ähnlich gehalten, um sie im selben Film zu besetzen. Doch hier wird geballte Latina-Power aufgefahren. Und sie halten im Doppelpack was sie versprechen.
    Soweit zur Realität.

    Zum Film: Sara und Maria, beide können reiten wie die Teuflinnen, die eine kann schießen wie der Leibhaftige selbst, dafür bekommt die andere dabei - und auch sonst in Stresssituationen - immer Schluckauf, ist dafür aber mit Messern ganz gut. Man sieht, die beiden ergänzen sich hervorragend. Doch das müssen sie erst einmal herausfinden, denn am wenigsten sind sie selbst davon überzeugt.

    Nachdem sie durch eine Art Bootcamp bei einem alten Bankräuber-Hasen (37 Ban-ken, ungestraft!) gegangen sind, sind sie von nun an Partner. Gut, ganz begraben werden kleine Eifersüchteleien nie, aber man merkt die beiden mögen sich - sehr.

    Da kommt noch ein dritter ins Spiel: Quentin, auch ein Gringo. Er jedenfalls ist Krimi-nologe und eigentlich darauf angesetzt, den Mord an Saras Vater aufzuklären. Zu-nächst verfolgt er diese Spur, aber als sich die Banküberfälle häufen, wird er auch auf diesen Fall angesetzt und soll helfen die berüchtigten und per Steckbrief gesuch-ten Bandidas aufzuspüren. Die finden aber ihn und können ihn ziemlich schnell von ihrer Unschuld überzeugen und auf ihre Seite bringen.

    Mit Marias Bauernschläue, Saras europäischer Bildung und Quentin, einem, der ei-gentlich zur Gegnerseite gehört, was kann da noch schief gehen? Eine ganze Menge - zunächst. Denn, bei zwei Single-Frauen, wer soll den einzigen Mann denn nun am Ende bekommen? Der Ärmste ist selber ganz verwirrt und nicht nur zwischen diesen Beiden hin und her gerissen.

    In diesem Film geht es aber nicht nur um den Kampf der Geschlechter, um Geld und waghalsige Reitmanöver. Es geht auch um Zusammenhalt, um Solidarität und um Mexiko und seinen Kampf um Unabhängigkeit von seinem (scheinbar) übermächti-gen Nachbarn USA.

    Angesiedelt ist der Film zwar in einer Zeit, die schon lange vorbei ist, und doch wer-den immer wieder Bezüge zur Neuzeit genommen. Es geht um Gringos, die sich im heutigen Leben ihren mexikanischen Hausangestellten überlegen fühlen, hier in die-sem speziellen Fall sind es Köche in einem Privatzug.

    „Viva Mexiko“ singt Sara später irgendwann; Sara, die gebildete, in Europa erzogene Tochter reicher Eltern. Zuerst wollte sie nur dahin zurück, wo es Tee am Nachmittag und größere Banken gibt. Zunächst gilt es aber zusammen mit Maria die Heimat vor gierigen Gringos zu retten. Ob das gelingt, soll hier nicht verraten werden, aber am Ende steht den beiden Ladies die ganze Welt offen. Freundinnen sind sie jetzt auf jeden Fall!

    Fazit: Rasante, knallfarbige, Actionkomödie, mit zwei Ladies von denen man nach guten anderthalb Stunden eigentlich noch nicht genug hat.
  • Hübsche Korsagen und andere Naturaufnahmen sind die Hauptreize einer Actionkomödie über zwei revolutionäre mexikanische Bankräuberinnen.

    In der Welt des Fernsehens kaufen beste Freundinnen gemeinsam Designerschuhe, in der des Kinos drehen sie gemeinsam Filme, bei denen sie richtig Spaß haben dürfen. Vor der Kulisse Mexikos, wo traditionell mit hohen Fieberkurven geliebt und gelitten wird, befreien die Best Buddies Salma Hayek und Penélope Cruz das ausgebeutete Volk und sich selbst von dem Druck, endlich einmal als Duo vor die Kamera zu treten. Als Wohltäter brachte sich Produzent Luc Besson ins Spiel, der nach einem Frühstück mit Hayek die Spontanidee auf dem Tablett servierte und drei Monate später mit seinem Stammautor Robert Kamen das fertige Drehbuch lieferte. Als Regisseure verpflichtete Besson die norwegischen Clipspezialisten Roenning und Sandberg, als Kameramann seinen alten Wegbegleiter Thierry Arbogast, der seine Gage in diesem gut 30 Millionen Euro teuren Herzensprojekt auch wirklich wert ist. Die offensichtlichen Anleihen bei „Viva Maria“ richten reputationsmäßig keinen größeren Kollateralschaden an, weil auch Louis Malles turbulenter Mix aus Revolution und Revue keine kritiklose Heiligenverehrung verdient. Im sicheren Glauben, es zumindest besser als „Bad Girls“ mit seinen duellierenden Dirnen machen zu können, schickt Besson die Tochter eines reichen Bankiers (Hayek) und die Tochter eines armen Bauern (Cruz) auf die Reise in eine ungewisse Zukunft. Bevor man „Zorro“ buchstabieren kann, erklingen schon die ersten melancholischen Trompeten, sind die Väter der schönen Frauen von einem Halsabschneider ermordet, der mit seiner Bande im Auftrag einer Ostküstenbank mexikanisches Land für eine Eisenbahntrasse blitzakquiriert. Von da an will Hayek ihren Vater rächen und Cruz vor allem Mexiko retten. Beide Wünsche lassen sich am besten realisieren, indem sie gemeinsam die Filialen der mächtigen Großbank überfallen und den auf sie angesetzten Detektiv (Steve Zahn) durch schamlose Verführung zum Mittäter machen. Zwischen den Raubzügen prügeln sich die Damen, retten sich aus Stromschnellen, trainieren mit Zahn den Zungenkuss und ergeben sich einer visuell attraktiven, slapstickreichen Actionkomödie, deren scharfe Munition exklusiv in ihren reizvollen Blickfängern zu finden ist. Am Ende nehmen die „Bandidas“ Kurs auf Europa, entdecken die zwei Mädchen aus Mexiko die Liebe zum Kontinent. kob.

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