Filmhandlung und Hintergrund

Zutiefst anrührender Film, inspiriert vom realen Amoklauf des Serienkillerpärchens Starkweather und Fugate 1958.

„Badlands – Zerschossene Träume“  ist ein Road-Movie von Regie-Legende Terrence Malick, der auch als Produzent fungierte und das Drehbuch schrieb. Der Film ist das Debüt des Regisseurs späterer Meisterwerke wie „Der schmale Grat“ oder „The Tree of Life“ und gilt heute als Klassiker des New Hollywood.

„Badlands – Zerschossene Träume“  erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe zwischen dem Outlaw Kit (Martin Sheen) und der minderjährigen Holly (Sissy Spacek). Weil das Mädchen erst 15 Jahre alt ist, weigert sich ihr Vater (Warren Oates), ihre Beziehung zu dem Vagabunden zu tolerieren. Daraufhin erschießt Kit den Mann und begibt sich mit seiner großen Liebe auf die Flucht durch die USA.

Nachdem sie sich anfänglich in einem Waldstück versteckten, bestehlen Kit und Holly einen wohlhabenden Herren (John Carter) und fliehen fortan mit dessen Auto aus South Dakota in Richtung Westen. Bald ist der Vater von Holly nicht mehr das alleinige Opfer des Paares und die Öffentlichkeit sowie die Behörden werden auf die immer mehr wie „Bonnie und Clyde“ auftretenden Gesetzlosen.

Doch lange lässt sich ein solcher Ausnahmezustand nicht aushalten und so kommt es bald zu ersten ernsthaften Spannungen zwischen Kit und Holly, die letztlich zu einem tragischen Ende der Reise in „Badlands – Zerschossene Träume“  führen, doch das lag bereits den gesamten Film über in der Luft.

„Badlands – Zerschossene Träume“  bedeutete 1973 nicht nur den Beginn der Karriere von Regisseur Terrence Malick, sondern war zeitgleich auch der Durchbruch für Hauptdarstellerin Sissy Spacek. Der Musiker und Songwriter Bruce Springsteen lieh sich nicht nur den Titel des Films für einen seiner bekanntesten Songs aus, sondern verarbeitete die Story auch im Titellied seines Albums „Nebraska“ aus dem Jahr 1982.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Badlands - Zerschossene Träume: Zutiefst anrührender Film, inspiriert vom realen Amoklauf des Serienkillerpärchens Starkweather und Fugate 1958.

    Terrence Malicks beeindruckend photographierte Gewaltmeditation zählt längst zu den Klassikern des New Hollywood Cinema. Inspiriert von dem realen Amoklauf des juvenilen Serienkillerpaares Charlie Starkweather und Caril Ann Fugate im Jahr 1958 schuf Malick eine zutiefst anrührende Geschichte über Liebe, Orientierungslosigkeit und die Ursachen von Gewalt, in der Martin Sheen und Sissy Spacek die mithin besten Leistungen ihrer an Großtaten nicht eben armen Karriere hinlegten. Inspirierte seinerseits Oliver Stone zu „Natural Born Killers“.

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