Alvin und die Chipmunks 2

  1. Ø 4
   2009
Alvin und die Chipmunks 2 Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Alvin und die Chipmunks 2: Zweites Kinoabenteuer der Chipmunks, die erstmals die Schule und, mit der Ankunft der Chipettes, auch die Liebe erleben.

Weil Ersatzvater Dave nach einem Unfall im Krankenhaus liegt, bekommen Chipmunk Alvin und seine beiden Brüder mit Daves Cousin Toby einen neuen Betreuer. Der allerdings ist so liebenswert wie schüchtern und überfordert. Damit sind die Chipmunks auf sich gestellt: In der Schule, wo Alvin über seine neuen coolen Freunde aus dem Footballteam seine Brüder vergisst sowie im Popbusiness, wo ihr alter intriganter Manager mit den Chipettes, drei süßen Chipmunkgirls, echte Konkurrenz aufgebaut hat, die allerdings nur ihn reich machen soll.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Zwei Jahre nach „Alvin und die Chipmunks“ kommt nun dessen so genanntes Squeakquel in die Kinos. Diesmal bringen die 20 Zentimeter kleinen Streifenhörnchen nicht wieder das Heim ihres Ersatzvaters und Songwriters Dave Seville durcheinander, denn der ist wegen seines Unfalls auf eine unbedeutende Nebenrolle reduziert. Alvin, Simon und Theodore müssen jetzt unter gleichaltrige Menschen, und das sind Highschool-Jugendliche. Eifersucht, Neid, Intrigen, Loyalität und Bruderstreit beschäftigen die vaterlosen Pop-Nager. Und sie entdecken das weibliche Geschlecht, in Gestalt des süßen Trios The Chipettes.

    Die drei weiblichen Versionen der Streifenhörnchen sind schon in der animierten TV-Serie der achtziger Jahre aufgetaucht, doch wenn Brittany, Jeanette und Eleanor die Hüften schwingen und Songs wie „Hot N Cold“ vortragen, wirken sie wie die brandneuen Stars am Pophimmel. So werden sie auch an der Highschool bejubelt. Leider hatten sich die drei Mädchen aus völliger Unwissenheit an den falschen Mann gewandt, nämlich den geldgierigen Ex-Manager der Chipmunks, Ian Hawke. Sie wollten, dass er sie mit Alvin, Simon und Theodore bekanntmacht, und nun sitzt ihnen der skrupellose Ausbeuter im Genick, wie einst den drei männlichen Streifenhörnchen. Dass der Mann es nicht gut mit ihnen meint, merken die Mädchen aber lange Zeit gar nicht.

    Diesmal führte Betty Thomas Regie, und die Handlung hat mehr Tempo und Action. Zum hübschen Soundtrack mit Liedern wie „Stayin’ Alive“ oder „We Are Family“ schwingen die CGI-Hörnchen dermaßen keck und munter das Tanzbein, dass man ein gewisses Verständnis für ihre ansteckende Wirkung auf die Realfiguren des Highschool-Publikums aufbringt. Statt Kinder wie im ersten Teil damit zu erfreuen, dass sie in Daves Küche ein wahres Chaos veranstalten, müssen sich Alvin, Simon und Theodore jetzt als neue Schüler behaupten und auch damit klarkommen, dass Toby an ihrem Wohlergehen nicht besonders interessiert ist.

    Der bebrillte Simon mit dem blauen Pullover bekommt diesmal eine größere Rolle als der kluge Kopf des Trios. Er gerät in heftige Auseinandersetzungen mit Alvin, dem viel daran liegt, von den Footballspielern der Schule anerkannt zu werden. Dabei vernachlässigt Alvin seine Brüder und vergisst die gemeinsamen Auftritte. Der dicke kleine Theodore ängstigt sich in der Nacht weiterhin sehr, so dass er schließlich wegläuft. Doch da weiß er noch nicht, wie sehr ihn die kleine dicke Eleanor ins Herz geschlossen hat.

    Eine richtige Verfolgungsjagd gibt es diesmal auch, mit einem roten Spielzeugmotorrad und einem ferngesteuerten Hubschrauber. Die 1958 erfundenen Chipmunks haben schon im Kinofilm von 2007 gezeigt, wie attraktiv sie auch für eine neue Generation Kinder sind. Wer zu ihren Fans zählt, wird die Chipettes vermutlich ebenso lieben. Doch auch die drei Jungs haben wieder Witziges zu bieten, zum Beispiel in Form von Filmzitaten, mit denen sich der Superstar Alvin schmückt.

    Fazit: Die Chipmunks gehen auf die Schule und begegnen den kessen Chipettes: Brittany, Jeanette und Eleanor stehlen den Brüdern beinahe die Show.
  • Zum zweiten Mal toben und quieken die Kulthörnchen durch die Weihnachtszeit. Für die Kleinen ganz klar eine schöne Bescherung.

    Mini bedeutet in der Chipmunkwelt eigentlich Maxi, denn mit 350 Mio. Dollar weltweitem Einspiel sind die knuffigen Nager, Sympathieträger und Nerventester in Personalunion, wirklich Globalplayer, die allein in den deutschen Kinos 1,4 Millionen Zuschauer begeistern konnten. Neu im Drehbuch des zweiten Abenteuers ist Betreuer Toby (Zachary Levi), während Jason Lee als sein schwer geprüfter Vorgänger mit gebrochenen Knochen ins Krankenhaus, in den Erholungsurlaub also, ausgelagert und nur für ein paar Szenen reaktiviert wird. Cousin Toby ist ein Über-Nerd, in seinen Sozialkontakten behindert und als Versorger von Alvin und seinen beiden Brüdern überfordert. „Das ist eine Geisterstadt hier drinnen“, kommentiert einer der Chipmunks das Futterangebot in den Schränken und auch beim Eingewöhnen an der Schule sind die Jungs auf sich gestellt. Gut nur, dass sie in den blubbernden Teengirls sofort Fans finden, die fast genauso quietschen können wie sie. Ein Problem sind aber die Boys, vor allem die Footballtypen, die Alvin, Mr. Cool in der Chipmunkwelt, in ihr Team aufnehmen. Damit wird Alvin zum Star, kurzfristig aber auch zum Verräter wichtiger charakterlicher Werte und damit an seinen Brüdern. Mehr Persönlichkeit beweist da Brittany, die sich nicht von ihren beiden Chipmunkschwestern isolieren lässt, als sie der intrigante Ex-Manager Alvins zum Popstar und Goldesel aufbauen will.

    Die Chipettes, die 1983 ins Backenhörnchen-Universum eingeführt wurden, sind ein hitverdächtiger Neuzugang dieser Fortsetzung, in der es um einen musikalischen, selbstredend aber auch einen romantischen Wettbewerb geht. Das Drehbuch liefert dabei genügend Anlässe, die Stärken der Chipmunks zu zeigen: digital animierten Powerslapstick und harmonischen Heliumgesang. Hörnchen belegen Schleuderkurse im Küchenmixer oder werden von Basketbällen an die Schulwände geklatscht, Hörnchen rocken aber auch zu Oldies der Kinks oder schwingen die Hüften zu Songs von Kate Perry oder Beyoncé. Irgendwo zwischen komisch, quirlig, niedlich und manchmal auch nervig ist diese Komödie ein Spaßbringer für die Kids. Aber auch Erwachsene bekommen ihr Vergnügen. kob.

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