„Avengers: Endgame“ war wahrlich eine Zäsur im Marvel Cinematic Universe (MCU). Dennoch machen die Regisseure den Fans jetzt Hoffnung, dass es ein Wiedersehen mit Steve Rogers geben wird.

– Achtung: Es folgen Spoiler für „Avengers: Endgame“! –

Die Original-Avengers sind nach dem Rückkampf gegen Thanos (Josh Brolin) in „Avengers: Endgame“ deutlich dezimiert. Tony Stark (Robert Downey Jr.) und Natasha Romanoff (Scarlett Johansson) sind gestorben, letztere werden wir immerhin in ihrem kommenden „Black Widow“-Solo-Film wiedersehen. Laut einem der „Endgame“-Regisseure könnte es zudem sein, dass wir Steve Rogers (Chris Evans) nicht zum letzten Mal gesehen haben.

In einem Spoiler-Podcast zu „Avengers: Endgame“ bei Empire war auch Joe Russo zu Gast. Der Regisseur meinte darin, angesprochen auf den buchstäblich alten Captain America: „Clevere Leute werden sich wohl fragen, wie alt Cap ist. Das ist eine interessante Geschichte, oder nicht? […] Es könnte eine Geschichte sein, die zu einer anderen Zeit erzählt wird.“

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Chris Evans ist laut Joe Russo noch nicht fertig mit Captain America

Warum das Ende von Captain America in „Avengers: Endgame“ kein Fehler ist, wie viele Zuschauer denken, erklärte Joe Russo bereits an anderer Stelle. Laut ihm reiste Steve Rogers am Schluss des Films in eine alternative Zeitlinie, um mit Peggy Carter (Hayley Atwell) zusammen zu sein. Doch was passierte mit dem alten Cap in dieser Zeitlinie und was erlebte er zuvor, als er die Infinity-Steine und Mjölnir zurückbrachte?

Der Interviewer des Podcast fragte noch einmal nach, wie alt Steve Rogers am Ende denn nun sei, worauf Joe Russo erneut nur vage antwortete: „Das ist etwas, das vielleicht an einer anderen Stelle erklärt wird.“ Später fügte er an, dass das Tolle am MCU sei, dass solche nicht gezeigten Geschichten eine gute Grundlage für spätere Handlungen seien.

Schon im November 2018 meinte Joe Russo, dass Chris Evans auch nach „Avengers: Endgame“ mit Captain America noch nicht fertig sei. Es könnte also sein, dass wir den alten Steve Rogers tatsächlich noch einmal wiedersehen. Bei der Frage nach dem Wie sind mehrere Optionen denkbar.

Dass Marvel-Figuren überraschend zurückkehren können, bewies „Avengers: Endgame“ selbst:

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„Avengers: Endgame“: 13 tote Figuren, die zurückkehren & woher ihr sie kennt (Achtung, Spoiler!)

Wie könnte Steve Rogers zurückkehren?

Steve könnte als Mentor für den neuen Captain America, Sam Wilson alias Falcon (Anthony Mackie), im MCU auftauchen. Denkbar wäre auch eine eigene Steve Rogers Mini-Serie bei dem kommenden Streaming-Dienst Disney+, wo wir die nicht gezeigten Geschichten von seiner Zeitreise sehen.

Vielleicht sehen wir Evans aber auch nicht wieder und müssen uns mit seiner Stimme begnügen. Bei Disney+ startet bald die Animationsserie „Marvel’s What If…?“, in der alternative Geschichten aus dem MCU gezeigt werden. Die erste Folge dreht sich beispielsweise um die Frage, was wäre, wenn Peggy Carter und nicht Steve Rogers das Superserum in den 40er-Jahren genommen hätte? Hier könnte auch Caps Zeitreise gezeigt werden, allerdings würde das das Konzept der Serie ein wenig sprengen. Schließlich geht es da um Geschichten, die nicht passiert sind, was auf Steve Rogers Odyssee ja nicht zutrifft. Die Zukunft muss also wohl oder übel zeigen, ob wir Chris Evans als Steve Rogers noch einmal wiedersehen oder zumindest -hören.

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