Auf der Suche nach dem G-Punkt

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   2008
Auf der Suche nach dem G-Punkt Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Auf der Suche nach dem G-Punkt: TV-Familienkomödie mit Max Tidof als selbstbezogener Ehemann, denn überraschend die Eifersucht packt...

Als Gattin Natalie für längere Zeit ins Krankenhaus muss, findet Max zwischen ihren Habseligkeiten einen Stapel schwärmerischer Liebesbriefe, unterzeichnet von „G.“. Dahinter verbirgt sich der charismatische Motivations-Coach Gregor. Max erschleicht sich sein Vertrauen und erfährt, dass sich die Adressatin der Briefe am Ende des Schuljahres von ihrem Mann trennen werde. Ihm bleiben nur ein paar Wochen, um Natalie zurückzuerobern.

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Kritikerrezensionen

  • Schade, dass man bei Sat.1 seinem Publikum offenbar nicht zutraut, ein wenig mitzudenken. Ursprünglich war der Punkt am Ende des Titels ein stilles Satzzeichen: „Auf der Suche nach dem G.“ Die Holzhammervariante für Begriffsstutzige beraubt den Titel nun aller Doppeldeutigkeit. Dabei kommt der ominöse Punkt in der Geschichte überhaupt nur einmal vor.

    „Ich bin auf der Suche nach dem G-Punkt“, sagt Max, die männliche Hauptfigur, und sein Freund lächelt wissend: „Sind wird das nicht alle?!“. Mit diesem wissenden Lächeln hat Sharon von Wietersheim auch den Film inszeniert. Die Autorin, Regisseurin und Produzentin, seit „Worcaholic“ (1996) Fachfrau für romantische Hochglanzkomödien, geht von Anfang an eine augenzwinkernde Übereinkunft mit ihren Zuschauerinnen ein: So einen Kerl wie Max haben wir doch alle zuhause. Und falls euer Max nicht so ist, lasst euch versichern: Das ist nur eine Frage der Zeit. Alter ego der Regisseurin ist selbstredend die weibliche Hauptfigur: Max‘ Gattin Natalie muss die Handlung immer wieder kommentieren, tut das allerdings wie ein Sportreporter, der bloß erzählt, was man mit eigenen Augen sieht. In den flotten Wortwechseln ist Elena Uhlig viel besser als Erzählerin.

    Das gilt auch für den Film. Der hätte ein zäher, auf komisch getrimmter Beziehungsquark werden können, entwickelt sich dank der Dialoge (Koautor: Frank Meiling) und vor allem der Darsteller aber zu einer munteren Komödie. Selbst Max Tidof kann jedoch nicht verhindern, dass die Wandlung des Antihelden ein bisschen flott verläuft: Als Natalie für längere Zeit ins Krankenhaus muss, wird dem immens erfolgreichen Münchener Anwalt und bekennenden Porschefahrer (M-AX 911) offenbar zum ersten Mal klar, dass er eine Familie hat. Die entsprechenden Herausforderungen hätte er erfolgreich delegiert, aber dann findet er unter Natalies Habseligkeiten einen Stapel schwärmerischer Liebesbriefe, unterzeichnet von „G.“. Flugs klappert Max sämtliche „G“-Einträge ihres Adressbuchs ab und ist schließlich überzeugt, den Nebenbuhler in dem charismatischen Motivations-Coach Gregor (Uhligs Lebensgefährte Fritz Karl) gefunden zu haben. Als ein Vergleich der Fingerabdrücke letzte Zweifel beseitigt, erschleicht sich Max das Vertrauen des Lebensratgebers, der zwar eher schlichte Weisheiten von sich gibt („Geduld führt zu Glück“), sich aber ärgerlicherweise als richtig sympathisch entpuppt. Gregor eröffnet ihm, dass sich die Adressatin der Briefe am Ende des Schuljahrs von ihrem Mann trennen werde. Max bleibt also exakt so viel Zeit, wie Natalie im Krankenhaus verbringen muss, um die Gattin zurückzugewinnen.

    Eine ziemliche Zeitlang ist man überzeugt, die ganze Geschichte mit „G.“ sei von Natalie und ihrer besten Freundin (Suzan Anbeh) eingefädelt, um den allzu umtriebigen Max wieder in den Ehehafen zurückzuholen. Tatsächlich ist die Auflösung noch weniger originell und im Detail auch nicht sonderlich überzeugend. Allen Einwänden zum Trotz ist „Die Suche nach dem G-Punkt“ dank der drei Hauptdarsteller sowie diverser amüsant aufgelöster Szenen dennoch sehenswert. tpg.

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