Amelia

   Kinostart: 17.06.2010

Amelia: Biopic über die amerikanischen Flugpionierin und Feministin Amelia Earhart von der Regisseurin von "Monsoon Wedding".

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Filmhandlung und Hintergrund

Biopic über die amerikanischen Flugpionierin und Feministin Amelia Earhart von der Regisseurin von "Monsoon Wedding".

Amelia Earheart wird bekannt, weil sie 1928 als Passagierin bei einem Transatlantik-Flug 1928 mitfliegt. Sie lernt den charmanten New Yorker Verleger George Putnam kennen. Er wird zu ihrem Mentor und macht ihr einen Heiratsantrag. Da der Flugsport immens teuer ist, muss sie Vorträge halten und unermüdlich für sich die Werbetrommel rühren. Dies macht ihr wenig Spaß und erzeugt Spannungen in ihrer Ehe. 1932 überquert sie nach Charles Lindbergh als erste Frau den Atlantik im Alleinflug. Sie stellt weitere Rekorde auf und bereitet sich auf ihr ehrgeizigstes Unterfangen vor, einen Flug um den Äquator - von dem sie nie zurückkehren wird.

Amelia Earheart wird 1928 durch einen Transatlantik-Flug bekannt, wenngleich sie nur Passagierin ist. Sie lernt den Verleger George Putnam kennen, der zu ihrem Mentor wird und sie heiratet. Um ihre Flugleidenschaft zu finanzieren, muss sie Vorträge halten und unermüdlich für sich die Werbetrommel rühren. Es kommt zu Spannungen in ihrer Ehe. 1932 überquert sie nach Charles Lindbergh als erste Frau den Atlantik im Alleinflug. Sie stellt weitere Rekorde auf und bereitet sich auf ihr ehrgeizigstes Unterfangen vor, einen Flug um den Äquator.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Regisseurin Mira Nair hat sich an ein Biopic über die amerikanische Ikone Amelia Earhart gewagt. Die Flugpionierin, eine für ihre Zeit ungewöhnlich emanzipierte Frau mit kurzen Haaren und oft in männlich-sportlicher Kleidung, erscheint in diesem Film als originell aufgrund individueller Eigenschaften. Hilary Swank spielt die Frau mit dem liebevollen, strahlenden Lächeln als ätherisches Wesen, das mehr dem Himmel als der Erde gehört. Amelia war nicht nur von der Leidenschaft für Rekorde ergriffen, sondern, wie ihre Off-Kommentare in poetischer Sprache bezeugen, auch für die Natur und vor allem für die grenzenlose Freiheit in der Luft.

      Der Film, dessen Drehbuch auf zwei Biografien über Amelia Earhart basiert, setzt 1928 ein, als die Frau aus Kansas 30 Jahre alt ist und dem Verleger George Putnam die Frage beantwortet, warum Frauen überhaupt fliegen wollen. „Warum reiten Männer auf Pferden?“, lautet ihre Gegenfrage. Dass Putnam, der den Reisebericht von Atlantik-Überflieger Charles Lindbergh veröffentlicht hatte, sie für den geplanten ersten Atlantikflug einer Frau nur als Passagierin mit einem männlichen Piloten in Erwägung zieht, enttäuscht Amelia sichtlich. Dennoch ist sie klug genug, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und mit dem geglückten Flug ihre Pilotinnenkarriere kräftig voranzutreiben.

      „Amelia“ ist vor allem ein Abenteuerfilm über das Fliegen. Schon diese erste Atlantiküberquerung zeigt, wie viele Risiken, wie viel Mut für das Unbekannte mit solch einem Unterfangen verbunden waren. Die dreiköpfige Besatzung ist sich mitten in einem Gewitter hoch über dem Ozean nicht sicher, ob der Sprit bis zur irischen Küste reicht – und dann landen sie als Helden in Wales. Mira Nair inszenierte nur einen Teil der Flugszenen am Computer. Weil sie eine Lockheed L-10 Electra auftreiben konnte, also ein Flugzeug des Typs, mit dem Amelia 1937 zur geplanten Weltumrundung aufbrach, wurde auch aus dieser Maschine in der Luft gefilmt.

      Der letzte Flug Amelias, der sie unter anderem über den afrikanischen Kontinent führte, wird in kurzen Abschnitten in die restliche Handlung eingestreut. Wenn Amelia über eine rennende Herde Wild gleitet, erlebt man sinnlich, wie tief diese Flüge damals stattfinden konnten. An anderen Stellen vermittelt sich das überwältigende Gefühl von Freiheit und Erhabenheit, von dem Amelia nach ihrer Rückkehr aus den Wolken erzählte. Gäbe es im Abspann nicht die Originalaufnahmen von Amelia Earhart, die beweisen, wie gut Hilary Swanks Darstellung sie trifft, könnte man ihr liebes Lächeln im Film für unpassend halten. Die deutsche Synchronstimme verstärkt in ihrer Weichheit und Sanftheit noch den Eindruck, dass die Film-Amelia etwas weiblicher ausgefallen sein mag als die wirkliche Person.

      Richard Gere spielt ihren Promoter und Ehemann George Putnam, mit dem Amelia eine ungewöhnliche und nicht konfliktfreie Beziehung führte. Zur leicht nostalgischen Atmosphäre des Films passt nicht so ganz, dass Geres randlose Brille auch in heutiger Zeit als modern gelten könnte. Es verwundert ebenfalls, dass Amelias Emanzipiertheit niemals in Kontext mit anderen Frauen jener Zeit gesetzt wird, dass sie nicht als soziales Wesen verständlich gemacht wird. Vielleicht hat sich Mira Nair nicht so recht getraut, einer nationalen Legende zu nahe zu rücken. Die Liebesbeziehung Amelias mit Gene Vidal, den Ewan McGregor spielt, bleibt im Film äußerst vage und beiläufig. Am besten vermittelt „Amelia“, dass die Titelfigur eine Heldin der Lüfte war.

      Fazit: Mira Nair inszeniert die Karriere der amerikanischen Flugpionierin Amelia Earhart als spannendes Abenteuer der Lüfte mit einer charmanten Hilary Swank in der Titelrolle.
    2. Amelia: Biopic über die amerikanischen Flugpionierin und Feministin Amelia Earhart von der Regisseurin von "Monsoon Wedding".

      Hochfliegendes Biopic von Regisseurin Mira Nair („Monsoon Wedding„) über das Leben der amerikanischen Flugpionierin und Feministin Amelia Earhart (1897-1937).

      Das auf zwei umfangreichen Biografien basierende Drehbuch von Ron Bass („Rain Man“) und Anna Hamilton Phelan („Girl Interupted“) konzentriert sich auf die Zeitspanne zwischen 1928 bis 1937 im Leben der Protagonistin. Voller Elan spielt sie zweifache Oscar-Gewinnerin Hillary Swank („Million Dollar Baby„), die Earhart äußerlich erstaunlich ähnlich sieht. Die hervorragenden Kostüme und das sorgfältig der damaligen Zeit nachempfundene Makeup samt Frisur tun ihr übriges um „Lady Lindy“ überzeugend auf der Leinwand wieder aufleben zu lassen.

      Internationale Bekanntheit erlangt die freimütige Flugfanatikerin mit ihrem Transatlantik-Flug 1928, und das obwohl sie lediglich Passagierin war. Sie avanciert zum Idol junger Frauen und lernt in Folge den charmanten New Yorker Verleger George Putnam (Richard Gere nach „Das Lächeln der Sterne“ erneut als gewandt-gereifter Lover einer jüngeren Frau) kennen. Er wird zu ihrem Mentor und Promoter und macht Amelia alsbald auch einen Heiratsantrag. Da der Flugsport immens teuer ist, muss sie notgedrungen Vorträge halten und unermüdlich für sich die Werbetrommel rühren. Dies macht ihr wenig Spaß und erzeugt Spannungen in ihrer Ehe. 1932 überquert sie nach Charles Lindbergh als erste Frau den Atlantik im Alleinflug. Zwischenzeitlich verliebt sie sich in den attraktiven Professor Gene Vidal (Ewan McGregor), abgesehen von einem Kuss wird die Affäre im Film allerdings nur angedeutet. Sie stellt weitere Rekorde auf und bereitet sich auf ihr ehrgeizigstes Unterfangen vor, einen Flug um den Äquator - von dem sie nie zurückkehren wird.

      Die Umstände, die zu ihrem Absturz irgendwo im Südpazifik führen, entwickeln sich zur spannendsten Sequenz des visuell prächtig fotografierten Films. Nair versteht es, die Vorahnung von Earharts tragischen Verschwinden souverän zu inszenieren und verleiht dem Drama emotionales Gewicht, das man zuvor vermisst hat. Dies liegt zum Teil daran, dass die Hauptfigur häufig distanziert wirkt und ihre Motivation und Träume dem Zuschauer nicht klar werden. Absolut atemberaubend sind die Luftaufnahmen (viele der Landschaftsaufnahmen wurden in Südafrika gedreht), die durch den wuchtigen Orchesterscore von Gabriel Yared noch imposanter wirken. Insgesamt wird gefällige Nostalgieunterhaltung für ein reiferes Publikum geboten. ara.

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