„Avatar“-Macher teilt wieder kräftig aus!

Author: Marek BangMarek Bang |

Avatar - Aufbruch nach Pandora (Erweiterte Fassung) Poster

Avatar – Aufbruch nach Pandora“ ist und bleibt der erfolgreichste Film aller Zeiten und sein Schöpfer James Cameron arbeitet momentan an gleich vier Fortsetzungen zu seinem Monster-Blockbuster, die uns zwischen 2010 und 2015 erreichen sollen. Trotz dieser enormen Aufgabe findet der Regisseur und Produzent aber immer wieder die Zeit, gegen seine Kollegen auszuteilen. Diesmal hat er sich die Superhelden-Schmiede DC vorgenommen.

Avatar 2“ und weitere drei Abenteuer aus Pandora wurden zwar immer wieder verschoben, dennoch hat sich James Cameron nie beirren lassen und arbeitet aktuell tatsächlich gleichzeitig an den Fortsetzungen. Doch das ist noch lange nicht alles. Gern mischt sich der visionäre Filmemacher in aktuelle Debatten und Diskussionen ein und scheut nicht davor zurück, eindeutig seine Meinung zu äußern. So auch in einem Interview mit dem Guardian. Ziel seiner Kritik war diesmal der DC-Superheldenfilm „Wonder Woman“ mit  Gal Gadot.

James Cameron dreht alle vier „Avatar“-Fortsetzungen wie eine Mini-Serie

James Cameron sieht „Wonder Woman“ als Rückschritt - Regisseurin wehrt sich

Etwas überraschend bezeichnete James Cameron die Darstellung von „Wonder Woman“ als rückschrittlich und kritisierte, dass sie als Ikone im Film eben nicht als starke Frauenfigur dargestellt wurde, sondern lediglich als Objekt herhalten musste, das alte männliche Muster bediene, wie es in Hollywood üblich sei. Eine echte starke Frauenfigur sei für ihn vielmehr Sarah Connor aus seinen „Terminator“-Filmen, die eben keine Schönheitsikone ist, sondern sich mit menschlichen Schwächen ihren Respekt in einer von Männern dominierten Welt durch Mut verschafft habe.

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„Avatar“: Bösewicht Stephen Lang kehrt für alle vier Fortsetzungen zurück

Regisseurin Patty Jenkins  wies die Kritik umgehend zurück und antwortete ihrem Kritiker auf Twitter:

Kurz gefasst beklagt Patty Jenkins, dass James Cameron anscheinend davon ausgehe, eine starke Frau müsse nach dem Strickmuster von Sarah Connor einfach nur taff sein und dürfe nicht attraktiv und begehrenswert erscheinen, wenn sie denn als starke weibliche Figur aufgefasst werden soll.

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