Alma ermittelt: Tango und Tod

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   2007
Alma ermittelt: Tango und Tod Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Alma ermittelt: Tango und Tod: TV-Krimikomödie: Eine Münchner Kioskbesitzerin mischt sich in Mordermittlungen...

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Kritikerrezensionen

  • Im Genre der Krimi-Komödien hat bei den Öffentlich-Rechtlichen die ARD mit Formaten wie „Adelheid und ihre Mörder“ oder „Pfarrer Braun“ die Nase vorn. Jetzt schickt das ZDF Christiane Hörbiger in „Alma ermittelt“ ins Rennen.

    Alma Mitterteich ist eine Rentnerin im Unruhestand. Neben dem Tangokurs mit ihrem Lebensgefährten Robert (Michael Gwisdek) und gelegentlicher Aushilfstätigkeit in ihrem früheren Kiosk beschäftigt sie sich vor allem mit Hobby-Schnüffeleien. Als sie eines Abends beim Nordic Walking im Park beobachtet, wie eine junge Frau gewürgt und anschließend von einer Brücke gestoßen wird, alarmiert sie die Polizei. Kommissarin Erdmann (Katharina Böhm) findet keine Beweise für einen Überfall und glaubt der alten Dame erst, als einige Tage später die Leiche der Frau angespült wird. Doch inzwischen hat sich die selbsternannte Detektivin Alma Mitterteich selbst an die Arbeit gemacht. Sie findet die Schwester des Opfers (Marie Zielke überzeugt in einer Doppelrolle) und stößt auf eine Verbindung zu einem zwielichtigen Gebrauchtwagenhändler (Markus Brandl) und dem Münchener Schickeria-Gastronomen Walter Speckbauer (August Schmölzer). Ist einer der beiden der Mörder?

    Die Zutaten für diese neue Kriminal-Komödie stimmen. Christiane Hörbiger hat u.a. in „Julia – Eine ungewöhnliche Frau“ bewiesen, dass sie querköpfige Damen mit Chuzpe und Charme spielen kann. Michael Gwisdek und sie sind ein schönes Paar, das viele dramaturgische Reibungsmöglichkeiten bietet, auch die weiteren Rollen sind z.B. mit Lucas Gregorowicz gut besetzt. Die Drehbuchautoren Andreas Föhr und Thomas Letocha haben schon für Krimi-Komödien wie „Der Bulle von Tölz“ geschrieben, auch Regisseur René Heisig hat mit Filmen wie „Therapie und Praxis“ gezeigt, dass er einen Genremix inszenieren kann. Und doch fehlt der Polyphon-Produktion der entscheidende Funke, weil gerade die komödiantischen Szenen noch nicht ausreichend zünden. Trotzdem wünscht man dem Team gute Quoten und damit eine zweite Chance – denn Potenzial ist reichlich vorhanden. sw.

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