Filmhandlung und Hintergrund

Westernactionkomödie im Stil von "Young Guns" über die Abenteuer von Jesse James und seiner Gang gutaussehender Jung-Cowboys.

Als nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs die Söhne der Familien James und Younger auf die Farm in Missouri zurückkehren, wartet dort in Gestalt des Eisenbahn-Tycoons Rains (Harris Yulin) und seiner Pinkerton-Schergen bereits der nächste Feind auf sie. Nach einer Provokation zuviel ergreift Jesse James (Colin Farrell) das Kommando und führt seine Jugendfreunde in eine scheinbar aussichtslose Guerilla-Schlacht wider Sheriff, Staat und Großkapital.

Die „Young Guns“ feiern fröhliche Wiederauferstehung, wenn charismatische Jung-Cowboys der MTV-Generation den wilden Western wieder schmackhaft machen sollen. Für jede Menge Action und historische Künstlerfreiheit ist gesorgt.

Jesse James und seine Gang kehren nach dem Bürgerkrieg zu ihren Farmen zurück und sehen sich mit den Machenschaften des Eisenbahn-Tycoons Rains konfrontiert. Die Gang beschließt sich zu rächen, indem sie die Banken überfallen, wo die Gelder der Eisenbahngesellschaft deponiert sind. Es kommt jedoch zu internen Zwistigkeiten, und auch ihre Häscher bleiben ihnen dicht auf den Fersen.

Jesse James und seine Kumpane kehren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg auf ihre Farmen in Missouri zurück. Dort versucht der habgierige Eisenbahn-Tycoon Rains die ansässigen Farmer mit lächerlichen Entschädigungen um ihre Ländereien zu bringen. Als dessen Handlanger Pinkerton den Tod von James‘ Mutter verantwortet, entschließen sich James, sein Cousin Cole Younger und dessen Brüder zum Rachefeldzug. Sie überfallen Banken und verteilen das Geld an die Bedürftigen, Pinkerton stets auf den Fersen.

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Kritikerrezensionen

  • American Outlaws: Westernactionkomödie im Stil von "Young Guns" über die Abenteuer von Jesse James und seiner Gang gutaussehender Jung-Cowboys.

    Mit dem Neo-Western „Young Guns“ von 1988 über den Revolverhelden Billy The Kid, der mit seiner Gang von gut aussehenden Gesetzesbrechern den Wilden Westen unsicher machte, wurde der MTV-Generation das Genre erstmals im leicht bekömmlichen Musikvideostil schmackhaft gemacht. Die Schnellkost-Version fürs neue Millennium dreht sich um die Outlaw-Legende Jesse James und setzt auf das gleiche Rezept, das charismatische Jung-Cowboys (allen voran „Tigerland“-Neuentdeckung Colin Farrell) reklamereif durch eine eher beliebig angerichtete Westernactionkomödie reiten lässt.

    Laut Produzent Jonathan Zimbert ist die berüchtigte James-Younger-Gang rebellischer Revolverhelden im Film „einer Rock’n’Roll-Band auf ihrer ersten Tour“ nachempfunden, um so eine Brücke zum heutigen Publikum zu schlagen. Seine rockstarcoolen Nachwuchs-Marlboromänner stellt Regisseur Les Mayfield („Flubber“) in einer bleihaltigen Bürgerkriegsszene vor, in der sich Jesse James (Farrell) dank minimalen Einsatzes von Hongkong-inspirierter Kampfchoreographie als furchtloser Draufgänger profiliert. Als James und seine Gang (sie kämpften auf der Seite der Pro-Sklaverei eingestellten Konföderierten) nach dem Krieg zu ihren heimatlichen Farmen in Missouri zurückkehren, sehen sie sich mit den ausbeuterisch-mörderischen Machenschaften des Eisenbahn-Tycoons Rains (Harris Yulin) konfrontiert, der ihnen ihr Land zu lächerlichen Preisen abnehmen will. Die Männer seines Handlangers Detective Pinkerton (Timothy „007“ Dalton nimmt sich die Lizenz zum Overacting) sind schließlich für den Tod von Mutter James (Kathy Bates amüsant in ihrer Minirolle als gottestreues Flintenweib) verantwortlich. James, sein Shakespeare zitierender Bruder Frank (sympathisch: Gabriel Macht), ihr Cousin Cole Younger (Scott Caan aus „Nur noch 60 Sekunden“) und dessen Brüder beschließen, sich an der Eisenbahngesellschaft zu rächen, indem sie die Banken überfallen, wo deren Gelder deponiert sind. Da sie im Robin-Hood-Stil einen Anteil an die anderen Siedler austeilen, wächst ihre Berühmtheit und Popularität. Da Jesse bald als der charismatische Anführer gilt, kommt es zu internen Zwistigkeiten in der Bande, und Pinkerton bleibt ihnen dicht auf den Fersen. Anders als es die Geschichtsbücher schrieben, mündet die Retro-Räuberpistole schließlich im Happyend.

    Größter Pluspunkt ist der noch unbekannte Hauptdarsteller, ein Shooting Star, um den sich derzeit alle Studios reissen. Farrell wird in „Minority Report“(Steven Spielberg), „Phone Booth“ (Joel Schumacher) und „Hart’s War“ (Gregory Hoblit) zu sehen sein und stellt auch hier unter Beweis, warum die großen Filmemacher hinter ihm her sind. Gemeinsam mit Filmbruder Macht schäkert er nach der Fasson von „Zwei Banditen“, wobei der Klassiker von George Roy Hill auch sonst noch für eingige Inspiration gut war. Weniger vorteilhaft fallen jedoch die hastig-schlampigen Szenenübergänge und der Einsatz der werbespotvernudelten Musik von Moby auf, doch spätestens der Videomarkt sollte sich als ergiebiger Jagdgrund erweisen. ara.

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