Astro Boy

  
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Filmhandlung und Hintergrund

CGI-Kinoversion der bekannten Animeserie aus den Sechzigerjahren.

Der kleine, jungenähnliche Roboter Astro Boy, der in der Lage ist echte Emotionen zu empfinden, wird von seinem Schöpfer aus Metro City, einer über der Erde schwebenden Insel auf die Erdoberfläche vertrieben, die mittlerweile zu einem riesigen Müllhaufen verkommen ist. Dort macht er Bekanntschaft mit einer Gang von Kids, die für einen skrupellosen Wissenschaftler Ersatzteile heranschaffen. Die benutzt er um Roboter für grausame Gladiatorenkämpfe zusammenzuschrauben.

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Kritikerrezensionen

  • Astro Boy: CGI-Kinoversion der bekannten Animeserie aus den Sechzigerjahren.

    Farbenfrohes SciFi-Animationsabenteuer im Retrolook, basierend auf dem populären Manga von Osamu Tezuka aus dem Jahr 1951.

    Bereits in den 60er Jahren flimmerte eine TV-Serie der Figur (damals unter dem Namen „Mighty Atom“) über die japanischen Bildschirme und diese wird weithin als das erste Anime bezeichnet. Für die Leinwand-Inkarnation fungierte nun David Bowers (Koregisseur von „Flutsch und weg“) als Regisseur und Koautor. Das Skript entstand in Zusammenarbeit mit Veteran Timothy Harris, auf dessen Konto die Schwarzenegger-Hits „Zwillinge“ und „Kindergarten Cop“ gehen. Die Titelfigur ist ein schlagkräftiger Superroboter im Körper eines kleinen Jungen mit großen unschuldigen Kulleraugen und erinnert sowohl an „Pinocchio“ als auch vorrangig „Wall-E“, „Der Gigant aus dem All“ und „A.I. - Künstliche Intelligenz“.

    Als Schauplatz dient Metro City, eine über der Erde schwebende Insel, in der die Menschen von Robotern bedient werden. Sobald die Maschinen ihren Nutzen ausgedient haben, werden sie auf die Erde verfrachtet, die zu einem riesigen Müllhaufen verkommen ist. Dort landet auch der kleine Roboter Toby nachdem er von seinem Vater sprich Schöpfer Dr. Tenma verstoßen wird. Er hatte ihn als Ersatz für seinen toten Sohn kreiert und ihm auch dessen Erinnerungen eingepflanzt. Zudem verfügt er über Emotionen und glaubt ein echter Junge zu sein. Auf der Erde macht Toby, der sich fortan Astro Boy nennt, Bekanntschaft mit einer Gang von Kids, die für den skrupellosen Wissenschaftler Hamegg Ersatzteile heranschaffen. Die benutzt er um Roboter für grausame Gladiatorenkämpfe zusammenzuschrauben. In Metro City ist derweil der unlautere Übeltäter Präsident Stone darauf fixiert, in den Besitz von Astro Boys intern eingebauter Energiequelle zu gelangen. Dies sorgt für jede Menge aufregende Action, die teils in „Transformers“-Machart daherkommt.

    Viel Spaß werden Kids die energiegeladenen Actioneinlagen machen, in denen sich Astro Boy, düsenangetrieben durch die Lüfte fliegend mit Superkräften und Waffen in den Armen (und selbst Pobacken!) allem Bösen couragiert in den Weg stellt. Und seine Auffassung von Freundschaft und Liebe zeichnet ihn letztlich als eine Maschine aus, die menschlicher als die meisten Menschen ist. Die CGI-Animation kommt aus den Imagi Studios in Hongkong, wobei zwar nicht der Pixarstandard der Superlative erreicht wird, jedoch mehr als ordentliche Optik geboten wird. Insgesamt ansprechende Familienunterhaltung mit Herz. ara.

News und Stories

  • Astro Boy bekommt prominente Stimmen

    Der computeranimierte Film Astro Boy basiert auf Osamu Tezukas gleichnamigen Manga, das nun von David Bowers (Flutsch und weg) verfilmt wird. Für den Streifen konnten Nicolas Cage, Donald Sutherland, Nathan Lane, Freddie Highmore, Bill Nighy und Eugene Levy gewonnen werden, die den Figuren ihre Stimme leihen. Das Drehbuch wurde von Timothy Harris verfasst und spielt in der futuristischen Stadt Metro City. In dieser lebt...

    Kino.de Redaktion  
  • Timothy Harris Drehbuchautor von "AstroBoy"

    Das Drehbuch für den CG-Animationsfilm „AstroBoy“ schreibt Timothy Harris („Space Jam“, „Kindergarten Cop“). Der Film, den die Imagi Animation Studios entwickeln, basiert auf der populären japanischen Mangafigur, die bereits mehrfach im Mittelpunkt von TV-Serien stand. Ein Wissenschaftler, der um seinen toten Sohn trauerte, schuf einen Ersatz in Gestalt eines Roboters mit übermenschlichen Kräften. Der kleine Held...

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • David Bowers inszeniert "Astro Boy"

    Die CG-Animation „Astro Boy“ wird von Regisseur David Bowers („Flutsch und weg“) inszeniert. Das Projekt in Höhe von 50 Millionen Dollar wird von den Imagi Studios entwickelt. Das Abenteuer eines Roboters nach dem Manga von Osamu Tezuka soll 2009 in die Kinos kommen.

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Japanischer "Astro Boy" geht nach Amerika

    Die beliebte japanische Comicfigur „Astro Boy“, die als TV-Animeserie 1963, 1980 und 2003 lief, wird von den US-amerikanischen Imagi Animation Studios als CG-Kinozeichentrickfilm für 2009 produziert. Das Werk soll im Studio in Hongkong entstehen. Imagi entwickelt zurzeit auch die Animationen „Teenage Mutant Ninja Turtles“ und „Gatchaman“. Die japanische Astro-Boy-Geschichte handelt von den Abenteuern eines Roboterjungen...

    Ehemalige BEM-Accounts  

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