American Pie - Jetzt wird geheiratet

  1. Ø 4
   2003
American Pie - Jetzt wird geheiratet Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

American Pie - Jetzt wird geheiratet: Zweites Sequel zum Teenie-Hit, der mit der Hochzeit von Jim und Michelle zum letzten sexuellen Abenteuer der High-School-Freunde ruft.

Jims (Jason Biggs) Großmutter liegt (angeblich) im Sterben und sähe auf ihre alten Tage nichts lieber als den Sohn vor dem Traualtar. Der, ganz lieber Enkel, tut Omi den Gefallen und bittet kurz entschlossen zu Hochzeit mit Michelle (Alyson Hannigan). Das ruft natürlich alle alten Freunde auf den Plan. Stifler (Seann William Scott) hat sich besonders viel vorgenommen, gilt es doch, dem Kumpel sowohl eine unvergessliche Junggesellenparty zu organisieren als auch Michelles schier unfassbar attraktive Schwester zu erobern…

In „American Pie 3“ schwingt Bob Dylans Sohn Jesse Dylan das Regiezepter, während sich vor der Kamera die bewährte Clique das gewohnte Stelldichein mit Hindernissen gibt.

Als Jim Michelle endlich einen Heiratsantrag macht, will Finch die Hochzeit mit allen Mitteln verhindern. Leider weiß er nicht, wo das Ganze stattfinden soll. Außerdem muss am Vorabend noch eine Junggesellen-Party gefeiert werden – die in einer Kleinstadt am Ende der Welt endet und Jim beinahe zu spät zum Altar kommen lässt.

Jim und Michelle beschließen zu heiraten. Und da dies Abschiednehmen vom süßen Junggesell(inn)endasein heißt, soll zumindest die Feier zum unvergesslichen Ereignis werden. Was in diesem Fall nichts anderes bedeutet als Chaos total! Stifler organisiert nämlich die wüste Junggesellenparty – Stripperinnen inklusive -, Jims ahnungsloser Vater spart nicht mit guten Ratschlägen, Michelles kleine Schwester verdreht Finch wie Stifler den Kopf und dann ist da auch noch die Sache mit der großen, haarigen Hochzeitstorte.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Gerade als man meinte, das Subgenre der Bad-Taste-Komödie mit einer Anzahl von platten Flops habe einen nachhaltig schlechten Geschmack beim Publikum hinterlassen, darf man mit der zweiten Fortsetzung der „American Pie“-Saga erleben, warum man einst so viel Spaß an wohltemperierten Widerlichkeiten hatte. Die Protagonisten mögen zwar erwachsener geworden sein, doch keine Angst, die vulgären Gags sind deswegen keineswegs gesetzter ausgefallen, werden jedoch stets von einer sympathischen Charakterzeichnung aufgefangen. Zentraler Aufhänger des mit Fäkalhumor angereicherten Gagfests sind diesmal die chaotischen Hochzeitsvorbereitungen von Apfelkuchen-Lover Jim (Jason Biggs) und Schulband-Nymphomanin Michelle (Alyson Hannigan), was zu erwartungsgemäß frivolem Trubel mit der zum Großteil zurückgekehrten Gang führt.

    Nicht mehr mit von der Partie sind die meisten weiblichen Besetzungsmitglieder (wie Tara Reid und Natasha Lyonne), und als Regisseur sprang „How High“-Regisseur Jesse Dylan (Sohnemann von Musikerlegende Bob) ein. Das derb-deftige Drehbuch allerdings wurde wieder von Adam Herz – diesmal im Alleingang – verfasst.

    Losgelegt wird dann auch gleich mit einer augenzwinkernden Anzüglichkeit, bei der Jim von Michelle unter einem Restauranttisch „bedient“ wird, während sein Vater (Eugene Levy wieder in Topform) im inopportunsten Moment mit dem Verlobungsring aufkreuzt. Dies führt zu Jims Heiratsantrag vor allen Leuten mit heruntergelassener Hose. Die hängt ihm wenig später bei der Verlobungsfeier wieder um die Fußknöchel beim angedeuteten Tête-à-Tête mit Stifler (Seann William Scott wieder unstopbar im Unflätigkeiten-Overdrive und geheime Hauptfigur des dritten Teils) und zwei Hunden. Das Pech will es, dass er in dieser scheinbar kompromittierenden Position die Eltern der Braut (Fred Willard und Deborah Rush als steife Snobs) kennenlernt, denen er sich fortan als würdiger Schwiegersohn in spe beweisen muss. Dies führt zu weiteren Komplikationen, wie beispielsweise einem verpatzten „Versöhnungsessen“, bei dem Stifler, und Jims Kumpels Finch und Kevin ohne Jims Wissen gleichzeitig eine Junggesellenparty mit zwei Stripperinnen durchziehen. Bis die eigentliche Hochzeitsfeier in einem malerischen Küstenschloss stattfindet und die Ja-Worte gesagt worden sind, werden noch diverse Sexspäßchen und die obligatorischen Appetit-Verderber aufgetischt.

    Mehr als in den Vorgängern wird jetzt mit der älteren Generation interagiert. Und zwar nicht nur in horizontaler Lage (wie mit Jims missmutiger Großmutter und Stiflers sexy Mom Jennifer Coolidge): Den Eltern werden insgesamt mehr Gaggelegenheiten geboten. Erwachsener ist aber auch die Erzählweise, die sich gleichermaßen bei klassischen Hollywood-Komödien als auch beim Boulevard-Theater bedient: Dass so mancher Tür-auf-Tür-zu-Moment dennoch jederzeit kinotauglich ist, liegt am blendenden Timing Dylans, der trotz ausuferndster Gags nie die Figuren und die Story aus den Augen verliert. Ein gewisser Nostalgieanstrich macht sich beim Soundtrack breit, bei dem vorwiegend auf erprobte New-Wave-Klassiker gesetzt wird. Im Gegensatz zu vielen gefloppten Bad-Taste-Komödien verzichtet die salopp servierte Sexfarce auf kleinliche Häme, sondern versteht es sich trotz seiner hinreißend widerlichen Gags auch ein großes Herz ans Revers zu heften. ara.

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