Avengers 4 Poster

Erste Handlung von „Avengers 4“: Es wird noch schlimmer, als wir dachten

Andreas Engelhardt  

Der große Sturmlauf durch die Kinos dieser Welt ist für „Avengers 3: Infinity War“ so langsam aber sicher vorbei. Entsprechend richtet sich der Blick nach vorne auf den noch titellosen vierten „Avengers“-Film. Einige Theorien kursieren bereits darüber, was uns dort erwartet. Eine erste Handlung zeigt aber: Es wird noch schlimmer, als wir befürchten.

– Achtung: Es folgen Spoiler für „Avengers 3: Infinity War“! – 

Nach dem Ende von „Avengers 3: Infinity War“ lautet die größte Frage natürlich: Wie bringen Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans) und Co. ihre verstorbenen Freunde zurück? Thanos (Josh Brolin) löschte mit einem Fingerschnippen die Hälfte der Lebewesen im Universum aus und dabei kann es natürlich nicht bleiben.

Set-Fotos legten nahe, dass wir es in „Avengers 4“ mit Zeitreisen zu tun bekommen. Die Annahme war deshalb, dass die Avengers in die Vergangenheit reisen, um die Ereignisse zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Eine erste Handlung zu „Avengers 4“, die uns dank comicbookmovie.com erreicht, lässt erahnen, dass es so „leicht“ nicht wird.

„Unsere beliebten Helden werden wahrhaft verstehen, wie zerbrechlich diese Realität wirklich ist und welche Opfer nötig sind, um sie zu erhalten“, heißt es in dieser Inhaltsangabe. Die Avengers müssen also wohl nicht nur durch die Zeit reisen, um ihre Freunde zu retten, sondern um die Realität selbst zu bewahren.

„Avengers 4“: Alles, was wir bislang über den Marvel-Blockbuster wissen

Müssen die Avengers in „Avengers 4“ die Realität retten?

Womöglich war Thanos – wer sonst? – dafür verantwortlich, dass die Realität instabil wurde. Mit seinem Fingerschnippen ließ er die geballte Macht aller Infinity-Steine von der Leine. Gut vorstellbar, dass dabei mehr zerstört wurde, als die Hälfte aller Lebewesen. Eventuell hat der Titan unabsichtlich die Realität selbst zerbrochen.

„Doctor Strange“ könnte dafür einen entscheidenden Hinweis liefern. Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) nutzte dort den Zeitstein, um einen gegessenen Apfel in seine ursprüngliche Form zurückzubringen. Dabei maßregelte ihn Wong (Benedict Wong), dass er das Raumzeitkontinuum nicht manipulieren, sondern breche. Dies könnte durchaus in einem viel gravierenderen Ausmaß passiert sein, als Thanos die Zeit zurückdrehte, um den Gedankenstein zu reparieren und/oder als er eben geschnippt hat.

Befinden sich die Avengers also in ihrem vierten Abenteuer auf der Reise durch die Zeit, um die Realität selbst zu retten? Die Inhaltsangabe legt dies durchaus nahe. Viel wichtiger ist dann aber die Frage: Wird Thanos in „Avengers 4“ zu einem Verbündeten von Iron Man & Co.?

Thanos in „Avengers 4“: Freund oder Feind?

Angesichts der Ereignisse aus „Avengers 3: Infinity War“ erscheint dies eher unwahrscheinlich zu sein. Thanos hat aber wohl kaum ein Interesse daran, dass die Realität zusammenbricht. Nicht nur aus purer Selbsterhaltung, sondern weil er in seiner verqueren Logik das Leben als solches achtet. Er hat die Hälfte der Lebewesen immerhin ausgelöscht, weil damit alle Verbliebenen seiner Ansicht nach ein besseres Leben führen können. Wenn das Universum vor seinem Ende steht, wird wohl selbst Thanos versuchen, sein Handeln rückgängig zu machen.

„Avengers Infinity War“: 15 Easter Eggs, die nur wahre Fans gefunden haben

Die Avengers wiederum werden aus guten Gründen ihre Vorbehalte haben, sich mit Thanos zu verbünden. Aufgrund seiner Stärke und Ressourcen wäre er aber wohl zweifellos eine wichtige Hilfe, im Kampf gegen die zusammenbrechende Realität. Ob diese ungewöhnliche Konstellation aber tatsächlich eintritt, erfahren wir spätestens zum Kinostart von „Avengers 4“ am 25. April 2019.

News und Stories

Kommentare