Filmhandlung und Hintergrund

Mit Starbesetzung, spaßigen Dialogen und der richtigen Mischung aus Herzschmerz und Heiterkeit erzählte Geschichte dreier Schwestern.

Als ihr Vater ins Krankenhaus kommt, ist es seine Tochter Eve, die sich um ihn kümmert. Anstatt ihr zu helfen, überhäufen ihre beiden überdrehten Schwestern die gestresste Eve zusätzlich mit Problemen. Der ständige Telefonterror bringt Eve an den Rande eines Nervenzusammenbruchs. Erst als ihr Vater im Sterben liegt, findet bei einem stürmischen Abendessen die längst fällige Aussprache der drei Schwestern statt.

Eve ist verheiratet, hat einen Sohn, einen Job als Partyplanerin und ist völlig überlastet. Obendrein fühlt sie sich von ihren Schwestern Georgia, einer Magazin-Herausgeberin, und Maddy, einer Seifenopern-Schauspielerin, im Stich gelassen, da sie sich als einzige um ihren schwierigen Vater kümmert. Statt zu helfen, überhäufen sie Eve noch mit eigenen Problemen. Erst als der Vater im Sterben liegt, kommt es zu einer Aussprache unter den Schwestern.

Eve ist völlig überlastet, nicht zuletzt, weil sie sich um ihren Vater kümmert. Ihre beiden Schwestern lassen sie dabei im Stich; aber dann liegt der Vater im Sterben … Die Familienkomödie ist ein Woman-Power-Film mit guten Dialogen und der richtigen Mischung aus traurigen und heiteren Szenen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Aufgelegt!: Mit Starbesetzung, spaßigen Dialogen und der richtigen Mischung aus Herzschmerz und Heiterkeit erzählte Geschichte dreier Schwestern.

    It’s ladies‘ night: Das Superstar-Kollektiv Meg Ryan, Diane Keaton und Lisa Kudrow beackert als sehr unterschiedliches Schwesterntrio, deren Vater im Sterben liegt und die nun gezwungen sind, sich mit ihren unterschwelligen Rivalitäten auseinanderzusetzen, den gleichen Tragikomödienboden wie die Woman-Power-Filme „Seite an Seite“ oder „Der Club der Teufelinnen“. Inszeniert wurde die bittersüße Familiendramedy von Keaton („Entfesselte Helden“) selbst nach einem Buch von Delia Ephron, deren Schwester Nora „Schlaflos in Seattle“ Ephron das Drehbuch mitverfasste und als Produzentin fungierte.

    Wie in einer typischen Ephronschen cineastischen Zuckerkonfektion werden auch hier Herzschmerz und Heiterkeit vermengt, um ein leicht verdauliches Häppchen mit Harmoniebotschaft unter das Frauenpublikum zu bringen. Zudem findet sich mit Meg Ryan („E-Mail für Dich“) ein bevorzugter Ephron-Star in der Hauptrolle, die auch hier ihren patentierten Girlie-Charme vorteilhaft einzubringen versteht. Sie porträtiert Eve, die ihren desorientierten Vater Lou (Walter Matthau als grantelnd-anzüglicher Patriach) ins Krankenhaus bringt. Eve ist verheiratet, hat einen Sohn und einen Job als Partyplanerin und ist völlig überlastet. Sie fühlt sich von ihren beiden Schwestern Georgia (Keaton), eine erfolgreiche Magazinherausgeberin, und Maddy (Kudrow), einer mittelmäßigen Seifenopernschauspielerin, im Stich gelassen, da sie sich als einzige um ihren schwierigen Vater kümmert. Die erste halbe Stunde des Films verbringen sie mit hektischen Telefongesprächen, die zu nicht allzu viel führen und Eve noch frustierter werden lassen. Rückblenden skizzieren die Beziehung zum Vater: Manche reichen zurück in ihre frühen glücklichen Kindheitstage, während eine Episode zu Weihnachten 1988 seine Traurigkeit über die Trennung von seiner Frau vermittelt. Der Flashback zu Halloween 1993 zeigt Lou dann als lautstarken Alkoholiker, der die Geburtstagsparty von Eves Sohn peinlich unterbricht und von ihrem Mann für immer des Hauses verwiesen wird. Doch in der Gegenwart kann sich Eve noch immer nicht von ihrem Vater lösen und fühlt sich für ihn verantwortlich.

    Die drei Grazien zanken sich. Sie weinen. Sie lachen miteinander. Und sie bewerfen sich am Ende nach dem erfolgreichen Aussortieren ihres kollektiven Psychoschrotts beim gemeinsam gekochten Versöhnungsdinner weißem Mehl. Kindliche Unschuld, ahoi! Dabei nehmen Keaton und Kudrow Nebenrollen ein - die Hauptbühne gehört Ryan. Ihr wird die Quintessenz des Melodrams light mitgeteilt: Man muss sich ausklinken können, von den Eltern - und in ihrem Fall ganz deutlich auch vom Mobiltelefon. Unmissverständlich unterstrichen werden die verschiedenen Anliegen von einem Oldies-durchsetzten Soundtrack, wie es auch schon beim mit dem Filmposter zitierten „Der Club der Teufelinnen“ der Fall war. Auch hier wird Einblick in ein gehobenes Milieu geboten, was einem stilvollen Produktionsdesign Vorschub leistet. Am amerikanischen Boxoffice können jedenfalls derzeit ordentliche Zahlen geschrieben werden. ara.

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