Avatar 2 Poster

„Avatar 2“: James Cameron will die 3D-Erfahrung revolutionieren

Philipp Schleinig  

Elf Jahre nach dem sensationellen Erfolg von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ will Regisseur James Cameron die Fortsetzung ins Kino bringen. Mit dem Kinostart soll gleichzeitig eine Verbesserung der 3D-Technik einhergehen, wie er nun in einer Frage-Antwort-Runde zu Protokoll gab.

Die Überschrift hätte gut und gerne schon 2009 – mit Anpassung des Filmtitels – in diversen Medien erscheinen können. Immerhin machte James Cameron schon damals dank „Avatar“ die 3D-Technik auch außerhalb von Weltraum- und Ozean-Dokumentationen populär. Das wiederum spielte dem Boxoffice-Ergebnis des Films in die Hände: rund 2,8 Milliarden Dollar hat der Film in seiner Kino-Auswertung eingenommen – Platz 1 der weltweiten Kinocharts aller Zeiten.

Auf dem Vivid light festival in Sidney (via vfxblog) sprach Cameron jetzt auch über die zahlreichen „Avatar“-Fortsetzungen, besonders über die erneute Nutzung der 3D-Technik, die er nun wieder ein Stück revolutionieren will.

Alle bisher bekannten Infos zu „Avatar 2“ findest du in unserer Bilderstrecke:

„Avatar 2“: Alles, was ihr zur Blockbuster-Fortsetzung wissen müsst!

So gab er an, dass die „Avatar“-Filme mit der bestmöglichen 3D-Technik ausgestattet werden sollen. Dazu wird er mit der Firma Dolby Cinema zusammenarbeiten, die die Projektion der 3D-Filme neuerdings mit einer höheren Lichtdichte (Maßeinheit: Footlambert – wie viel Licht kann von der Leinwand reflektiert werden) ausstatten können. Bisherige 3D-Projektionen wiesen dabei drei Footlamberts auf, bei „Avatar 2“ und den Fortsetzungen sollen 16 Footlamberts möglich sein. „Das ist revolutionär“, meint Cameron dazu.

Diese Projektoren müssen aber erst noch in Kinos installiert werden, was den Betreibern wiederum einiges kosten wird. Daher steht die berechtigte Frage im Raum, wie viele Kinos zum Start von „Avatar 2“ in zwei Jahren für die neue 3D-Technik überhaupt bereit sein werden. Cameron selbst geht derweil noch einen Schritt weiter und will an seinem Vorhaben, 3D-Filme ohne 3D-Brille zu zeigen, festhalten: „Es ist alles möglich. Es ist nur die Frage, ob es passieren wird oder nicht.

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