Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Bambi
  4. News
  5. Kurioses Urteil in den USA: Wilderer muss zur Strafe „Bambi“ schauen

Kurioses Urteil in den USA: Wilderer muss zur Strafe „Bambi“ schauen

Kurioses Urteil in den USA: Wilderer muss zur Strafe „Bambi“ schauen
© Disney

In den USA ist es zu einem so seltsamen wie ungewöhnlichen Urteil gekommen. Ein Wilderer wurde nicht nur mit einer Gefängnisstrafe belegt, er muss sich als Strafe auch mehrfach den Disney-Klassiker „Bambi“ anschauen.

1942 veröffentlichte der mächtige Disney-Konzern mit „Bambi“ einen Klassiker für die Ewigkeit, der mit einer der traurigsten Szenen des Kinderfilm-Genres aufwarten kann. Bambi und seine Mutter spazieren durch den Schnee und entdecken unter dem Weiß das erste Frühlings-Gras. Dann bemerkt die Mutter einen Jäger und ruft ihrem Jungen zu, sich schnell in Sicherheit zu bringen. Das gelingt ihm zwar, doch der abgegebene Schuss macht Bambi zum Waisen. Der Verlust der Mutter treibt immer noch vielen Zuschauern die Tränen in die Augen und soll nun auch bei einem verurteilten Wilderer entsprechende Emotionen auslösen.

Noch mehr traurige Momente aus dem Hause Disney findet ihr hier:

Bilderstrecke starten(10 Bilder)
9 traumatisierende Tode in Disney-Filmen

Hirschköpfe als Trophäen

Der US-Amerikaner David Berry wurde in Lawrence County im US-Bundesstaat Missouri von Richter Robert George zu einer ungewöhnlichen Strafe verurteilt. Er muss sich während seiner Haftstrafe mehrfach den Film „Bambi“ ansehen, so lauten seine Auflagen. Wie der Springfield News Leader berichtet, wurde der Wilderer zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt und muss sich spätestens am 23. Dezember 2018 erstmalig den Film anschauen. Danach muss er sich den Disney-Klassiker noch mindestens elfmal ansehen.

Die kuriose Strafe wurde verhängt, nachdem David Berry für schuldig befunden wurde, drei Jahre lang gemeinsam mit Verwandten zahlreiche Hirsche getötet zu haben. Anschließend soll der die Köpfe seiner tierischen Opfer abgetrennt und behalten haben, den Rest der Kadaver ließ er einfach zurück. Da nicht einmal Hunger als Motiv in Frage kommt, soll mit den Filmsichtungen wohl an andere Emotionen des Täters appelliert werden. Sein Jagdschein wurde ihm übrigens bereits vor einigen Jahren entzogen.