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B.A.P.S.

Filmhandlung und Hintergrund

Der Titel bezieht sich nicht etwa auf die Musiker der Kölner Rockband, sondern steht für „Black American Princesses“. Halle Berry („Flintstones - Die Familie Feuerstein“) und die Ex-Radiomoderatorin Natalie Desselle porträtieren in dem modernen Märchen zwei aus bescheidenen Verhältnissen stammende Kellnerinnen, die sich aus ihrer Heimatstadt in Georgia nach Hollywood begeben, um dort den amerikanischen Traum von...

Nisi und Mickey haben ihren Job, sie sind Kellnerinnen, ihre Freunde, dumme Jungs, und einfach ihre Heimat Savannah satt. Sie gehen nach L.A., um dort Geld zu verdienen und reich und berühmt zu werden. Letztendlich wollen sie in ihrem Traumjob erfolgreich sein. Der erste Frisörsalon mit Restaurant soll von ihnen eröffnet werden. In Hollywood werden sie zwar nicht für den Film entdeckt, dafür treffen sie auf einen alternden Millionär, dessen Lebensmut sie wieder auffrischen, und beweisen dabei ein goldenes Herz.

Nisi und Mickey haben zuhause alles satt und wollen in L.A. reich und berühmt werden. Sie werden zwar nicht für den Film entdeckt, können aber einem alternden Millionär neuen Lebensmut geben. Ganz nette Komödie.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Titel bezieht sich nicht etwa auf die Musiker der Kölner Rockband, sondern steht für „Black American Princesses“. Halle Berry („Flintstones - Die Familie Feuerstein“) und die Ex-Radiomoderatorin Natalie Desselle porträtieren in dem modernen Märchen zwei aus bescheidenen Verhältnissen stammende Kellnerinnen, die sich aus ihrer Heimatstadt in Georgia nach Hollywood begeben, um dort den amerikanischen Traum von Reichtum und Erfolg zu realisieren.

    In dem fast schon kindlich naiven, daher nicht übermäßig originellen Drehbuch von Troy Beyer, die in dem Film den Part einer Anwältin spielt, nehmen die bildhübsche Nisi (Berry) und ihre schwergewichtige Freundin Mickey (Desselle) in Hollywood erfolglos an einem Vorsprechtermin für Tänzerinnen in Heavy Ds (einer von mehreren Stars, die Cameoauftritte absolvieren) neuem Video teil. Doch während einer Kostprobe von Nisis Können erregen die beiden in extrem eigenwillige Outfits gezwängten und mit schwindelerregenden Haarkonstruktionen versehenen Frauen die Aufmerksamkeit des Chauffeurs Antonio (Luici Amadeo), der ihnen einen lukrativen Job bei seinem Arbeitgeber Isaac (Jonathan Fried) in Beverly Hills verspricht. Ihre Aufgabe besteht darin, dem schwerkranken und reichen Onkel Isaacs, Mr. Blackmore (Martin Landau), vorzugaukeln, Nisi sei die Enkeltochter seiner verstorbenen großen Liebe Lily. Tatsächlich ist Isaac darauf aus, seinen Onkel für unzurechnungsfähig erklären zu lassen, um sich sein Vermögen unter den Nagel zu reissen. Er hat nicht mit der ansteckenden Lebensfreude und der entwaffnenden Aufrichtigkeit der beiden von ihm als „Idioten“ eingeschätzten Mädels gerechnet. Mäßig inszeniert wurde die teils herrlich überdrehte Screwball-Komödie von Robert Towsend („Hollywood Shuffle“). Er holt aus seinen Protagonistinnen beim beliebten Fish-Out-Of-Water-Szenario jede Menge komödiantisches Potential. Ihr Einkaufsbummel auf dem exklusiven Rodeo Drive variiert das altbekannte „Pretty Woman“-Thema ebenso wie ihre unter den Fittiche ihres stilvollen Mentors vorgenommene Wandlung von auffällig-megaschrillen Paradiesvögeln mit Goldfrontzähnen in schwarze Prinzessinnen mit guten Manieren. Oscar-Preisträger Landau („Ed Wood“) versieht seine an sich eher anspruchslose Rolle mit seinem beträchtlichen schauspielerischen Können und verleiht seinem Charakter reichlich Herz und Gefühl. Gegen Ende verliert sich die Komödie ein wenig zu sehr in Sentimentalität, denn am meisten Spaß kommt eindeutig auf, wenn die Protagonistinnen wild chargierend die lärmenden Trampel mimen. Ian Richardson („Brazil“) gibt eine gewinnende Darstellung als steifer Butler Manley, der sich dem Charme der beiden unsäglichen Hausgäste auf Dauer nicht entziehen kann. Das hübsche Produktionsdesign und vor allem die einfallsreichen Kostüme verleihen der niedlich-seichten Komödie neben den sympathischen Darstellern genügend Pluspunkte, um einen amüsanten Filmspaß zu garantieren. ara.

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