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„Avatar 2“-Macher verrät: Fortsetzung wird viel größer als das Publikum denkt

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

© 20th Century Fox / Disney

„Avatar 2“ ist tatsächlich in greifbarer Nähe und Regisseur James Cameron erklärt jetzt, warum das so lange gedauert hat.

Etliche Male wurde der Kinostart der Fortsetzungen zu „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ verschoben, jetzt soll es Ende 2021 endlich soweit sein. Doch warum hat die Produktion der Nachfolger so lange gedauert und war derart holprig? Die Antwort lieferte Regisseur James Cameron: Es ist einfach schlicht das derzeit wohl größte Filmprojekt Hollywoods.

Im Gespräch mit Variety blickten Cameron und andere Beteiligte zum zehnten Geburtstag von „Avatar“ auf den einst erfolgreichsten Film aller Zeiten zurück und natürlich auch nach vorne. Dabei erklärte der Regisseur unter anderem, warum das Publikum unterschätzt, wie gewaltig der Aufwand für „Avatar 2“ und die weiteren Teile tatsächlich ist: „Die Leute verstehen nicht wirklich das Ausmaß und die Komplexität des Prozesses. Es ist, als würde man zweieinhalb große Animationsfilme machen. Ein typsicher großer Animationsfilm braucht circa vier Jahre, also, wenn man das hochrechnet, sind wir nahezu genau im Zeitplan für Dezember 2021.“

Was euch dann im fertigen Werk erwartet, verraten wir euch hier:

Stars haben schon Szenen für „Avatar 4“ gedreht

Seit 2013 bis jetzt haben die Verantwortlichen laut Cameron die gesamten vier Fortsetzungen ausgearbeitet: „Wir haben fertiggeschriebene, abgeschlossene Drehbücher für alle vier dieser Filme.“ Zudem konnte der Regisseur ein Update bereitstellen. Die Schauspieler seien bereits fertig mit ihren Dreharbeiten für „Avatar 2“, „Avatar 3“ und sogar dem ersten Teil von „Avatar 4“. Das überrascht insofern, als Cameron eigentlich gesagt hatte, man warte den Kinostart der ersten beiden Fortsetzungen ab. Die zwei weiteren Teile wollte man eigentlich nur drehen, wenn ihre Vorgänger erfolgreich genug sind. Anscheinend ist man von diesem Plan zumindest zum Teil wieder abgerückt.

Ansonsten befinde man sich aber im Soll. Cameron fügte an, dass die Dreharbeiten der realen Filmaufnahmen größtenteils abgeschlossen seien. Was bleibt, sind all die aufwendigen Spezialeffekte, die die eindrucksvolle Welt von „Avatar“ zum Leben erwecken. Nicht ohne Grund verglich der Regisseur seine aktuellen Projekte mit großen Animationsfilmen.

Doch auch die Dreharbeiten sind offensichtlich enorm aufwendig. Produzent Jon Landau unterstrich im Gespräch mit Variety, wie umfangreich, kompliziert und exorbitant die Dreharbeiten für „Avatar 2“ und Co. sind: „Wir gehen unter Wasser, wir sind auf dem Wasser, wir haben einen 900.000-Gallonen-Wassertank gebaut [über 3,4 Millionen Liter, Anm. d. Redaktion], in dem wir aufnehmen können, über und unter Wasser.“ Die Schauspieler*innen der Filme wurden zudem trainiert, ihren Atem für längere Zeit anzuhalten und laut Landau sei man erfreut, Leute diese Erfahrung machen lassen zu können.

Ein Blick auf das riesige Filmsets samt Wassertank wurde uns kürzlich gewährt:

Jetzt muss nur noch das Publikum erfreut sein, wenn die erhofften Blockbuster endlich im Kino starten. „Avatar 2“ macht in Deutschland am 15. Dezember 2021 den Anfang, dann folgt alle zwei Jahre ein Teil. Wenn alles glatt läuft, komplettiert „Avatar 5“ am 15. Dezember 2027 die Sci-Fi-Reihe.

Erkennt ihr 30 Sci-Fi-Filme an nur einem Bild? Testet euer Wissen:

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