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Asfalto - Kalter Abendhauch

Kinostart: 06.09.2001

Filmhandlung und Hintergrund

Wilde, immer wieder überraschende, atemlose Dreiecks- und Gangstergeschichte in Madrid.

Charly ist zunächst wenig begeistert, als Kumpel Chino seine Freundin Lucia bei einem Drogendeal mitmachen lassen will. Doch verliebt er sich in die rassige Blondine und sie landen zu dritt im Bett. Als der Coup schief läuft, weil Chinos Drogenfahnderbruder auftaucht, landet Charly im Knast und Chino in der Abteilung seines Bruders. Doch das bedeutet noch nicht das Ende für das taffe Trio.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Asfalto - Kalter Abendhauch: Wilde, immer wieder überraschende, atemlose Dreiecks- und Gangstergeschichte in Madrid.

    Eine schöne Überraschung aus Spanien liegt mit dem vierten Spielfilm von Daniel Calparsoro vor, der als Dauergast des Panorama der Berlinale mit seinem Drama „A Ciegas - Blinded“ der Terroristenszene ungewöhnliche Seiten abgewann und mit der damaligen Hauptdarstellerin Najwa Nimri jetzt einen rasanten, schnörkellosen und packenden Liebes- und Drogenkrimi vorlegt. Konzentrierte sich „Traffic“ auf den Sisyphus-Kampf gegen den Deal und kokettierte „Blow“ selbstverliebt mit der Szene, so bleibt „Asfalto“ mit dem selten dummen und total irreführenden deutschen Untertitel auf einer realistischen Ebene, die umso spannender wirkt.

    Die Ex-Prostituierte Lucia (Nimri), ihr Freund Chino und der Dealer Charly bilden nach einem ersten verpatzten Coup mit Lucia als Lockvogel ein Liebestrio, das zwischen Eifersucht und Lust pendelt. Durch Chinos bei der Drogenfahndung arbeitenden Bruder Antonio geraten sie in eine Polizeifalle. Als Charly entlassen wird, hängt Lucia, die inzwischen mit ihrer Mutter Clarita Kokain streckt und dealt, noch immer an ihm, während Chino im Polizeidienst arbeitet. Lucia wird vom Großdealer Luis, der einen Blumenladen als Tarnung führt, gelinkt, aber Chino hilft ihr und Charly aus dem Schlamassel und verhilft ihnen zur Flucht.

    Der Madrid gewidmete hübsch nervöse Krimi überzeugt auf allen Ebenen, selbst als verschärft moderne „Jules-und-Jim“-Variante, weil er weder predigt noch stilisiert oder schönfärbt, sondern das Milieu der sich „Euroshit“ nennenden Jugend der unteren Mittelklasse präzise mit seinen Wünschen und Zwängen einfängt. Calparsoro findet im Zentrum und in der Bannmeile Madrids blickfangende Bilder und inszeniert u.a. einen spektakulär endenden Auto-Crash als Erzählrahmen. Zum Gelingen trägt außer den jungen unverbrauchten Schauspielern auch der tolle Soundtrack mit Bongos, Hornbläsern und Piano bei. Bei entsprechender Werbung mehr als gut fürs publikumsorientierte Arthouse-Kino. ger.
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