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Brett Ratner kickt sich aus den Oscars

Brett Ratner kickt sich aus den Oscars

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Brett Ratner hat in den Augen vieler Filmfreunde in seiner Funktion als Regisseur schon einige filmische Verbrechen begangen, von denen die Rush Hour-Trilogie anerkanntermaßen noch die Geringste war. Der Mann hat aber auch einige Kassenerfolge vorzuweisen und darf gemäß Hollywood-Logik weiter Filme drehen, wie zuletzt auch mit der Bruch-Komödie Tower Heist geschehen. Sein wichtigster Job stand dem Filmemacher, dem nicht zufällig eine große Klappe nachgesagt wird, aber noch im Frühjahr 2012 bevor: Ratner sollte die jüngste Auflage der altehrwürdigen Oscars inszenieren, eine Aufgabe, die für jeden, der in der Traumfabrik arbeitet, eine große Ehre darstellt.
Nun, seit heute muss sich die Academy of Motion Picture Arts & Sciences, die die begehrten Preise verleiht, einen neuen Regisseur suchen, da sich Ratner offiziell von dem Projekt verabschiedet hat. Was war geschehen? Nachdem der Regisseur letzte Woche bereits mit seinen Kommentaren zu TV-Moderatorin Olivia Munn einen kleineren Internet-Meltdown verursacht hatte, reichte eine unbedachte Äußerung bei einer Presseveranstaltung zu Tower Heist, um sich komplett in die Nesseln zu setzen. "Rehearsals are for fags," soll Ratner in Bezug auf seinen Regiestil gesagt haben, frei übersetzt "Proben sind was für Schwuchteln", also. Zwar beteuerte Ratner in Statements danach, er haben nichts gegen Homosexuelle, aber da die Schwulen- und Lesben-Gemeinde gerade in Los Angeles als besonders aktiv und lautstark gilt, konnte Ratner der Falle nicht entkommen, die er sich selbst gestellt hatte. Nach einem Aufschrei der Empörung gab der Regisseur seine Entscheidung bekannt, die Oscar-Veranstaltung durch seine Person nicht belasten zu wollen.