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Amore Amore

   Kinostart: 27.11.1997
Poster
  • Kinostart: 27.11.1997
  • Dauer: 95 Min
  • Genre: Komödie
  • FSK: ab 6
  • Produktionsland: Italien
  • Filmverleih: Studiocanal

Filmhandlung und Hintergrund

Flamencotänzerinnen verirren sich in der toskanischen Provinz und bringen das Leben dort durcheinander. Turbulente Komödie.

Die Quarinis führen in einer kleinen toskanischen Stadt ein ruhiges, eintöniges Leben. Als in das friedliche Dasein fünf energiegeladene Flamenco-Tänzerinnen platzen, lösen sich alle eingespielten Strukturen in Nichts auf: Sohn Levante verliebt sich unsterblich in die sinnliche Caterina, seine Schwester Selvaggia beginnt eine heiße Affäre mit Penelope.

Der Buchhalter Levante Quarini führt mit seinem träumerischen Vater, dem künstlerisch ambitionierten Bruder Libero und seiner Schwester Selvaggia, die eine Vorliebe für hübsche Frauen hat, ein beschaulich-monotones Leben in einem toskanischen Städtchen. Die friedliche Idylle wird jedoch empfindlich gestört, als sich fünf energiegeladene Flamenco-Tänzerinnen auf das Landgut der Quarinis verirren. Prompt verliebt sich Levante unsterblich in die rassige Caterina, und Selvaggia beginnt eine heiße Affäre mit Penelope.

Flamencotänzerinnen verirren sich in der toskanischen Provinz und bringen das Leben dort durcheinander. Unbeschwerte, lebensbejahende italienische Komödie.

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Darsteller und Crew

  • Leonardo Pieraccioni
  • Lorena Forteza
  • Barbara Enrichi
  • Massimo Ceccherini
  • Sergio Forconi
  • Tosca d'Aquino
  • Patrizia Corti
  • Benedetta Mazzini
  • Natalia Estrada
  • Paolo Hendel
  • Alessandro Haber
  • Giovanni Ferreri
  • Ana Valeria Dini
  • Corinna Lo Castro
  • Giovanni Pellegrino
  • Giovanni Veronesi
  • Vittorio Cecchi Gori
  • Rita Cecchi Gori
  • Roberto Forza
  • Mirco Garrone
  • Claudio Guidetti

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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3 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Amore Amore: Flamencotänzerinnen verirren sich in der toskanischen Provinz und bringen das Leben dort durcheinander. Turbulente Komödie.

    50.555.877.000 Lire in 15 Wochen - das sind die Folgeschäden des italienischen Komödienwirbelsturms „Il ciclone“ (dt. „Amore, Amore“), der in den ersten Monaten dieses Jahres im Heimatland der Pasta umgerechnet 50,5 Mio. DM erwirtschaftete. Eine imposante Zahl für einen handwerklich kompetenten, heiter-possierlichen, aber doch recht braven Film über toskanisches Provinzleben, das durch die Ankunft von fünf Flamencotänzerinnen zumindest einige Tage lang an Dynamik zunimmt. Daß sich die Kinogänger hierzulande auch nur in annähernd vergleichbarer Form infizieren lassen, erscheint angesichts des beschaulichen Erzähltempos und der schweren Vermittelbarkeit italienischer Komödienstoffe fraglich.

    Zuletzt erlebte Roberto Benignis Kassenerfolg „Das Monster“ in den deutschen Kinos weniger monströse denn desaströse Resonanz. „Amore, Amore“, ein Forum für Multitalent Leonardo Pieraccioni, der als Hauptdarsteller Charme, als Regisseur formale Sicherheit und als Drehbuchautor warme Menschlichkeit zeigt, lebt im Unterschied zu vielen anderen italienischen Komödienhits weder vom Chaos, noch von der Klamotte. Erstes Anliegen ist ein idyllisches, unaufgeregtes und gelegentlich schrulliges Bild vom Leben und den Menschen in der toskanischen Provinz. Im Mittelpunkt der beschaulich dahinplätschernden Geschichte steht der als Erzähler in Aktion tretende Buchhalter Levante Quarini (Pieraccioni) und seine schrullige Familie - der nächtliche Schnarchattacken führende Vater, der unter Hormonstau leidende Bruder Libero und die ausschließlich von Frauen betörte Schwester. Sehr gelassen schildert Pieraccioni das Leben auf dem Hof der Quarinis und auch in der nahegelegenen Kleinstadt, in der der ereignislose Alltag berechenbar wie ein Uhrwerk abläuft. Als sich eine fünfköpfige spanische Flamencotruppe mit verführerischen Senoritas aufs Landgut der Quarinis verirrt, scheint „Amore, Amore“ Fahrt aufzunehmen, doch die erwarteten Turbulenzen verpuffen zu einem lauen Lüftchen, das Levante zwar eine Traumfrau (Lorena Forteza) vor die Haustür weht, aber in der Stadt selbst kaum wahrgenommen wird. Die etwa an „Priscilla - Königin der Wüste“ erinnernde Prämisse wird komödiantisch zu wenig genutzt, und mit Ausnahme von Forteza bleiben die Tänzerinnen Hintergrund-Dekor. Stärker in den Vordergrund setzt sich statt dessen die romantische Ader des Films, der als liebevolles Provinzporträt Atmosphäre hat, zum Schmunzeln verführt, aber doch seinen Erdrutsch-Erfolg in Italien nicht ausreichend begründen kann. kob.
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