Augsburger Puppenkiste: Geister der Weihnacht

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Augsburger Puppenkiste: Geister der Weihnacht: Die Augsburger Puppenkiste adaptiert die Geschichte von Charles Dickens über den herzlosen Geschäftsmann Ebenezer Scrooge, der Besuch von drei Geistern bekommt.

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Filmhandlung und Hintergrund

Augsburger Puppenkiste: Geister der Weihnacht: Die Augsburger Puppenkiste adaptiert die Geschichte von Charles Dickens über den herzlosen Geschäftsmann Ebenezer Scrooge, der Besuch von drei Geistern bekommt.

Der alte Geschäftsmann Ebenezer Scrooge ist ein echtes Ekel. Seine Mitmenschen kann Scrooge überhaupt nicht ausstehen und auch Mitleid scheint er nicht zu haben. Ihm geht es nur um den Profit, ganz egal wie schlecht es seinem Umfeld geht. Das Weihnachtsfest spielt für ihn selbstverständlich keine Rolle. Was für eine Zeitverschwendung, könnte man doch so gut arbeiten in der Zeit. Dann bekommt Scrooge Besuch von einem außergewöhnlichen Gast: Der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners bereitet Scrooge darauf vor, dass drei Geister ihn in Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart entführen werden, um ihn die Folgen seines Handelns zu zeigen.

„Augsburger Puppenkiste: Geister der Weihnacht“ — Hintergründe

Für ihren dritten Weihnachtsfilm nach „Die Weihnachtsgeschichte“ und „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ adaptieren die Macher der Augsburger Puppenkiste die weltberühmte Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Wer den Film im Kino mit der ganzen Familie schaut, kommt dabei sogar noch vor dem Theaterpublikum in den Genuss der liebevollen Adaption. Denn auf der Bühne wird das Stück erst im Jahr 2019 gespielt, im Kino erscheint es schon zu Weihnachten 2018.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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    Mit ihrem bereits dritten Kinofilm GEISTER DER WEIHNACHT erzählt die Augsburger Puppenkiste die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens auf ganz eigene und bezaubernde Weise.

    Weihnachten kann der Geschäftsmann Ebeneezer Scrooge so gar nicht leiden. Erstens mag er Menschen nicht, vor allem nicht, wenn sie glücklich sind. Zweitens hat er für Gefühlsduseleien schlicht und einfach keine Zeit und drittens kann an den Feiertagen kein Geld verdient werden. Doch eines Abends erhält Ebeneezer Besuch von drei Geistern. Es sind die Geister der vergangenen, der heutigen und der zukünftigen Weihnacht. Gemeinsam wollen sie Ebeneezer dazu bringen, ein anderer Mensch zu werden. Bevor es dafür zu spät ist. GEISTER DER WEIHNACHT unter der Regie von Judith Gardner, Julian Köberer und Klaus Marschall ist mittlerweile der dritte Film der Augsburger Puppenkiste. Erneut haben sich die Macher mit Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte einen Klassiker ausgesucht und ihn als Puppenspielfilm umgesetzt. Die Kamera setzt die liebevoll gefertigten Puppen gut in Szene, und die perfekt ausgewählten Sprecher hauchen den Figuren mit wohl akzentuierter Stimme Leben und Gefühle ein. Die Geschichte ist spannend und dennoch kindgerecht erzählt, wobei gerade die Dialoge auch den kleinsten Zuschauern Zeit und Muße lassen, der Geschichte zu folgen. Die weihnachtliche Botschaft, nett zu seinen Mitmenschen zu sein und gemeinsam verbrachte Zeit über alles andere zu stellen, ist nicht nur für diese Zielgruppe wunderschön und wichtig und passt genau in die Vorweihnachtszeit. Mit GEISTER DER WEIHNACHT zeigt das Team rund um die Augsburger Puppenkiste erneut, dass die Tradition des Puppenspiels nichts von seinem Charme und seiner Faszination für Kinder und alle, die innerlich Kind geblieben sind, verloren hat.

    Jurybegründung:

    Es gehört seit einiger Zeit zu den Traditionen des Kinojahres, dass die Augsburger Puppenkiste stets vor Weihnachten eine neue Geschichte von der Theaterbühne auf die Kinoleinwand bringt. Mit GEISTER DER WEIHNACHT nimmt sich das Ensemble nun Charles Dickens Klassiker "A Christmas Carol" an und übersetzt diese Geschichte um den hartherzigen Geizkragen Ebenezer Scrooge und dessen wundersame Wandlung zu Weihnachten in den ganz spezifischen Stil, für den Oehmichens Marionettentheater seit mehreren Generationen bekannt und berühmt geworden ist.

    Trotz der gegebenen Starrheit der Mienen der Puppenfiguren gelingt es dem Ensemble gut und vor allem über die Sprechstimmen, die Emotionalität der Geschichte zu transportieren, so dass auch und gerade Kinder dem Geschehen gut folgen können. Und dank der liebevollen Ausstattung und der behutsamen Inszenierung geraten auch die Geistererscheinungen so stimmig, dass selbst kleine Kinder hier nicht das große Fürchten bekommen.

    Das Bühnenbild, die Kostüme und Ausstattung sowie die Anfangstitel und manchmal auch die etwas gewundene Ausdrucksweise der Figuren atmen den Geist der behaglichen Nostalgie und verstehen es, den Zauber von Weihnachten und den ganz besonderen Reiz von Dickens vielfach verfilmtem Klassiker zu transportieren. Die Kamera geht fantasievoll mit den Beschränkungen des Bühnenraums um und versteht es besonders in den fantastischen Szenen für Momente vergessen zu lassen, dass es sich hier um ein im Puppentheater aufgezeichnetes Stück handelt.

    GEISTER DER WEIHNACHT erinnert an die ruhmreiche Geschichte des Puppentheaters und macht dies auch einem Publikum zugänglich, das selbst in seiner Nähe kein solches besuchen kann.

    FBW-Jugend-Filmjury:

    (www.jugend-filmjury.com)

    In dem Puppenfilm GEISTER DER WEIHNACHT, inszeniert von der Augsburger Puppenkiste, geht es um Ebenezer Scrooge, der seine Mitmenschen nicht gut leiden kann und Weihnachten doof findet. Da besucht ihn am Vorabend von Weihnachten der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley. Sollte der Geizhals sein gemeines Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber nicht ändern, ermahnt ihn dieser, wird er Besuch von drei weiteren Geistern erhalten: Der Geist der vergangenen Weihnacht wird ihn an die Weihnachtsfeste seiner Kindheit erinnern. Der zweite Geist, der der gegenwärtigen Weihnacht, wird ihm zeigen, wie sein ausgebeuteter Angestellter Bob und dessen kranker Sohn Timi leben. Und der Geist der zukünftigen Weihnacht wird ihm schließlich sein Schicksal vor Augen halten, wenn er sich nicht rechtzeitig ändert ... Vielen ist die Geschichte von Charles Dickens bekannt, allerdings ist die Umsetzung mit den schönen Puppen, gerade die Puppe von Marley, perfekt gelungen und nah an der Originalgeschichte. Wir finden die Puppen toll und haben auch schnell vergessen, dass es Puppen sind. Auch das Bühnenbild ist immer stimmig zu den Szenen und dass die Kamera statisch auf einem "Fleck" steht, ist nicht störend, sondern vermittelt das Erlebnis des Sehens eines Theaterstücks. Besonders gut haben uns die nicht gruseligen Geister gefallen, die sich aus dem Bühnenbild herauslösen, und die vielen Details der Puppen. Ganz toll war der letzte Geist - der Geist der zukünftigen Weihnacht - umgesetzt, denn er konnte nicht sprechen, um die Zukunft vorauszusagen. Das war sehr amüsant zu sehen. Auch kommt der obligatorische Pudding nicht zu kurz. Wir finden es war ein wenig viel Gesang, der aber immer zu den entsprechenden Momenten im Film passt. Wir empfehlen diesen Film für alle Puppenliebhaber der Augsburger Puppenkiste ab 4 Jahren und natürlich deren Familien.

    weihnachtlich: 5 Sterne
    magisch: 3,5 Sterne
    amüsant: 3,5 Sterne
    einsam: 4 Sterne
    geisterlich: 5 Sterne

    Gesamtbewertung: 4,5 Sterne.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

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