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R-Rating denkbar? Marvels „Black Widow“ soll eine düstere Angelegenheit werden

Anne Nauditt  

Als Teil der „Avengers“ begegnete uns die Figur der „Black Widow“ (Scarlett Johansson) bereits mehrfach auf der Kinoleinwand. Nun soll sie ihren eigenen Solofilm bekommen, doch Marvel hält sich wie üblich bedeckt, was weitere Details betrifft. Seit Neustem verbreiten sich Gerüchte, dass der voraussichtlich im Mai 2020 erscheinende Film der düsterste und brutalste Marvelfilm überhaupt werden könnte.

Am Wochenende brachte Charles Murphy mit einem Tweet neuen Schwung in die Diskussion. Womöglich könnte Marvel entgegen seinem eher familienfreundlichen Image mit „Black Widow“ einen neuen Weg beschreiten. Geplant ist ein ungewohnt düsterer und brutaler Film, der in den USA ein R-Rating erhalten könnte. Das heißt, Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren dürfen sich den Film nicht ohne Begleitung der Eltern beziehungsweise eines Erwachsenen ansehen. Bei uns in Deutschland entspricht das R-Rating einer Altersfreigabe ab 16 oder 18 Jahren.

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„Black Widow“ als erster R-Rating-Film bei Marvel: Ist das erst der Anfang?

Sollte es sich tatsächlich um die Vorgeschichte von Natasha Romanoff handeln, ist ein R-Rating definitiv denkbar. In den bisherigen „Avengers“-Filme wurde nie ein Hehl daraus gemacht, wie erfolgreich Romanoff als Agentin war und wie viele blutige Auftragsmorde auf ihr Konto gingen.

Bereits als Kind wurde sie rekrutiert und im sogenannten „Red Room“ des KGB ausgebildet. Ähnlich wie in „Red Sparrow“ könnte neben Kampftechniken auch Verführung des Feindes auf dem Stundenplan der jugendlichen Romanoff gestanden haben. Dies könnte ein weiterer Hinweis für ein R-Rating sein, denn Darstellungen von Sexualität haben in den USA eine schärfere Einstufung zufolge als Gewalt.

Laut Screenrant gibt es außerdem Spekulationen über eine neue Studiomarke, die Marvel eigens für den Vertrieb von R-Rating-Filme kreieren könnte. Wenn man dem glauben schenken mag, könnte „Black Widow“ erst der Anfang sein und Marvel plant womöglich schon weitere Filme, die in den USA ohne Erwachsenenbegleitung keine Jugendfreigabe erhalten könnten.

Bevor wir „Black Widow“ in ihrem eigenen Film bestaunen können, werden wir sie bereits Ende April in „Avengers 4: Endgame“ wieder sehen.

Eingeführt wurde Natasha Romanoff alias „Black Widow“ (Scarlett Johansson) bereits in „Iron Man 2“. Über ihren Weg von ihrer Ausbildung beim russischen Geheimdienst KGB zur amerikanischen Organisation S.H.I.E.L.D ist nur wenig bekannt – eine Lücke, die der Solofilm mit einer Origin-Story füllen könnte.

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