Fakten und Hintergründe zum Film "Baby Mama"

Kino.de Redaktion |

Baby Mama Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Produktion: Die Dreharbeiten

Michael McCullers kennt Tina Fey und Amy Poehler durch ihre gemeinsame Zusammenarbeit für „Saturday Night Live“. McCullers, der an Komödien wie „Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung“ und „Austin Powers in Goldständer“ mitschrieb, teilte sich mit Tina Fey ein Schreibbüro, als beide noch Anfänger waren. Oftmals erarbeiteten gemeinsam mit Amy Poehler Sketche für die Comedy-Show. Genau genommen entstand das Konzept für die Geschichte zu „Baby Mama“ durch die Gruppenarbeit von McCullers und den zwei Schauspielerinnen. Die drei trafen sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten, um Ideen für einen Film zu besprechen, der den Beginn von McCullers Tätigkeit als Regisseur besiegeln sollte. McCullers erinnert sich: „Bei einem dieser Treffen sagte Tina: ‚Wie wäre es mit etwas in der Art von „Baby Boom – Eine schöne Bescherung“, einem Film mit Diane Keaton?’ So kamen wir auf die Idee einer Leihmutterschaft. Die einfachste Form davon war, dass Amy Tinas Baby bekommen würde, und das brachte uns zum Lachen.“ Die Sketch-Autoren wussten, dass daraus eine Situation mit Komödien-Potential entstehen würde.

McCullers glaubte, dass diese Leihmutterschaftssituation „eine tolle Ausgangssituation wäre, um zwei ungleiche Personen zusammenzubringen. Es gibt oft große Klassenunterschiede zwischen diesen Frauen, und der Vorgang der Leihmutterschaft bringt eine Person in das Leben der anderen, und zwar auf eine sehr intime Weise. Eine Person bekommt dein Baby, und du kannst sie nicht loswerden.“

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„Die gesamte Thematik ist ziemlich Nerven aufreibend, besonders wenn man in die Bereiche Adoption, Leihmutterschaft und Fruchtbarkeitskliniken gerät“, ergänzt Fey. „Es ist einer der zukünftigen Wege, Babys zu bekommen, und damit entstehen Fragen über Ethik und Folgen.“

Darüber hinaus schätze die Scha

uspielerin sehr die Chance, mit der langjährigen Freundin und Mitarbeiterin Amy Poehler zusammenarbeiten zu können. „Wir waren gespannt darauf, etwas zu erzählen, was von zwei Frauen handelt, die in der Story keine weiteren Freundinnen haben, denn die beiden stehen im Mittelpunkt. Mit Amy zu arbeiten ist großartig, weil wir uns schon so lange kennen und zusammengearbeitet haben. Ich spüre, dass wir einen guten Draht zueinander haben. Es ist ein freundliches Geben und Nehmen.“

Poehler ging auf das Projekt wegen der auf Anhieb stimmenden Chemie ein, die zwischen ihr und den andren beiden sofort zu spüren war. „Tina und ich waren von der Idee begeistert, einen gemeinsamen Film zu drehen“, sagt sie. Über den Humor, der sich aus der Leihmutterschaft ergibt, denkt die Darstellerin, dass es „ziemlich viel Ähnlichkeiten zu dem Filmklassiker ‚Ein seltsames Paar’ gibt. Man fragt sich die ganze Zeit: ‚Wie werden diese Menschen jemals miteinander klarkommen?’ Es ist eine ungleiche Verbindung.“

McCullers schnitt die Story auf seine beiden Hauptdarstellerinnen zu. Für ihren Teil waren Fey und Poehler mehr als glücklich darüber, dass McCullers „Baby Mama“ lieber selber schreiben wollte. „Es ist eine tolle Sache, jemand zu haben, der etwas schreibt und es möglich macht, dass du dann mitspielen kannst“, freut sich Fey. „Bei ‚Saturday Night Live’ schreibst du deinen eigenen Kram und entwickelst eigene Ideen. ‚Baby Mama’ erschien mir deshalb eher wie ein großes Weihnachtsgeschenk.“

„Michael kannte unsere Ausdrucksweise bereits sehr gut, und augenblicklich wussten wir, dass er etwas für uns schreiben könnte“, ergänzt Poehler. „Ich war von der Idee, eine Zwei-Frauen-Komödie zu machen, sehr angetan.“

Als der Entwurf ausgearbeitet war, legte McCullers das Projekt dem ehemaligem „Saturday Night Live“-Produzenten Lorne Michaels vor. Erfreulicherweise war der über das Comedy-Potential hinaus noch mehr von der Geschichte begeistert. Michaels, ein Mann der schon zahlreiche Karrieren von Komödianten durch seine legendäre und wöchentlich ausgestrahlte TV-Show ins Laufen brachte, sah in „Baby Mama“ die Chance, Fey und Poehler auf der Leinwand glänzen zu lassen. Als sie sich das erste Mal trafen, arbeiteten Michaels und Poehler noch gemeinsam bei SNL. In dieser Show zeigte sie ihre unglaubliche Bandbreite von unvergesslichen Charakteren. Unter anderem legte sie eine haargenaue Hillary Clinton-Imitation ab, oder eine Teilnehmerin namens Amber bei einer Reality-Show. Michaels half ebenfalls dabei, als Produzent Feys umjubelte Sitcom „30 Rock“ den Startschuss zu geben. Beide Projekte werden auch heute noch von ihm betreut.

„Es war für beide eine tolle Gelegenheit für eine Zusammenarbeit“, sagt er. „Sie sind beide Profis im Comedy-Geschäft und auf dem Höhepunkt ihrer Tatenkraft. Sie haben zusammen bei SNL gearbeitet und kennen sich schon eine lange Zeit. Die Chemie zwischen den beiden ist einfach stimmig.“

Während ihrer allseits bekannten Partnerschaft moderierten sie bei SNL gemeinsam die Showeinlage „Weekend Update“, doch die Anfänge ihrer Zusammenarbeit als Komödiantinnen reichen noch weiter zurück, bis in die frühen 1990er Jahre, wo sich beide in einer Improvisationsklasse in Chicago kennen lernten. Später waren sie in derselben Second City Reisegruppe, und 2004 waren beide in dem Kinofilm „Girls Club-Vorsicht bissig!“ zu sehen, der von Michaels nach einem Drehbuch von Fey produziert wurde.

Michaels und sein Partner bei Michaels/Goldwyn Production, John Goldwyn, spürten, dass McCullers Skript eine überzeugende Geschichte über zwei Fremde bietet, die auf einem sehr persönlichen Weg zusammengebracht werden. „Auf diese Weise zusammengeworfen zu werden und den jeweils anderen auch noch zu brauchen, ist ein guter Aufhänger für eine Komödie“, meint Michaels. „So eine Geschichte muss solide sein, und Michael hat dabei wirklich gute Arbeit geleistet.“

Dass McCullers den Wandel vom Autor zum Regisseur bewerkstelligen könnte, darüber war sich Michaels ziemlich sicher. „Michael kam durch Mike Myers zu mir, mit dem ich schon Shows und die beiden Teile von „Wayne´s World“ erarbeitet hatte“, erklärt der Produzent. „Mike sprach ihm die besten Empfehlungen aus, und so fing Michael bei SNL an. Er und Tina Fey haben großen Respekt voreinander, und dies schien der perfekte Weg für eine Zusammenarbeit dieser Gruppe zu sein.“

Heutzutage sind Filme mit zwei Komödiantinnen relativ selten geworden. Als Poehler und Fey heranwuchsen, gab es noch öfters Filme mit witzigen Frauenduos. „Lily Tomlin, Bette Midler, Teri Garr und Shelley Long drehten diese großartigen Filme“, sagt Poehler. „Tina und ich haben eine lange Zeit zusammengearbeitet, und wir waren immer das Frauenduo in einer Männergruppe. Es ist schön und interessant, wie weibliche Charaktere einen Film vorantreiben“, beschreibt Poehler ihre Rolle als Angie Ostrowski, die ein Freigeist ohne festen Job, aber mit einer sehr kreativen Ader ist und damit das genaue Gegenteil von Kate Holbrooks, der Figur von Tina Fey, ist.

Poehler erklärt: „Angie ist eine Person, die nie ihr volles Potential erkannt hat. Sie ist ein gutmütiger Mensch, aber auch jemand, der andere belügen, manipulieren und sich bei ihnen einschmeicheln kann. Was Angie gut kann ist schwanger werden. Also entscheidet sie sich dazu, sich von Kate kaufen zu lassen und das Baby für sie auszutragen.“

Fey wusste, dass ihr ehemaliger Autorenkollege Michael McCullers die Komik für beide Figuren festgelegen und den weiblichen Anteil der Komödie hervorheben würde, auf den sie gehofft hatte. In McCullers Skript taucht Angie unerwartet vor Kates Tür auf und zieht bei ihr ein. Die beiden Frauen finden schnell heraus, dass sie nicht die idealen Zimmergenossen sind. Einzig bei der Fürsorge von Kates Baby in Angies Bauch sind sie sich einig. „Angie ist unordentlich, lässt ihre Schuhe überall herumliegen und nennt Kates Essen seltsam, weil Gemüse drin ist“, berichtet Fey. „Sie will nur Dr. Pepper-Limonade trinken, und ich vermute, dass sie während der gesamten Schwangerschaft raucht. Im Endeffekt machen sie sich gegenseitig fertig.“ McCullers gestaltete Kate so, dass sie Angie zu der perfekten Schwangerschaft verhelfen will. Fey erzählt weiter: „Kate ist ein richtiger Yuppie und versucht, Angie zu einer gehobenen Schwangerschaft zu verhelfen: Also ganz viel Baby-Yoga, Shoppen in Luxusläden, psychologische Geburtshilfe und Geburtsvorbereitungskurse, doch Angie will von all dem nichts wissen.“

Nachdem McCullers das Skript fertig gestellt hatte, übernahmen Poehler und Fey die Feinabstimmung der Charaktere. Produzent Michaels erklärt: „Das Tolle an Amy und Tina ist, dass sie genauso gute Autoren sind und zu einem großen Teil an der Gestaltung ihrer Rollen beteiligt waren. Sie sind einzigartig, sehr erfrischend und untypische Komödiantinnen mit Sinn für Romantik.“ Als die beiden Hauptfiguren entwickelt waren, und die Grundhandlung feststand, war es an der Zeit, die anderen Mitspieler für die Welt von „Baby Mama“ zu finden. Dies bedeutete die Rekrutierung erfahrener Komikertalente, um die Besetzung vervollständigen zu können.

Produktion: Die Besetzung

Während der Zeit, in der sich Kate darauf konzentriert, das Baby zu bekommen, wird ihr die wichtigste Aufgabe ihres Jobs übergeben: Die Vorzeigefiliale ihres Arbeitgebers Round Earth Organic Market zu planen und zu errichten. Als sie versucht, die Ängste der ansässigen Kleinunternehmer zu mildern, die um ihren Lebensunterhalt fürchten, wenn ein riesiges Geschäft in ihrer Nachbarschaft gebaut wird, trifft sie Rob Ackerman, den Besitzer eines Supersaft-Ladens, gespielt von Greg Kinnear.

Nachdem er McCullers Skript gelesen hatte, war Kinnear ganz wild darauf, bei dem Projekt dabei zu sein. Kinnear erinnert sich: „Ich fand die Geschichte auf eine seltsame Art süß. Die weiblichen Hauptfiguren wirken ein bisschen wie die weibliche Variante von ‚Ein seltsames Paar’, und zwar auf eine Art, die wirklich sehr lustig ist. Ich denke, die Situationen in die beide geraten, sind sehr ungewöhnlich.“

Über die Besetzung der Rolle mit dem Oscar-nominierten Kinnear meint Fey: „Wir schrien immer nur: ,Oh, mein Gott, wir haben richtige Stars in unserem Film‘.“ Die Chemie zwischen Kate und Rob stimmt allerdings nicht sofort, weil beide anfangs in einer gegnerischen Stellung zueinander stehen. Kinnear beschreibt Rob als „einen Anwalt aus Philadelphia, der ganz gut allein klar kommt und alles aufgibt, um seinen Traum von einem eigenen Fruchtsaft-Geschäft zu erfüllen.“ Kinnear lacht: „Welche Frau würde das nicht anziehend finden?“

Nachdem sie bei einem vorherigen Date von ihrem Plan erzählte, so schnell wie möglich schwanger werden zu wollen, buchstäblich sitzen gelassen wurde, ist Kate sehr vorsichtig, als sie anfängt, sich mit Rob zu treffen. „Der Versuch, ein Baby zu bekommen, ist etwas sehr persönliches für sie geworden. Niemand um sie herum scheint etwas davon zu wissen, und auch ich weiß im Film anfangs nicht, was wirklich vorgeht“, erklärt Kinnear.

Ohne es Rob zu erzählen, besucht Kate regelmäßig die kostspielige Leihmutterzentrale, die von Chaffee Bicknell geführt wird. Diese erläutert Kate die Vorteile, die man genießt, eine Frau dafür zu bezahlen, damit sie Kates befruchtete Eizellen austrägt. Laut Chaffee ist Leihmutterschaft nur ein weiteres Beispiel für Auslagerung. „Chaffee ist ein Babymakler“, meint Poehler. „Sie bringt Leihmütter und Leute, die sich Babys wünschen, zusammen. Also hat sie Macht darüber, das Leben dieser Menschen zu verändern. Sie ist eine sehr einflussreiche Frau.“

„Michael hatte in dem Skript notiert, dass die perfekte Darstellerin für diese Rolle Sigourney Weaver wäre“, erinnert sich Lorne Michaels. Die Filmemacher waren begeistert, als die dreimalige Oscar-Anwärterin, die in Meilensteinen der Filmgeschichte wie „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“, „Die Waffen der Frauen“ und „Gorillas im Nebel“ mitwirkte, damit ein verstanden war, die Rolle der imposanten Chaffee zu übernehmen.

„Ich liebe alles, was sie gemacht hat, und ihr Film „Die Waffen der Frauen“ hatte durch die Vorstellungen von Klassenunterschieden großen Einfluss auf unseren Film gehabt“, sagt Poehler. „Wir freuten uns wahnsinnig, als es hieß, Sigourney ist mit an Bord.“

„Chaffee verbrachte die 1980er Jahre an der Wall Street und die 1990er Jahre mit den Clintons“, erklärt Weaver ihre Rolle. „Nun beginnt sie etwas sehr Zeitgemäßes: Ein lukratives Geschäft, bei dem sie Frauen oder Familien, die ein Baby von einer Leihmutter ausgetragen haben wollen, zusammenführt.“

Während die Gebühr von 100.000 Dollar dafür gedacht ist, alle Wünsche ihrer Klienten und Leihmütter erfüllen zu können, wird sie selbst fortlaufend auf die altmodische Weise schwanger. „Es ist ziemlich verwirrend und ironisch, dass ausgerechnet meine Figur, im fortgeschrittenen Alter allein durch positives Denken schwanger zu werden scheint“, lacht Weaver.

Sigourney Weaver freute sich Fey und Poehler, in einer Komödie mitzuspielen, in der die Frauen nicht nur Nebenrollen spielen. Nachdem sie das Drehbuch erhalten hatte, spürte sie, dass es „wunderbar war, eine von Frauen gelenkte Komödie zu lesen. Es war eine sehr berührende Vorstellung davon, was es bedeutet, eine Familie zu haben, und was eine Familie ausmacht.“ Über ihre beiden Mitspielerinnen in den Hauptrollen meint sie: „Es ist so toll, diese beiden wunderschönen und zugleich witzigen Frauen als Leitfiguren für diese Geschichte zu haben. Ich denke, das wurde auch endlich Zeit und ziehe meinen Hut vor ihnen.“

Im Film ist es allerdings nicht Angies Idee, eine Leihmutter zu werden, sondern die ihres Lebensgefährten Carl (gespielt von dem Komödianten Dax Shepard), des Mannes, mit dem sie 12 Jahre zusammen war, obwohl er nicht mehr als drei bis vier Jahre zugeben würde. Ausgerüstet mit einem Camaro und einem häuslichen Leguan, aber ohne Job, ist Carl immer knapp bei Kasse.

Poehler erklärt: „Carl ist einer von diesen Typen, die ständig Pläne schmieden und glauben, sie seien klüger als sie es in Wirklichkeit sind.“

„Ich kenne Dax durch seine Arbeit als Komiker nun schon eine ganz Weile und finde ihn wirklich witzig“, erzählt McCullers über Shepard. „Als wir überlegten, wer Angies proletarischen Ehemann spielen könnte, stand er auf unsere Liste ganz oben.“

„Dax ist der perfekte Carl, denn er ist wirklich komisch, und er ist Spezialist darin, Typen der weißen Unterschicht zu imitieren. Ich denke, er selbst würde das genauso sehen“, ergänzt Fey. „Man merkt auch, wie charmant er ist, und man merkt, warum Angie ihn mag.“

Shepard pflichtet der Begeisterung von Sigourney Weaver für die beiden komödiantischen Hauptdarstellerinnen bei: „Das ist endlich die Chance für eine neue Welle von Komödiantinnen. Tina und Amy gehen hinein und kommen gleich zur Sache. Wir haben uns alle in sie verliebt, als beide noch gemeinsam in ‚Weekend Update’ auftraten, und ich denke, sie bringen das Beste aus der jeweils anderen heraus.“

Kates stets wachsamer Türsteher namens Oscar, gespielt von Romany Malco, erzählt ihr, dass er mit der Thematik „Baby Mama“ ziemlich vertraut ist: Man ist die Mutter eines Kindes, für das jemand anderes die Rechnungen zahlt. Malco war für diese Rolle McCullers’ erste Wahl: „Ich sah Romany zuerst in ‚Jungfrau (40), männlich, sucht’ und fand ihn urkomisch.“

„Ich mochte es, dass Oscar so ein aufrichtiger Mensch ist“, erklärt Malco seine Rolle. „Ich mochte diese Beziehung zwischen Kate und Oscar von Anfang an. Dieser Türsteher ist wie ihr bester Freund, und auf eine Art ein Vertrauter.“ Aber Oscar ist laut Malco letztendlich auch Angies Gewissen: „Amy Poehler kommt dazu und fühlt sich von ihm genauso angezogen. Auf diese Weise wirkt er bei diesem Durcheinander wie ein Stützpfeiler.“

„Romany ist ein erstaunlicher Schauspieler. Wir arbeiteten auch für kurze Zeit bei „Die Eisprinzen’ zusammen“, erinnert sich Amy Poehler. „Oscar und Angie sind sich sehr ähnlich. Sie stammen beide aus der Arbeiterschicht und wissen, was es bedeutet, sein wahres Potential nicht voll ausnutzen zu können. Sie wurden beide vom System gleichermaßen vernachlässigt und fühlen sich betrogen. Man kann also davon ausgehen, dass sie sich verstehen und zu Freunden werden können.“

Eine weitere Person, die Kate Ratschläge gibt, ist ihre Schwester Caroline. Sie ist eine Hausfrau und Mutter eigener Kinder, und sie genießt die Rolle der Über-Mama. Gespielt wird sie von Maura Tierney, dem Star aus zahlreichen Filmen und der beliebten TV-Serie „Emergency Room – Die Notaufnahme“. Caroline akzeptiert im Gegensatz zu Kate das Chaos als Teil ihres Alltags. Laut Tierney ist „Caroline das Gegenteil von Tinas Charakter, dieser verklemmten, engagierten Frau, die Schwierigkeiten damit hat, ein Baby zu bekommen. Aber Caroline steht Kate immer noch sehr nah. Sie ist eine sehr verständnisvolle und liebende große Schwester.“

Währenddessen kann Rose, Kates selbstsüchtige Mutter, den alternativen Lebensstil ihrer Tochter, mit 37 Jahren noch Single zu sein, nicht nachvollziehen, auch wenn sie auf seltsame Weise ihr Bestes versucht, ihre Tochter zu trösten, die daran verzweifelt, nicht schwanger werden zu können. Gespielt wird Rose von der legendären Charakterdarstellerin Holland Taylor: „Ich versuche, sie mit Sätzen wie ‚Komm schon, sei stolz auf das was du bist, auch wenn du keine Mutter bist’ aufzuheitern. Es ist schrecklich.“

Die Darstellerin, die erst kürzlich für ihre Rolle in der Sitcom „Mein cooler Onkel Charlie“ eine Emmy-Nominierung bekam, glaubt, dass gute Komödianten auch gute Schauspieler sind. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass man ein guter Komiker sein kann, wenn man kein guter Schauspieler ist. Aber man kann ein guter Schauspieler sein, ohne ein guter Komiker zu sein.“

Ein weiterer starker Mann in Kates Leben ist ihr Boss Barry Steingart, Geschäftsführer der Firma Round Earth Organic Market. Barry ist ein ehemaliger Hippie, der dann zu einem Ultra-Kapitalisten geworden ist, der seine weltfreundliche Überzeugung beibehalten hat, während er seine Konkurrenten im Ökolebensmittelgeschäft erledigt.

Für die Besetzung des Barry wandte sich der Produzent Michaels an einen Schauspieler und Komiker, mit dem ihn eine lange gemeinsame Vergangenheit verbindet: Steve Martin, der sich dadurch auszeichnet, dass er bei „Saturday Night Live“ öfters auftrat als jeder andere Komiker. „Steve ist ein riesiger Fan von ‚30 Rock’ und von Tina Fey. Wir telefonierten und ich sagte: ‚Da gibt es diese Rolle’“, erinnert sich Michaels. „Er las das Drehbuch, stimmte zu und machte es wirklich gut. Für Amy und Tina war es sehr aufregend, mit ihm zusammenzuarbeiten. Sie sind beide große Fans von Steve.“

Steve Martins Barry ist ein anspruchsvoller und zugleich abnormaler Geschäftsführer. „Mitten in einem Meeting bringt Barry mich dazu, mit ihm gemeinsam auf dem Tisch in einer Art Yoga-Stellung zu sitzen und unsere Stirnen aneinanderzudrücken, weil er denkt, dass man so Erfolg auf andere Personen übertragen kann“, erklärt Fey. „Es war so eine Ehre, diese Szenen mit Steve drehen zu dürfen.“

„Ich bin immer noch nervös, wenn Steve Martin in der Nähe ist, denn er gehört zu meinen Vorbildern“, stimmt Poehler zu. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich mit ihm zusammen eine Szene im Film habe.“

Produktion: Improvisation am Set

„Baby Mama“ wurde innerhalb von neun Wochen in Philadelphia und New York gedreht. Für Tina Fey, die in Philadelphia geboren wurde, war es das erste Mal, dass ihr Akzent der Geschichte dienlich war. „Ich bin begeistert, dass mein natürlicher Akzent endlich mal für etwas nützlich geworden ist“, grinst die Schauspielerin.

Erstlingsregisseur Michael McCuller hatte einen großen Teil seiner Zeit an den Sets der „Austin Powers“-Filme verbracht, zu denen er gemeinsam mit Mike Myers die Vorlagen lieferte. Damals hat er viel über Filmproduktion gelernt. Seine langfristige Zusammenarbeit mit Myers und seine Autorenarbeit für Michaels und „Saturday Night Live“ haben ihm etliche Erfahrungen mit Autoren und Darstellern wie etwa Poehler und Fey eingebracht. „Ich bin daran gewöhnt, für Darsteller zu schreiben und Darsteller zu haben, die für sich selbst schreiben können. Das ist ein Geben und Nehmen zwischen Autoren, Darstellern und Regisseuren“, meint er. „Man holt sich genau die Leute, die witzig sind, denn du willst sie auch witzig zeigen und sehen. Wenn jeder das kann, steigt die Komik ins Unermessliche.“

Poehler und Fey lieferten nicht nur im Vorfeld ihre eigenen Dialoge, sondern entwickelten auch während der Dreharbeiten aus ihren eigenen Vorstellungen neue Ideen, die sie dann durch die Ermutigung des Regisseurs am Drehort improvisierend einbringen konnten. Über die Methode von Fey und Poehler sagt McCullers: „Mit ihnen zu arbeiten, bedeutet manchmal einfach nur ‚Action’ sagen zu müssen, und dann schaue ich mir an, was die beiden tun. Anschließend lache ich darüber und rufe ‚Cut’. An jedem Drehtag ergänzten sie Kleinigkeiten, die alles noch besser machten, und das war für mich der pure Luxus.“

Dazu Produzent Michaels: „Ich denke, man kann keine Komödie machen, die speziell für einen Komiker gedacht ist, ohne sie auf den Stil der Person zuzuschneiden.“ Und über die unverkennbaren Stile der Hauptdarstellerinnen meint er: „Sie kennen sich schon sehr lange, doch sie arbeiten ganz unterschiedlich. Da steckt etwas Wildheit in Amy, und der Zuschauer erkennt und spürt das. Aber wenn sich dann auch noch die Wildheit von Tina zeigt, ergänzen sich beide Stile perfekt.“

Poehler und Fey haben die Möglichkeit ihrer kreativen Zusammenarbeit am Filmset sehr genossen. „Die Menschen, die Michaels zusammengeführt hat, sind es gewohnt, im Team zu arbeiten, und in vielen Dingen hat uns SNL darauf vorbereitet“, erklärt Poehler. „Man gewöhnt sich daran, die beste Idee, den besten Gag und die beste Version zu nehmen, womit wir uns gegenseitig anspornen. Das beruht auf gegenseitigen Respekt, Abgrenzung und einer gemeinsamen Sprache, die man sich nur aneignen kann, wenn man sehr viel zusammenarbeitet.“

Shepard, dem Improvisation dank seiner Arbeit bei „Punk´d“ nichts Neues ist, empfand das Improvisieren mit Poehler als kleine Herausforderung: „Amy ist der witzigste Drehpartner, den man sich vorstellen kann. Denn sie ist eine Schwergewichtskomikerin in einer anbetungswürdigen, süßen und kleinen blonden Verpackung. Du lässt die Deckung ein kleines bisschen fallen, und das nächste, woran du dich erinnerst, ist ein unerwarteter Schlag mit etwas Urkomischem.“

Laut McCuller kam auch Malco ständig mit „neuen lustigen Ideen .“ Aber es sind Malcos Songs, die unvergesslich bleiben werden. „In seiner Rolle trägt er die ganze Zeit einen iPod“, erklärt Fey. „Man hört Romany zu all diesen Liedern singen, aber er denkt sie sich einfach im Vorbeigehen aus: Lieder, die der ganzen Crew ins Ohr gingen.“

Auch Greg Kinnear wurden Fähigkeiten abgefordert, die ihn an seine Ausbildung zum Komödien-Autor und -Darsteller zurückerinnerten. McCullers hat nur Lob für ihn übrig: „Umgeben von all diesen Komikern, die wirklich gut improvisieren können, war er bereit, mitzuziehen und seinen eigenen Kram einzubringen.“

Als sich Fey während des Films in ihn verliebt, wird sie von Kinnear überrascht „Ich hatte keine Ahnung, das Greg so gut darin war, auf den Hintern zu fallen. Das ist visuelle Komik“, sagt sie. „ Er hat ein tolles Timing und viel Fingerspitzengefühl.“ Kinnear lobt Feys Improvisationstalent gleichermaßen: „Es ist erstaunlich für mich, dass sie schon so lange nicht mehr geschauspielert hat. Wenn man sich mal ‚30 Rock’ angeschaut hat, weiß man ohne jede Frage, was für ein Talent und Selbstbewusstsein in ihr steckt.“

Fey, die in vielen Szenen neben Steve Martin zu sehen ist, beschreibt dessen Beitrag zu „Baby Mama“ wie beispielsweise seine Idee, ein Kräuterbündel nach der Methode der Indianer zu benutzen und zu verbrennen, um einem potentiellen Baugrundstück positive Energien zu verleihen. Eine seltsame Prozedur, aber so ist nun mal die Lebensansicht eines vom Hippie zum Unternehmer gewandelten Mannes. Fey erinnert sich: „Wir hatten in dieser Szene ein Meeting über Bananen, und Steve starrt nur die Auswahl der Bananen an und sagt schließlich: ‚Das ist unsere Banane!’“

Während Sigourney Weaver hingegen ist eher für ihre dramatischen Rollen berühmt. Ihre Rollen in Filmkomödien wie „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ und „Die Waffen der Frauen“ sowie ihre Theatervergangenheit kamen ihr sehr zugute, als sie den anderen Hauptdarstellern beim Improvisieren zusah. „Amy und Tina versuchen ständig, neue Richtungen auszuprobieren und einander zu helfen“, bemerkt sie. „Das wirkt sehr ungebunden und frei, aber es passiert immer innerhalb einer Rolle. Das Drehbuch dient ihnen nur als Grundlage, an die sie sich halten.“

Apropos Improvisation: Mitten bei den Dreharbeiten zu „Baby Mama“, hieß McCullers sein eigenes Baby auf der Welt willkommen. Es ist sein drittes Kind, und das dritte, das während Drehs zu einem seiner Filme zur Welt kam. „Er bekam mitten in der Entstehung unseres Films ein Baby“, sagt Kinnear. „Insofern geriet er wirklich in die Rolle eines Regisseurs“, lacht der Schauspieler: „Ich habe zuvor noch nie so eine Hingabe von einem Regisseur erlebt.“

Produktion: Die Kostüme

Für Kostümbildnerin Renée Ehrlich Kalfus war es einfach, eine Garderobe für die Rollen zusammenzustellen, weil der Autor des Films jeden Tag am Drehort war. „Da Michael nicht nur Autor, sondern auch Regisseur war, kannte er die Story in und auswendig“, erinnert sich die Kostümbildnerin.

In nur 45 Drehtagen stellte Kalfus mit ihrem Team die Kleidung für die 57 in der Story beschriebenen Tage zusammen, einschließlich einer Garderobe, die mit Angies Bauchprothesen wächst, wodurch Kate allmählich sanfter wird. Kalfus und McCullers diskutierten über Kleidung, die Fey in ihrer Rolle als moderne Karrierefrau auszeichnen. „Wir sprachen über den akkuraten Frauentyp“, erklärt die Designerin. „Kate ist sehr anspruchsvoll, hat aber auch eine weiche Seite.“ Als Vize-Präsidentin des weltweiten Ökomarktes muss Kates Kleidung dem Stil des Unternehmens angepasst sein, aber mit etwas Abwechslung, was durch eine Kombination aus dunklen Röcken oder Hosen mit bedruckten Blusen erreicht werden konnte.“

Über Poehlers Rolle meint Kalfus: „Angie kommt aus den Vororten Philadelphias und ist offensichtlich jemand, der mit der Popkultur mitgeht. Michael meinte: ‚Wäre es nicht lustig, wenn noch etwas Hip-Hop-Einfluss hineinfließen könnte?‘“ Die Kunst bestand darin, eine Frau, die mit einer Bauchprothese auf die Tanzfläche gezerrt wird, total hip aussehen zu lassen. Angie kommt aus dem Arbeiterstand, dennoch hat sie hohe Ansprüche an sich selbst. „Sie hat diese kreative Ader“, erklärt die Kostümbildnerin. „Angie möchte auf die Modeschule gehen, und sie stellt selbst gemachte billige Kleidung her.“

Kalfus brachte auch eine hochwertige Designerversion von Hip-Hop-Kleidung für Angie mit, die Poehler anprobierte. Obwohl sie großartig darin aussah, entschied Poehler, dass Angie ein Mädchen mit eingeschränkten finanziellen Mitteln ist und deshalb keine Designerklamotten tragen dürfte. „Amy beschränkt sich wirklich auf billige Kleidung“, sagt Kalfus. „Alles, was Angie trägt, kostet selten mehr als14 Dollar.“

Das Team um Kalfus hatte eine entscheidende Inspiration: Sängerin Gwen Stefanie, die für ihre originellen, hellbunten Kleider bekannt ist! „Ich dachte an Gwen als ein Vorbild für Angie, dem sie nacheifert“, verdeutlicht Kalfus. „Wie Angie ist auch die Sängerin sehr spießig erzogen worden, aber nun vereint sie Hip-Hop mit modischer Kreativität.“ Poehler baute Gwen Stefani als Angies Vorbild in die Geschichte ein. „Als ich Amy von der Idee erzählte, wurde sie gleich aufgenommen“, erinnert sich die Designerin.

Die anderen Schauspieler des Films arbeiteten gemeinschaftlich am Kostümdesign mit. So kam Steve Martin auf die Idee, Barry mit einem Pferdeschwanz und teuren Geschäftsanzügen auftreten zu lassen. „Steve sagte: ‚Ich denke, ich habe diese sagenhaften Anzüge, weil ich ein reicher Mann bin’“, erinnert sich Kalfus. „Also steckten wir ihn in diese großartigen Anzüge mit fabelhaften Schuhen, aber ohne Socken, oder mit Espadrilles-Latschen aus Hanf, eben alles aus politisch korrekten Materialien. Bei der ersten Anprobe setzte Steve die Perücke auf, was einfach toll aussah. Es passte zur Rolle!“

Sigourney Weaver brachte ihre Vorstellung vom Aussehen ihrer Rolle mit ein, die in den ersten Entwürfen des Skripts noch nicht vorgesehen waren. Eigentlich war Chaffee Bicknell als knallharte Geschäftsfrau angedacht, allerdings sah Weaver sie vielschichtiger und trug die Idee zu Kalfus, ebenso die mütterliche Seite an dieser starken Frau hervorzuheben.

„Sigourney war der Meinung, das Chaffee die Baby-Idee wirklich verkauft, aber auch einen weichen Kern in sich trägt“, so Kalfus. Im Endresultat sieht man Chaffee mit minimalem Makeup. Sie trägt teure Kaschmirpullover, feine Leinenblusen, Seidenhosen und sehr gute Schuhe. Dazu winzig kleine Anstecknadeln mit Babybildern, die Tausende von Dollars wert sind.“

Als der Film im Kasten war, und die Bauchprothesen mit den ausgepolsterten Kleidern entfernt werden konnten, kehrten die meisten Schauspieler und Crewmitglieder zu ihren normalen Jobs für die Sendungen „30 Rock“ und „Saturday Night Live“ zurück. Im Rückblick meint Produzent Lorne Michaels: „Unser Film ist auf einer Ebene mit Komödienklassikern wie „Ein Ticket für Zwei“, wo zwei Menschen, die nicht zusammengehören, gezwungen werden, etwas zu lernen.“

Michael McCullers, der zum ersten Mal als Regisseur tätig war und während der Dreharbeiten mit der Geburt seines dritten Kindes ein weiteres Familienmitglied begrüßte, schließt mit den Worten: „Ich hoffe, die Zuschauer genießen den Kontrast dieser beiden Charaktere, die eine herzliche, aber auch chaotische Beziehung miteinander führen.“

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