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Die schlimmsten Nachbarn der Filmgeschichte

Die schlimmsten Nachbarn der Filmgeschichte

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

In der am 08. Mai startenden Komödie „Bad Neighbors“ muss Seth Rogen mit einer feierwütigen Studentenverbindung unter Führung von Zac Efron zurechtkommen. Schlechte Nachbarn gibt es in der Filmhistorie zuhauf - wir haben die schlimmsten.

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.“

Wer schon einmal neben einem unleidlichen Zeitgenossen gelebt hat, der weiß, dass Friedrich Schillers Spruch absolut der Wahrheit entspricht. Manche Nachbarn sind hochgradig nervig, andere aggressiv oder gar gewalttätig, wieder andere schmutzig oder laut. Welcher Kategorie die Menschen nebenan auch immer angehören, sie sorgen dafür, dass das eigene friedliche Leben empfindlich gestört wird.

Ein besonders gutes Beispiel für fürchterliche Nachbarn bietet die am 08. April in den deutschen Kinos startende Komödie Bad Neighbors von Regisseur Nicholas Stoller („Fast verheiratet“). Seth Rogen („Das ist das Ende“) und Rose Byrne („Männertrip“) können aufgrund einer Horde wilder Studenten nicht ihr spießiges Familienleben in der Vorstadt leben. Vor allen Dingen das von Zac Efron („Für immer Single?“) dargestellte Alphatier Teddy sorgt dafür, dass ein friedliches Nebeneinander nicht möglich ist.

Der kommende Start von Bad Neighbors ist für uns der ideale Anlass, euch unsere Liste der schlimmsten Nachbarn der Filmgeschichte zu präsentieren.

Teddy aus Bad Neighbors

Die frischgebackenen Eltern Mac (Seth Rogen) und Kelly (Rose Byrne) haben sich in einer ruhigen Vorstadt niedergelassen, um dort ein normales Familienleben zu leben. Daraus wird jedoch nichts, da nebenan eine feierwütige Studentenhorde unter Führung von Teddy (Zac Efron) einzieht. Die jungen Leute geben zwar vor, Rücksicht auf die Anwohner nehmen zu wollen, doch bereits die erste Party läuft völlig aus dem Ruder. Zwischen Mac und Kelly und den Studenten entbrennt ein Kleinkrieg, bei dem sich beide Seiten nicht schonen … Eine laute und chaotische Partyfraktion in der direkten Nachbarschaft? Ein Alptraum! Wenn die Situation dann auch noch eskaliert wie in Nicholas Stollers Komödie „Bad Neighbors“, dann hat außer den Zuschauern niemand was zu lachen.

Sid Phillips aus Toy Story

Sid ist ein wahres Monster, ein soziopathischer kleiner Rowdy, der mit Vorliebe Spielzeugfiguren quält. Da er weiß, dass Woody, Buzz und Co. keineswegs leblose Produkte sind, ist sein Verhalten noch schlimmer als sowieso. Der fiese Nachbarsjunge ist Hauptantagonist in Pixars Animationshit „Toy Story“ und hat auch einen Cameo-Auftriit im dritten Teil der Reihe.

Abel Turner aus Lakeview Terrace

Samuel L. Jackson („The Return of the First Avenger“) spielt in Neil LaButes („Wicker Man - Ritual des Bösen“) Thriller einen Cop, der seine neuen Nachbarn Chris (Patrick Wilson, „Insidious: Chapter 2“) und Lisa (Kerry Washington, „Django Unchained“) nicht gerade mit offenen Armen empfängt. Ein weißer Mann und eine dunkelhäutige Frau, das stößt bei dem Gesetzeshüter nicht auf Gegenliebe. Anfänglichen kleineren Provokationen folgt schon bald die Eskalation. Einen gleichermaßen mächtigen wie aggressiven Nachbarn wie Abel Turner wünscht sich unter Garantie niemand.

Die Flodders aus Eine Familie zum Knutschen

Sie sind unordentlich, unflätig, kriminell und wahnsinnig anstrengend - die sozial schwachen Flodders als Nachbarn zu haben, ist eine echte Herausforderung. Beim Publikum kamen niederländischen Unterschichtler aber richtig gut an, weshalb die von Dick Maas („Down - Steig ein, wenn du dich traust“) erfundene Großfamilie unter Führung der Zigarre rauchenden Ma Flodder in drei Filmen und einer Fernsehserie für chaotischen Spaß sorgen durften.

Die Castevets aus Rosemaries Baby

Auf den ersten Blick wirken die von Ruth Gordon („Harold und Maude“) und Sidney Blackmer („Die oberen Zehntausend“) verkörperten Castevets aus Roman Polanskis („Venus im Pelz“) Horrorklassiker „Rosemaries Baby“ sehr nett. Die Freundlichkeit wird für Rosemarie (Mia Farrow, „Abgedreht“) aber irgendwann zuviel, denn sie schlägt um in Aufdringlichkeit und Neugier. Allein das wäre ein guter Grund, von schlimmen Nachbarn zu reden. Das wird jedoch getoppt, denn hinter der Fassade des sympathischen alten Ehepaars lauert das teuflische Grauen.

Carter Hayes aus Fremde Schatten

In Tim Burtons („Dark Shadows“) Comic-Verfilmung „Batman“ stand Michael Keaton noch auf der Seite des Gesetzes, im Jahr darauf spielte der US-Amerikaner in John Schlesingers („Der Marathon Mann“) Psychothriller „Fremde Schatten“ einen absoluten Alptraum-Mieter. Melanie Griffith („Die Waffen der Frauen“) und Matthew Modine („Full Metal Jacket“) verkörpern ein Pärchen, das den von Keaton dargestellten Carter bei sich im Haus einziehen lässt. Der gutsituiert wirkende Mann stellt sich jedoch als ernsthaft gestört und sehr gefährlich heraus.

Kurt Dussander / Arthur Denker aus Der Musterschüler

Welcher der beiden Hauptcharaktere in Bryan Singers („X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“) Adaption einer Novelle des Schriftstellers Stephen King letztlich schlimmer ist, lässt sich nicht ohne Weiteres beantworten. Auf der einen Seite gibt es den jungen, machtgeilen Todd (Brad Renfro, „Sleepers“), auf der anderen den früheren SS-Mann Kurt Dussander (Ian McKellan, „Der Hobbit: Smaugs Einöde“). Deren „Freundschaft“ ist geprägt von wechselseitiger Abhängigkeit und Anstachelung zu schrecklichen Taten. Weder den einen noch den anderen möchte man als Nachbarn haben.

Die Klopeks aus Meine teuflischen Nachbarn

Die schrulligen Klopeks passen so gar nicht in die prototypische amerikainsche Vorstadt, in der Ray (Tom Hanks, „Saving Mr. Banks“) mit seiner Familie lebt. Bei der skurrilen Sippe scheint irgendwas Seltsames vonstatten zu gehen. Grund genug für Ray und seine Kumpels, der Sache nachzugehen … Die andersartigen Klopeks sind in Joe Dantes („Gremlins – Kleine Monster“) Horrorkomödie lange Zeit gar nicht die schlimmen Nachbarn, sondern die eigentlich so normalen Vorstädter, deren Fantasie mit ihnen durchgeht - zumindest könnte man lange Zeit annehmen, dass dem so ist.

Jerry Dandrige aus Die rabenschwarze Nacht - Fright Night

Neben einem Vampir zu wohnen, hat eigentlich nur Nachteile. Ein Blutsauger ist zum einen nachtaktiv, und zum anderen von Hause aus ein Killer. In Tom Hollands („Chucky - Die Mörderpuppe“) Horrorkomödie „Die rabenschwarze Nacht – Fright Night“ bekommen es William Ragsdale („Broken City“) und Amanda Bearse („Eine schrecklich nette Familie“) mit dem von Chris Sarandon („Safe - Todsicher“) gespielten Vampir Jerry zu tun. Im Remake aus dem Jahr 2011 war es Colin Farrell („7 Psychos“), der Anton Yelchin („Star Trek Into Darkness“) und Imogen Poots („Need for Speed“) schlaflose Nächte bereitete.

Lars Thorwald aus Das Fenster zum Hof

Alfred Hitchcocks („Psycho“) Thriller „Das Fenster zum Hof“ gilt als einer der ganz, ganz großen Filmklassiker. Die Geschichte dreht sich um den wegen eines Unfalls an den Rollstuhl gefesselten Fotojurnalisten Jeff (James Stewart, „Ist das Leben nicht schön?“), der von seiner Wohnung aus die Menschen im Nachbarhaus beobachtet. Dabei fällt ihm der von Raymond Burr („Perry Mason“) verkörperte Lars Thorwald auf, der offenbar ein Kapitalverbrechen begangen hat. Umso näher Hitchcocks Meisterwerk aufs Ende zuläuft, desto stärker steigt die Spannung - bis Thorwald in der Türe steht …