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Auf allen Meeren

Kinostart: 17.10.2002

Filmhandlung und Hintergrund

Dokumentarfilm über die letzte Fahrt des Flugzeugträgers "Kiew", Herz- und Glanzstück der ehemaligen sowjetischen Kriegsmarine.

Während des Kalten Krieges galt der Flugzeugträger „Kiev“ als das Prestigestück der sowjetischen Flotte, eine unbezwingbare Seefestung von elementarer Kraft und höchstem Bedrohungspotential für alle „Feinde des Sozialismus'“. Nun hat das Schlachtschiff ausgedient, und ein deutscher Dokumentarfilmer begleitet Mannschaft & Kahn auf der letzten Reise zu chinesischen Gestaden, wo das stolze Denkmal zu einem gigantischen Vergnügungspark umgebaut wird.

Schwerter zu Popcorn mag für Pazifisten eine reizvolle Devise sein, doch für die Mannschaft der „Kiev“ bedeutet ihre Ausmusterung nicht weniger als das Ende der Geschichte, den endgültigen Riss durch die russische Seele. Erinnerungen und vergangene Lebensgefühle werden wach, wenn Johannes Holzhausen das Schicksal der „Kiev“ bis zu ihrer letzten Bestimmung verfolgt.

Die „Kiew“ - einst wichtigstes und größtes sowjetisches Kriegsschiff - wird im Sommer 2000 von der Nordmeerküste Russlands nach China geschleppt, wo es ausgeschlachtet und in einen Vergnügungspark verwandelt werden soll. Der Film erzählt vom Schicksal des einst stolzen Schiffes und seiner ehemaligen Besatzung.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Auf allen Meeren: Dokumentarfilm über die letzte Fahrt des Flugzeugträgers "Kiew", Herz- und Glanzstück der ehemaligen sowjetischen Kriegsmarine.

    Johannes Holzhausens präziser und stimmiger Dokumentarfilm begleitet den Flugzeugträger „Kiew“, Herz- und Glanzstück der ehemaligen sowjetischen Kriegsmarine, auf ihrer letzten Fahrt. Abseits von Klischees gelingt es Holzhausen, den (symbolischen) Zerfall einer Nation in Interviews mit ehemaligen Besatzungsmitgliedern einzufangen.

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