Art of War

Kinostart: 16.11.2000
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Filmhandlung und Hintergrund

Wesley Snipes steht als FBI-Agent im Mittelpunkt dieses Actionthriller, in dem eine Verschwörung den Sturz der UNO herbeiführen soll.

Bei einem wichtigen Treffen der UNO wird der chinesische Botschafter Wu während seiner von der Dolmetscherin Julia übersetzten Rede ermordet. FBI-Agent Neil Shaw heftet sich an die Fersen des Killers und findet sich mit seinem Team von Spezialisten inmitten einer Verschwörung, die die Zerstörung der UNO zum Ziel hat. Bald begreift Shaw, dass Dolmetscherin Julia den Schlüssel zur Lösung besitzt.

Neil Shaw, supergeheimer Spezialagent einer noch geheimeren Einsatzbrigade der UNO, steckt in der Klemme: Cops und FBI jagen ihn als Mörder des chinesischen Botschafters, während die wahren Killer, ein Konglomerat aus Triadengangstern und korrupten Geheimagenten, alles daran setzen, ihn als einzigen Mitwisser der Verschwörung so restlos wie möglich aus dem Weg zu räumen. Von allen Seiten gehetzt, muss Shaw alle Register seines Könnens ziehen, um das kriminelle Geflecht zu entwirren und einen ehemaligen Kollegen als Maulwurf zu enttarnen.

Der chinesische Botschafter wird ermordet. FBI-Agent Neil Shaw jagt den Killer, gerät aber bald selbst unter Verdacht. Verschwörungsthriller mit Actionheld Wesley Snipes als Neo-James-Bond.

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Kritikerrezensionen

  • Art of War: Wesley Snipes steht als FBI-Agent im Mittelpunkt dieses Actionthriller, in dem eine Verschwörung den Sturz der UNO herbeiführen soll.

    Vor zwei Jahren konnte Actionstar Wesley Snipes („Money Train“) mit dem Vampirthriller „Blade“ an der Spitze der US-Charts triumphieren, während er sich nun mit seiner Leinwandrückkehr von der Teenkomödie „Bring It On“ am Startwochenende auf Platz zwei verweisen lassen musste. Snipes spielt den Geheimagenten Neil Shaw, der vor dem Hintergrund eines chinesischen Handelsabkommens mit dem Westen in eine internationale politische Verschwörung verwickelt wird. Dabei wird dem Ingangsetzen und Erklären der vertrackten Plotmechanismen ambitioniert mehr Aufwand als genreüblich beibemessen. Ob der geneigte Actionfan dies Bemühen dankt, bleibt abzuwarten.

    Regisseur Christian Duguay („Screamers“), der mittlerweile für die Inszenierung des anstehenden „Terminator 3“ bestätigt ist, hat sich für seine persönliche Gewaltoper von der Action-Ästhetik von John Woo (Zeitlupen-Glassplitter) und auch James Cameron (blaunächtliche Traufe) inspirieren lassen. Doch der wohl modern gemeinte, aber mitunter desorientierende Schnitt, womit der Story oftmals der Zusammenhang geraubt und ein extrem unrunder Erzählrhythmus erzeugt wird, machen manche der interessanten Anstrengungen des Regisseurs wieder zunichte. Unverständlich ist zudem, dass die Eröffnungsszene in Hongkong am Sylvesterabend 1999 angesiedelt ist, was unweigerlich gelangweiltes Y2K-Gähnen aufkommen lässt. Entschädigt wird jedoch mit einer guter Hausmanns-Action, mit der Erinnerungen an die verlockenden Wolkenkratzerstunts in „Verlockende Falle“ wach werden, als es für Agent Shaw gilt einen schnellen Abgang zu machen. Zurück in New York wird er von seiner Chefin Eleanor Hooks (gut gegen den Strich besetzt: Anne Archer) nach sechsmonatiger Verletzungspause erneut auf den Plan gerufen, als ein Container voller toter chinesischer Flüchtlinge am Hafen gefunden wird. Das Timing ist denkbar schlecht, da der chinesische U.N.-Botschafter Wu (James Hong) im Begriff ist, ein entscheidendes Handelsabkommen zu unterzeichnen. Doch er wird ebenfalls ermordet und nach einer spektakulären Verfolgungshatz ist es der unschuldige Shaw, der vom FBI verhaftet wird. Es gelingt ihm zu entkommen und mit Hilfe der attraktiven U.N.-Übersetzerin Julia (Marie Matiko) sucht er nach dem wahren Täter. Dabei hat er nicht nur das FBI am Hals, sondern auch chinesische Triaden und einen Maulwurf in der eigenen Organisation, was diversen grundsoliden Verfolgungsjagden, Schlagabtauschen und Feuergefechten Vorschub leistet. Für das Ende hingegen wurde ein wenig von der Konvention abgewichen.

    In Nebenrollen erscheinen Donald Sutherland als U.N.-Generalsekretär, Cary Hiroyuki Tagawa aus „Mortal Kombat“ als Hongkong-Kommerzprinz, Michael Biehn („Terminator“) als Agentenkollege und Maury Chaykin als FBI-Agent, der mit ein paar amüsanten Onelinern den dürftig gesäten Comic relief im Alleingang bestreiten muss. Snipes besticht als Zen-gleiche stoische Martial-Artist-Präsenz, wobei ihm glücklicherweise die alberne Selbstverliebtheit seines Kollegen Steven Seagal abgeht. Der Erfolg von „Blade“ wird sich vermutlich kaum wiederholen lassen. Dafür müsste der überdrehte Agententhriller konstantere Adrenalinschübe auffahren, anstatt sich verbissen in verworrene Konspirationen zu verstricken. Fans werden dennoch dankbar für das erste Lebenszeichen von Snipes seit besagtem „Blade“ sein. ara.

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