Army Go Home!

  1. Ø 5
   2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Army Go Home!: Witzige Satire über einen geschäftstüchtigen militärischen Lebenskünstler in einer US-Kaserne in Deutschland.

GI Ray Elwood (Joaquin Phoenix aus „Signs„) ist ein Organisationstalent und Überlebenskünstler wie aus dem Bilderbuch. Verbannt auf einen trostlosen Auslandsstützpunkt im fernen Germany und drangsaliert von fiesen Militärpolizisten sowie dem missgünstigen Sergeant Lee (Scott Glenn), findet er immer noch Zeit und Muse, zwischen gewinnbringenden Drogen- und Waffendeals seinen vollkommen unfähigen Oberst (Ed Harris) zu beraten oder Lees Tochter (Anna Paquin) zu deflorieren.

Soldaten sind keine Helden und die Army garantiert keine Schule der Nation in dieser ebenso rabiaten wie treffsicheren Drillichsatire nach gutem alten „MASH„-Muster. Genau die richtige Medizin in Zeiten allgemeiner Wehrertüchtigung.

1989 kurz vor Mauerfall sind die Soldaten einer amerikanischen Militärbasis in Berlin vorrangig mit Stehlen, Trinken und dem Herstellen, Nehmen und Verkauf von Drogen beschäftigt, allen voran der junge Elwood. Als der neue Sergeant Lee sich an Elwoods Fersen heftet, rächt sich dieser mit einer Affäre mit dessen Tochter. Bei Elwoods letztem großen Deal schaut Lee nicht mehr tatenlos zu.

Der Gefreite Ray Elwood ist ein Organisationstalent und Überlebenskünstler wie aus dem Bilderbuch. Verbannt auf einen trostlosen Auslandsstützpunkt im fernen Germany und drangsaliert von fiesen Militärpolizisten bzw. dem missgünstigen Sergeant Lee, findet er immer noch Zeit und Muße, zwischen gewinnbringenden Drogen- und Waffendeals seinen lieben, aber unfähigen Oberst zu beraten oder Lees Tochter zu deflorieren. Lee aber beginnt das Treiben zu durchschauen und legt Elwood eine perfide Falle…

Hinter den Kasernenmauern einer US-Niederlassung im Pfälzischen liefern sich ein cleverer Gefreiter und ein eisenharter Miltärpolizist einen erbitterten Kleinkrieg. Stargespickte Militärsatire in bester „MASH“-Tradition.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Soldaten, die nichts totzuschlagen hatten außer der Zeit“ sind die Protagonisten einer deutsch-englisch-amerikanischen Koproduktion, die ihren internationalen Unterhaltungsanspruch einlöst. In der Nähe von Karlsruhe gedreht, verbindet der zweite Spielfilm des australischen Newcomers Gregor Jordan souveränes Handwerk, schwarzen Humor und ein zwischen Realismus und Überzeichnung changierendes Milieu, das man in dieser Form selten im Kino zu sehen bekommt. Star der vergnüglichen Militärsatire ist Joaquin Phoenix als Soldat und militärischer Kleinunternehmer, der mit seinen Schwarzmarktgeschäften auch sein Gewissen verkauft, bis ihn ein neuer knallharter Vorgesetzter, vor allem aber dessen Tochter moralisch herausfordert.

    „Buffalo Soldiers“ ist der Gegenentwurf zum patriotischen Anwerbungskino Hollywoods, das gerade auch in der letzten Zeit Soldatentum mit großen Kriegsepen feiert. Das egoistische, zynische, unfähige oder durchgeknallte Personal dieser Verfilmung eines Romans von Robert O’Conner transportiert keine der Eigenschaften, die das Militär gerne für die Charakterausstattung seiner Truppe in Anspruch nimmt. Und die Heimat der Soldaten, eine US- Kaserne in Deutschland, ist nicht Zuflucht, sondern Umschlagplatz für Drogen, auf dem nachts durch selbstherrliche Militärpolizisten Gefahr für Knochen und sogar Leben besteht. Hauptfigur Ray Elwood (Joaquin Phoenix) ist smart, cool und damit trotz erkennbarer Ich-Bezogenheit die Sympathiefigur des Films, die die Dummheit der anderen eben nur auszunutzen versteht. Wie Steve Martins umtriebiger, aber harmloser „Sergeant Bilko“ ist Elwood ein Beschaffungs- und Organisationsgenie, das für Krisensituationen ungewöhnliche Lösungen findet und ohne Wissen seiner Vorgesetzten alles verhökert, was ihm geplant oder zufällig in die Finger kommt. In einem illegalen Cracklabor produziert er Drogen, verkauft einem Großdealer Waffen, die nach einem Manöverunfall plötzlich einsam und verlassen neue Besitzer suchten und berät seinen Colonel (Ed Harris), der nur im Herz, nicht unbedingt in Führungsqualitäten Größe besitzt. Elwoods Leben im Speck aber hat ein Ende, als ihm sein neuer Sergeant den Krieg und dessen Tochter ihm die Liebe erklärt. So schleichen sich charmante romantische Züge in diesen Film, der durch das Duell mit dem knallharten Vietnamveteranen und gefährlichen MP’s auch dramatische Qualitäten besitzt, vor allem aber ein bissig-witziges Porträt von Soldaten liefert, die vom Frieden zu Tode gelangweilt werden. Da fliegen Junkies improvisiert aus dem Fenster, weil sie unerwartet und für einen offiziellen Bericht ungeeignet den Löffel abgegeben haben. Da steht am Eingang eines streng bewachten und eingezäunten Militärlagers der Barbecuegrill direkt neben der Wache, da sehnt sich Elwoods neuer Zimmergenosse nach den goldenen Weltkriegszeiten, als man beim Militär noch Freunde fürs Leben fand. Ein böser Spaß, bei dem niemand vor der Leinwand die Zeit totschlagen muss. kob.

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