Awake

  
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Filmhandlung und Hintergrund

Thriller mit "Sin City"-Schönheit Jessica Alba und Hayden "Anakin Skywalker" Christensen als ein in gemeine Mordränke verwickeltes Paar.

Clayton Beresford Jr. ist ein steinreicher Jung-Tycoon, dem die Society von ganz Manhattan zu Füßen liegt. Obwohl er auch Probleme mit seiner Verlobten Sam hat, weil Clayton es nicht wagt, seiner Mutter seine Liebe zu dem hübschen Mädchen zu gestehen, hat er eigentlich ein anderes Problem: ein buchstäblich schwaches Herz. Just in der Nacht, in der er sich zur Blitzhochzeit durchgerungen hat, erfährt er, dass ein Herz zur Transplantation bereitliegt. Auf dem Operationstisch bleibt Clayton unbemerkt bei Bewusstsein und bekommt dabei mit, dass ein Mordkomplott gegen ihn in Gange ist.

Für einen Konzernerben und größten Immobilienbesitzer von Manhattan ist Clay ein ziemlich junges und kränkliches Muttersöhnchen. Nun jedoch im Angesicht einer riskanten Herztransplantation rebelliert er zum ersten mal gegen seine überprotektive Mama, indem er in der Nacht vor der OP seine hübsche Freundin ehelicht und dem Kumpeldoktor den Vorzug vor Mutters Kapazität gibt. Auf dem Operationstisch festgeschnallt, bereut Clay diesen Entschluss aus verschiedenen Gründen schnell zutiefst.

Auf dem Operationstisch erkennt Konzernerbe Clay (Hayden Christensen), dass die Vollnarkose offenbar ihren Zweck verfehlt. Doch das ist nicht sein einziges Problem. Fesselnder Thriller mit Starbesetzung.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. „Awake“ ist einer der Filme, die verantwortungsvollen Kritikern das Leben schwer machen. Denn der Film lebt von seinen vielen Finten und Wendungen, im Großen wie im Kleinen, und wie soll man, ohne diese zu verraten, darüber Auskunft geben?

      Tatsächlich ist „Awake“ im Grunde kaum mehr als eine Folge von „Alfred Hitchcock presents“ oder ähnlicher kleiner – meist garstiger – Krimiepisoden, und eigentlich dürfte aufgrund der Handlung bzw. Erzählung Joby Herolds Drehbuch- und Regiedebüt gar nicht funktionieren: Hauptfigur Clay ist, sobald der Plot richtig losgeht, auf dem OP-Tisch festgesetzt und alles, was um ihn herum geschieht, geschieht ohne ihn. Sein Wachsein hat folglich nur den Zweck, ihn als wahrnehmende Figur und zentralen Charakter zu „behalten“.

      Entsprechend eklig, aber beiläufig ist das Brustkorböffnen und Herzentfernen am wachen Patienten (natürlich ordentlich detailliert gefilmt). Die Geschichte hätte jedoch ebenso gut ohne diese Idee funktioniert. Und dass „Awake“ als kleiner gemeiner Kurzthriller im Gewand eines Langfilms funktioniert, verdankt man Regisseur und Autor Herold sowie dem Unterschied zwischen „Plot“ und „Story“.

      Während „Story“ das bezeichnet, was da erzählt wird, ist der Plot die unmittelbare Art, wie die Elemente der Story angeordnet bzw. wie die Informationen verteilt sind – kurz: Plot ist das, was sich an Informationen (Zusammenhänge, Motive etc.) vor seinen Augen entfaltet während Story die übergeordnete Kurz- und Zusammenfassung ergibt. Die auch sämtliche Erzähl-Geheimnisse und „Plot Twists“ verpuffen lassen würde.

      „Awake“ nun lebt von der Aufbereitung des Geschehens, und er lebt gut davon. Man muss ein wenig an Atom Egoyan („Exotica“) denken, der auch erst Stück für Stück die Verknüpfungen enthüllt bzw. Spannung erzeugt, indem er es dem Zuschauer überlässt, das Geschehen auf der Leinwand zusammenzufügen.

      So funktioniert auch „Awake“. Hält man zunächst Clay und Sam für ein frisch vermähltes und verliebtes Paar, werden die wahren Konstellationen erst schrittweise offenbart. Ein Taschenspieltrick, für die zentrale Handlung nicht von Belang, aber eine durchaus effektive Art des Erzählens.

      Man darf also gar nicht viel über den Film sagen – außer vielleicht, dass das Komplott rund um Clay einige große logische Löcher hat und es zum Schluss arg dicke wird, was Harold aus dem Hut zaubert.

      Dafür hat er sich mehr als von solchen Filmen gewohnt den Charakteren gewidmet, auch den (bösen) Randfiguren und ihrem Innenleben, und man mag es ihm abkaufen oder nicht: Fakt ist, dass er aus seiner kleinen Idee auf jeder Ebene rausholt, was rauszuholen ist. Selbst Jessica Alba ist nicht nur eine hinreißende Erscheinung, sondern „macht Sinn“.

      Wenn schließlich alles dank der Kameraarbeit von Russell Carpenter in elegante, schöne Bilder gepackt wird, muss man „Awake“ einfach zugestehen, dass er gerade wegen der cleveren und zugleich kruden Story keine große Filmkunst sein mag, gleichwohl vorführt, wie gutes Handwerk einen ganz eigenen Wert darstellt.

      Fazit: Kleiner, teilweise garstiger B-Thriller, der – fein besetzt, hübsch gefilmt und vor allem erzählerisch – aus seiner kleinen Geschichte rausholt, was rauszuholen ist.
    2. Awake: Thriller mit "Sin City"-Schönheit Jessica Alba und Hayden "Anakin Skywalker" Christensen als ein in gemeine Mordränke verwickeltes Paar.

      Unausgereifter Krimithriller mit „Sin City„-Schönheit Jessica Alba und Hayden „Anakin Skywalker“ Christensen als ein in gemeine Mordränke verwickeltes Paar.

      Bereits 2005 abgedreht, kommt das Debüt von Regisseur und Drehbuchautor Joby Harold erst jetzt, Ende 2007, in die US-Kinos. Gleich zu Beginn wird der Zuschauer mit Statistiken über Patienten informiert, die trotz Narkose bei vollem Bewusstsein bleiben, ohne dass ihnen äußerlich etwas anzumerken wäre. Genau in dieser prekären Lage findet sich der steinreiche Clayton Beresford Jr. (Christensen) bei seiner Herzoperation wieder. Nach diesen ersten krassen Szenen wird zu angenehmeren Momenten im Leben des Jungtycoons zurückgeblendet. Verlobt ist er mit der anschmiegsamen Sam (Alba), doch der Haussegen hängt schief, da Clayton bislang nicht den Mut hatte, seiner Mutter Lilith (Lena Olin) ihre Beziehung zu gestehen. Dabei ist er als 22-Jähriger bereits „Mann des Jahres„, dem „halb New York gehört“ und der seine Gelder zudem selbstlos zur Schaffung von Jobs und Wohnungen verwendet. Details wie diese weisen darauf hin, dass Joby Harold mit seinen fantasievollen Skriptideen einige Gutgläubigkeit vom Publikum verlangt. Nach dem obligatorischen Knatsch mit der klammernden Mama wird trotzig mitten in der Nacht geheiratet. Doch bevor die Jungvermählten zur Hochzeitsnacht schreiten können, meldet sich das Krankenhaus mit der Verfügbarkeit eines Spenderherzens für den todkranken Clayton. Also landet man wieder auf dem Operationstisch, wo Clayton hellwach nicht nur die Operation mitverfolgt, sondern auch noch Mordplänen gegen sich lauschen muss. In Folge wandelt er im außerkörperlichen Zustand zur Lösung des bevorstehenden Mordrätsels durchs Krankenhaus und gibt per Off-Kommentar Einblicke ins ebenso verworrene wie versponnene Intrigennetz.

      Christensen und Alba mögen wahrscheinlich nie eine Oscar-Nominerung wie ihr Ko-Star Terrence Howard (mimt Claytons besten Freund) erhalten, dennoch ist die Hauptschwäche dieses Thrillers nicht ihre Darstellung, sondern liegt im haarsträubenden Drehbuch mit Logikschwächen und Vorhersehbarkeiten im Minutentakt begründet. So ist trotz vieler an den Haaren herbeigezogenen Plotwendungen unschwer zu erraten, wo die üblichen Verdächtigungen zu suchen sind. Und beim Finale wird befremdetes Kopfschütteln eine häufige Reaktion sein, dermaßen unsinnig gestaltet sich die Auflösung. Daher ist dieser Möchtegern-Hitchcock-Verschnitt vorrangig für Fans der beiden Hauptdarsteller genießbar. ara.

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