Notlandung auf dem Hudson River - Clint Eastwood verfilmt Rettungstat

Kino.de Redaktion |

American Sniper Poster

Gerade erst feierte Hollywood-Ikone Clint Eastwood seinen 85. Geburtstag, doch an den Ruhestand denkt der Leinwandveteran noch lange nicht. Vor die Kamera zieht es ihn zwar nicht mehr wirklich; zuletzt war er 2012 in Back in the Game zu sehen, doch als Regisseur ist er ungebrochen fleißig.

Mit seiner letzten Regiearbeit American Sniper, dem Biopic über den verstorbenen US-Navy Seal und Scharfschützen Chris Kyle (Bradley Cooper), konnte Eastwood seinen größten finanziellen Erfolg als Filmemacher verbuchen. Bei einem Budget von knapp 60 Millionen Dollar spielte der Streifen über den amerikanischen Kriegshelden weltweit über eine halbe Milliarde ein - davon 350 Millionen in den USA. Zudem war der Film gleich mehrfach Oscar-nominiert und konnte zumindest eine Trophäe in der Kategorie Bester Tonschnitt für sich verbuchen. Laut Branchenblatt "THR" wird sein nächstes Projekt die Verfilmung der Notlandung des US-Airways-Fluges 1549 werden. Im Jahr 2009 gelang dem Kapitän Chesley "Sully" Sullenberger die fliegerische Meisterleistung, das defekte Flugzeug auf dem Hudson River zu wassern und 155 Passagieren das Leben zu retten.

Miracle on the Hudson, so der Titel des Films, wird die Person Sullenbergers im Fokus haben und auf seinen 2010 erschienenen Memoiren "Man muss kein Held sein: Auf welche Werte es im Leben ankommt" basieren. Eastwood war zudem daran interessiert Patriot’s Day einen Film über das Bombenattentat vom Boston Marathon zu machen, der am 15. April 2013 drei Menschen das Leben kostete und bei dem weitere 264 verletzt wurden. Mark Wahlberg war für die Hauptrolle im Gespräch gewesen, allerdings erhält nun aber Miracle on the Hudson Priorität.

(Bild: Warner)

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