Filmhandlung und Hintergrund

Heinrich-Böll-Verfilmung um Helmut Griem als skeptischer Clown.

Der Pantomime, Clown und Spaßmacher Hans Schnier ist 1960 mit 30 Jahren verbittert. Einst in seinem Beruf gefragt, ist er zum Außenseiter geworden, weil er an der Wohlstandsgesellschaft leidet. Ein Besuch im Elternhaus lässt ihn erkennen, dass der bornierte Geist der Vorkriegszeit immer noch herrscht. Marie, mit der er zusammen lebte, verlässt ihn, weil er sich nicht verpflichten will, die aus der Ehe zu erwartenden Kinder katholisch erziehen zu lassen. Sie heiratet einen „fortschrittlichen“ Katholiken. Hans wird zum Bettler.

Literaturverfilmung, die sich eng an Bölls Nachkriegs-Romanklassiker hält und die entsprechende unterdrückende, einengende Stimmung transportiert.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ansichten eines Clowns: Heinrich-Böll-Verfilmung um Helmut Griem als skeptischer Clown.

    Im berühmt gewordenen Finale sitzt Hans als Bettler auf den Stufen des Bonner Bahnhofs, wo Marie von der Hochzeitsreise zurückkehren wird. Der Roman (1963) von Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll wurde erst nach dem Erfolg von „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (1975) verfilmt. Regisseur Vojtech Jasny und Böll fertigten acht Drehbuchfassungen an. Die Abrechnung mit dem deutschen Katholizismus und dem Wirtschaftswunderland der Bundesrepublik ist weniger bitter als im Roman und trägt fatalistische Züge.

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