Asterix & Obelix gegen Caesar

  1. Ø 5
   1998

Asterix & Obelix gegen Caesar: Leinwandadaption des Comic-Klassikers mit internationaler Starbesetzung und vielen fliegenden Römern.

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Filmhandlung und Hintergrund

Asterix & Obelix gegen Caesar: Leinwandadaption des Comic-Klassikers mit internationaler Starbesetzung und vielen fliegenden Römern.

Im Jahr 50 v. Chr. ist ganz Gallien von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, Widerstand zu leisten. Ein Zaubertrank macht sie unschlagbar, so daß selbst Cäsar das Dorf nicht unterwerfen kann. Also läßt er den Druiden Miraculix und den schlauen Krieger Asterix entführen, um hinter das Geheimnis des Zaubertranks zu kommen. Da gibt es nur noch eine Rettung: Obelix!

Zusammen mit einigen Handlangern schleicht sich der machtlüsterne Gouverneur Tullius Destructivus beim nationalen Druiden-Kongreß ein und entführt den Zaubertrank-Erfinder Miraculix. Mit Idefix‘ Hilfe können Asterix und Obelix ihren Magier zwar schon bald wieder ausfindig machen, doch dann geht alles schief: Asterix wird gefangengenommen und Obelix wechselt, benebelt von seiner unerwiderten Liebe zur verführerischen Falbala, urplötzlich die Fronten. Das Schicksal des kleinen gallischen Dorfes scheint besiegelt…

Tullius Destructivus schleicht sich beim Druiden-Kongress ein und entführt Miraculix. Asterix und Obelix müssen ihren Magier ausfindig machen, doch dann scheint alles schief zu gehen… Die erste Realverfilmung des Comics ist eine wüst-witzige Slapstick-Orgie und hat doch Brillanz und Charme.

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Kritikerrezensionen

  • Mit der 80 Mio. schweren, deutsch-französisch-italienischen Co-Produktion setzt Europa Hinkelsteine gegen UFOs, Ameisen und Riesenkäfer und beweist, daß es sowohl vom Stoff als auch von der Umsetzung und dem zu erwarteten kommerziellen Erfolg die Konkurrenz mit dem großen Bruder Hollywood nicht scheuen muß.

    Die Asterix-Comics, ein durch und durch europäisches Produkt und vorwiegend im gallischen wie im deutschen Sprachraum seit Jahrzehnten Traumquoten-Bringer, finden ihren Weg auf die Leinwand – nicht ohne den entsprechenden Medien- und Werberummel, selbstverständlich. Ein großes Geheimnis hatte man während der Produktion letzten Sommer in den Bavaria Studios um die filmische Umsetzung der Comic-Helden gemacht. Nur wenige Auserwählte durften vorab einen Blick erhaschen von Gérard Depardieu im Zöpfchen- und Streifenlook, von Gutemine Marianne Sägebrecht und all den anderen vertrauten Figuren. Recht so, auch da scheint das europäische Produktionskonsortium von Amerika gelernt zu haben: Ein Film ist erst einmal auch so gut wie sein Marketing, sparsam-wohldosierte Information weckt Neugierde.

    Die kann jetzt jeder befriedigen, und die französischen Nachbarn tun’s mit Elan: am ersten Wochenende wurde mit 2,21 Mio. Zuschauern ein Rekordstart in Frankreich hingelegt. Der Traum jedes Fans wird wahr und alle eventuellen Ängste, die Regie könnte sich mit der Comic-Verfilmung eines Sakrilegs schuldig gemacht haben, können zerstreut werden. Entstanden ist rundherum ein Asterix, wie wir ihn kennen und lieben. Fast alle Figuren des Comics gehen in die neu entwickelte Geschichte ein, eine Figur, die des Patriarchix, Urgroßvater von Methusalix, wurde dazuerfunden. Vor allem Kostüme und Farbgebung halten sich originalgetreu an die Vorlage, so daß die wohlige Vertrautheit des „Kenn-ich-doch“-Gefühls entsteht. Einzig die aufwendigen Spezialeffekte wirken nicht immer ganz so realistisch, wie sie erscheinen sollten. Aber wenn genügend Römer durch die Luft fliegen, Gallier-Adern vom Zaubertrank schwellen und Krokodile als Surfbretter dienen, verzeiht man kleine Unzulänglichkeiten.

    Vor allem, wenn das Casting wirklich perfekt ist und große Stars des europäischen Films den Comic-Helden ein Denkmal setzen. Gérard Depardieu und Franko-Star Christian Clavier („Die Besucher“) haben das richtige Format, und auch die Nebenrollen sind durchweg gut besetzt. Sei es Gottfried John als Caesar, Marianne Sägebrecht als Häuptlingsgattin Gutemine, Topmodel Laetitia Casta in ihrem Filmdebut als Falbala und vor allem Roberto Benigni in einer herrlichen Rolle als verräterischer römischer Gouverneur Destruktivus: sie alle sind wunderbare Verkörperungen dessen, was man getrost europäisches Kulturgut nennen kann.

    Gedreht wurde die vom FFF Bayern mit 3,5 Mio. Mark geförderte Co-Produktion von Bavaria Film/Vavarai Entertainment, der französischen Renn Films und der italienischen Melampo Cinematografica ausschließlich im Studio. Am Geiselgasteig wurde mit enormen Aufwand nicht nur das gallische Dorf als perfekte Umsetzung der gezeichneten Vorlagen geschaffen, sondern auch eine riesige römische Arena, in der unsere Freunde allerhand Abenteuer mit großen und kleinen Bestien bestehen müssen und Obelix einen ausgewachsenen Elefanten Kopfstand machen läßt. Entstanden ist europäisches Kino á la Hollywood, von dem alle, auch die Zuschauer, profitieren werden. Denn eins ist sicher: dieser Produktion werden auch hierzulande die Besucherzahlen nicht auf den Kopf fallen! boe.

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