Filmhandlung und Hintergrund

Japans erste voll computeranimierte Manga-Adaption nach einem Bestseller-Comic von Masamune Shirow aus den 80er Jahren.

Nachdem ein dritter Weltkrieg die Zivilisation in Schutt und Asche legte, versammelt sich die übrig gebliebene Menschheit in der geschützten Mega-Metropole Olympus. Dort haben sich auf Anregung des regierenden Zentralcomputers Gaia sogenannte Bioroids, genetisch mutierte Klone mit reduzierten Emotionen, wie Puffer zwischen die Menschen gemischt, um gewaltsame Auseinandersetzungen zu unterbinden. In letzter Zeit allerdings häufen sich Übergriffe von Menschen auf Bioroids. Viel Arbeit für Lieutenant Deunan, erste Einzelkämpferin der Nation und Trägerin des McGuffins.

Heiße Manga-Mädels in Miniröcken spielen wieder mal „Metropolis“ im volldigitalen Update eines Comics von „Ghost in the Shell„-Autor Masamune Shirow. Inhaltlich naiv bis prätentiös, überzeugen vor allem das strahlende Produktionsdesign und die intensiven Actionszenen.

Im Jahr 2131 liegt die Erde nach dem dritten Weltkrieg in Trümmern. Die letzten überlebenden Menschen und Bioroids, eine Mischung aus Klonen und Cyborgs, haben sich in Olympus friedlich zurückgezogen. Dorthin wird auch die Elitesoldatin Deunan gebracht. Deunan beginnt, die friedlichen Absichten der Olympus-Regierung anzuzweifeln und soll Recht behalten.

Im Jahre 2130 verschanzen sich nach den Verwüstungen des dritten Weltkriegs die wenigen Überlebenden in der Megalopolis Olympus. Unter ihnen befinden sich auch gefühlsreduzierte Cyborgs, genannt Bioroids, die zukünftige Ausschreitungen schon im Keim ersticken sollen. Als die hervorragend ausgebildete Einzelkämpferin Deunan in der Stadt eintrifft, kommen ihr bald erste Zweifel über die Absichten der Bioroids, die die Hälfte von Olympus‘ Bewohnern stellen. Sie beginnt, gegen die Cyborgs zu kämpfen, die im Geheimen die Welt kontrollieren.

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Kritikerrezensionen

  • Appleseed: Japans erste voll computeranimierte Manga-Adaption nach einem Bestseller-Comic von Masamune Shirow aus den 80er Jahren.

    Heiße Manga-Mädels in Miniskirts spielen wieder mal „Metropolis“ im volldigitalen Update eines Comics von „Ghost in the Shell“-Autor Masume Shirow. Inhaltlich naiv bis prätentiös, überzeugen vor allem das strahlende Produktionsdesign und die intensiven Actionszenen.

    Die Welt in 126 Jahren. Nachdem ein 3. Weltkrieg die Zivilisation in Asche legte, ballen sich die übrig gebliebenen Menschen in der geschützten Mega-Metropole Olympus. Dort haben sich auf Anregung des regierenden Zentralcomputers Gaia sogenannte Bioroids, genetisch mutierte Klone mit reduzierten Emotionen, wie Puffer im Verhältnis 1:1 zwischen die Menschen gemischt, um so in Zukunft gewaltsame Auseinandersetzungen bereits im Keim zu unterbinden. In letzter Zeit häufen sich allerdings Übergriffe von Menschen auf Bioroids. Insbesondere die reaktionäre, komplett von Menschen bestellte Militärspitze will die Klone partout nicht respektieren. Einige Arbeit wartet daher auf Deunan Knute, erste Einzelkämpferin der Nation aus alter Offiziersfamilie, Heldin der Geschichte und Trägerin des McGuffins, der dem Film den Titel gibt.

    Gern sagt man Japanern nach, stets auf dem neusten Stand der technischen Mode stehen zu wollen. Um so überraschender deshalb, dass in der ureigenen Landeskunstdomäne, dem Animationsfilm, noch immer Pinsel und Zeichenbrett bevorzugt werden. Nun aber besteigt das erste komplett digitalisierte Animé die internationale Bühne und soll nach Aussage von Studio Ghibli-Präsident Toshio Suzuki gleich mal den Maßstab für die Zukunft setzen. Ein Anspruch, dem die aller Naivität zum trotz ziemlich umständlich konstruierte Story um das schussfeste Fräulein Knute und die menschliche Erbsünde (kein Scherz) kaum gerecht wird. Dafür überzeugen erwartungsgemäß Design und Umsetzung. Regisseur Shinji Arakami animierte zuvor Kampfroboter für Fernsehserien und 3D-Filmsequenzen für Videospiele, was man „Appleseed“ auch ansieht. So bleiben furiose Actionszenen wie eine Roboterverfolgungsjagd, die klaustrophobische Eröffnungsballerei und der finale Auftritt einer Armee „wandelnder Festungen“ im Gedächtnis. Auch die schillernden Details von Olympus lohnen es, den Film lieber auf der großen Leinwand statt dem Bildschirm zu sehen. Landesbedingt gewöhnungsbedürftig dagegen das Design der Protagonisten: Wird in „Final Fantasy“ und anverwandten West-Digitoons maximale Menschenähnlichkeit angestrebt, so begegnen dem Zuschauer hier dreidimensionale Manga-Figuren komplett mit Scheinwerferaugen und mitunter ziemlich steifer Grobmimik (bes. in Close-Ups). Gleichwohl ein kurzweiliger Bildercocktail für den Kinderschuhen entwachsene Animaniacs und Leute, denen fantastische Computerwelten von daheim nicht fremd sind. ab.

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