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Auf halbem Weg zum Himmel

Kinostart: 03.09.2009
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Filmhandlung und Hintergrund

Drama über ein unterdrücktes Dorf in Guatemala, das auf gerichtlichem Weg für den eigenen Frieden kämpft.

Ein kleines Dorf in Guatemala: Die Bewohner sind gerade dabei, ein kleines Fest anlässlich der „Aurora - Die Morgenröte der Hoffnung“ vorzubereiten, als schwerbewaffnete Soldaten in das Dorf einfallen. Die Zivilisten nehmen all ihren Mut zusammen und werfen den Soldaten ein großes Massaker vor einigen Jahren vor. Damit können sie die bevorstehende Blutschlacht jedoch nicht verhindern. Vielmehr soll dieser Tag eine grundlegende Veränderung mit sich bringen, denn die Überlebenden kämpfen fortan vor Gericht gegen die Staatsverbrechen.

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Darsteller und Crew

  • Lars Barthel
    Lars Barthel
    Infos zum Star
  • Andrea Lammers
    Andrea Lammers
  • Ulrich Miller
    Ulrich Miller
  • Gisela Wehrl
    Gisela Wehrl
  • Dörte Völz-Mammarella
    Dörte Völz-Mammarella
  • Barre Phillips
    Barre Phillips
  • Evan Parker
    Evan Parker
  • Lawrence Casserley
    Lawrence Casserley

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Auf halbem Weg zum Himmel: Drama über ein unterdrücktes Dorf in Guatemala, das auf gerichtlichem Weg für den eigenen Frieden kämpft.

    Engagierte Doku, die nicht nur ein Stück düsterer Geschichte Guatemalas schildert, sondern vor allem die Hartnäckigkeit einer Dorfgemeinschaft in ihrem Kampf um Gerechtigkeit.

    Im guatemaltekischen Rückkehrer-Dorf La Aurora bereiten sich die Einwohner auf ein Fest vor. Ein Trupp Regierungs-Soldaten taucht beim fröhlichen Treiben auf. Am Ende des Zusammentreffens gibt es etliche Tote und Verletzte auf Seiten der Bewohner zu beklagen - nur eines von Hunderten von Massakern, die auch noch Mitte der 90er Jahren unter der Zivilbevölkerung angerichtet wurden. Doch im Gegensatz zu den anderen, wagten es hier die Überlebenden, eine Klage an zu strengen.

    Ihre jahrelangen, mühseligen Bemühungen um Gerechtigkeit schildern die Regisseure Andrea Lammers und Ulrich Miller, die selbst Jahre um die Realisierung ihres Projektes kämpfen mussten. Dabei stellen die beiden Filmdebütanten einzelne Bewohner vor, lassen sie immer wieder vor der Kamera über ihre Erfahrung von damals und ihre Hoffnung für die Zukunft vor der Kamera zu Wort kommen. Auch der um seine Sicherheit fürchtende Anwalt wird interviewt und kurze Statements von den Angeklagten, die ihre Schuld abstreiten und auf Selbstverteidigung pochen, eingeholt. Gefilmt wurde auch im Gerichtssaal. Statt auf Talking Heads setzen die Filmdebütanten stärker auf die fast kontemplative Beobachtung des Alltags im Dorf, ein schöner Gegenpol zum drastischen Thema. Dabei blitzt das Massaker selbst in seiner Monstrosität nur ganz kurz in der Collage aus selbst gefilmtem, mit sparsamen, gut gesetzten Musikeinsätzen unterlegtem Material unterschiedlicher Qualität, Fernsehnachrichten und Fotos auf. Eines Kommentars enthalten sich die Filmemacher. Die mit dem Thema nicht Vertrauten hätten sich vielleicht einige erklärende Hintergründe gewünscht. Doch auch ohne diese wird der Film zur Diskussion anregen. hai.

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