Avengers: Infinity War Poster

„Iron Man 4“: Fortsetzung mit Robert Downey Jr. nach „Avengers 4“?

Daniel Johnson  

Robert Downey Jr. ist als Tony Stark alias Iron Man der wohl größte Star der Marvel-Filme und damit personell das größte Zugpferd an den Kinokassen – nur wenn die Avengers sich zusammentun, gehen mehr Fans ins Kino. Dennoch scheint viel auf ein Ende der Ära Downey Jr. hinzudeuten – was dürfen wir also hoffen in Sachen „Iron Man 4“?

Was tun mit Robert Downey Jr.? Früher von Hollywood wegen zahlreicher Eskapaden und Unzuverlässigkeiten gemieden, entwickelte er sich in der Rolle des genialisch-exzentrischen Milliardärs Tony Stark zum unwiderstehlichen Kassenmagneten in der nicht enden wollenden Erfolgsgeschichte der Verfilmungen von Marvel-Comics. Der Erfolg von „Iron Man“ ist ein entscheidender Grund für den Riesenerfolg des Marvel Cinematic Universe.

Mit „Avengers 4“ (Arbeitstitel) soll die Phase 3 am 25.04.2019 in einem bombastischen Finale kulminieren. Nach den Ereignissen des vierten Avengers-Films, so lässt der Präsident der Marvel-Studios Kevin Feige wissen, werden die Dinge im MCU völlig anders aussehen – rein zeitlich wäre der erste Filmstart der Phase 4 „Spider-Man: Homecoming 2“ im Juli 2019. Bleibt da Platz für einen Kinostart von „Iron Man 4“ mit Downey Jr.?

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Die Chancen für „Iron Man 4“ mit Robert Downey Jr. – Pro und Contra

PRO

CONTRA

Kein „Avenger“ ist beliebter bei den Fans: Allein „Iron Man 3“ spielte in Kinos weltweit über eine Milliarde US-Dollar ein. Robert Downey Juniors Dienste sind teuer: Für „Avengers: Infinity War“ und „Avengers 4“ soll er jeweils 100 Mio. US-Dollar Gage erhalten.
In den Köpfen der Fans ist Robert Downey Jr. ähnlich stark mit der Rolle des „Iron Man“ verbunden wie Hugh Jackman mit „Wolverine“ – jeder Nachfolger wird es schwer haben, die Getreuen zu überzeugen. Mit inzwischen 52 Jahren wird Downey Jr allmählich zu alt, um Iron Man (glaubwürdig) zu spielen – er macht seine Stunts noch immer am Liebsten selbst. Sein Vertrag mit Marvel geht derzeit nicht über „Avengers 4“ hinaus – genau wie bei Captain America (Chris Evans).
Tony Starks Geschichte bietet noch immer endlosen Stoff, um sie in einem vierten Solo-Film zu Ende zu bringen. In einem Avengers-Film könnte eine Klimax überhastet und unbefriedigend wirken. Es wurde oft beklagt, dass es im filmischen Marvel-Universum bis dato keine folgenschweren Heldentode gab – der Tod von Iron Man in „Avengers 4“ wäre in Sachen Dramatik wohl kaum zu toppen.
„Iron Man ohne Robert Downey Jr.??? Wie soll das denn überhaupt gehen?“ „Muss ja. Irgendwann.“
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Welche Alternativen hat Downey Jr./Stark/Iron Man nach „Avengers 4“?

Bis 2019 konzentriert man sich bei den Marvel Studios voll und ganz auf den klimaktischen Showdown zwischen Thanos und dem gefühlten Rest des Universums. Doch auch die Handlung von „Avengers 4“ wird genügend Leinwand-Zeit für Tony Stark fordern, auf dass Iron Mans Anzug noch einmal glänzen möge. Eine Mammutaufgabe, denn Iron Man ist in dem Blockbuster beileibe nicht der einzige Star im Superheldengewand: Geplant ist die Vereinigung aller Helden der bis dahin erschienenen 21 (!) Marvel-Filme. Hier ein paar Optionen, was Robert Downey Jr. alias Tony Stark alias Iron Man im Marvel-Universum blühen könnte:

  • Vor „Avengers 4“ ist Robert Downey Jr. noch in „Avengers: Infinity War“ als Tony Stark zu sehen. Nach diesen beiden Filmen sieht es momentan eher nach einem Abschied von seiner Paraderolle aus.
  • Thanos, der schon mehrfach im Abspann vorheriger Marvel-Filme angekündigte Oberbösewicht, gibt dem Konflikt mit den Avengers eine ganz neue Dimension. In den Comics ist es ihm in der „“-Reihe gelungen, alle sechs Infinity-Steine zu erlangen, um damit die Hälfte allen Lebens im Universum auszuradieren, inklusive Iron Mans Leben. Da die Marvel-Filme keiner Comicreihe sklavisch folgen, besteht aber noch Hoffnung für Stark.
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  • Auch ein Reboot des MCU in der Art eines „Star Trek“ wäre denkbar. Mit einer alternativen Zeitlinie lässt sich nach Herzenslust neu besetzen. Auch bei den X-Men ist das schon erfolgreich geschehen. Im Fall Iron Man wäre das natürlich das Aus für Robert Downey Jr.
  • Auch ein neuer Job wäre denkbar für Tony Stark: In der Comic-Reihe „“ übernimmt Tony Stark den Posten von S.H.I.E.L.D-Direktor Nick Fury in dem Versuch, der von Hydra schwer geschädigten Organisation neues Leben einzuhauchen. Diese Rolle wäre trotz fortgeschrittenem Alter kein Problem für Robert Downey Jr.
  • Nach der Einführung von Shuri (Letitia Wright) in „Black Panther“ kursiert ein spannendes Gerücht im Netz, nachdem die geniale wakandische Wissenschaftlerin in Zukunft den Iron-Man-Anzug überstreifen könnte. Das wäre eine großartige Neubesetzung und eine erfrischend neue Ausrichtung des Iron-Man-Franchise.

Vermutlich müssen wir damit rechnen, dass die Rolle des Iron Man in „Avengers 4“ ein letztes Mal von Robert Downey Jr. übernommen wird. Es bleibt zu hoffen, dass es ein glorreiches Finale im Kampf mit Thanos wird.

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