Filmhandlung und Hintergrund

Weihnachtsgeschichte: Vor der Berliner Haustür einer Karrierefrau ohne Anhang steht eines Tages unangemeldet ihr brasilianisches Patenkind.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Alles Samba: Weihnachtsgeschichte: Vor der Berliner Haustür einer Karrierefrau ohne Anhang steht eines Tages unangemeldet ihr brasilianisches Patenkind.

    Der Titel ist doof, der Film ist es auch; zumindest dann, wenn man von einer Geschichte ein bisschen überrascht werden möchte. Davon abgesehen ist „Alles Samba“ in all seiner Harmlosigkeit und Nettigkeit möglicherweise genau das Richtige, um am Ende einer anstrengenden Woche Kräfte für den Samstagsbummel über den Weihnachtsmarkt zu sammeln.

    Im Zentrum der Geschichte steht jene erfolgreiche Single-Frau in den besten Jahren, die man aus vielen Filmen dieser Art kennt. Die Handlung läuft jedesmal unweigerlich darauf hinaus, dass die Dame als egozentrisch entlarvt wird und so ganz allein selbstredend gar nicht glücklich sein kann. Katharina (Gudrun Landgrebe) reagiert trotzdem alles andere als euphorisch, als das Schicksal ihr in der Vorweihnachtszeit die entzückende kleine Brasilianerin Marcia (Amy Mußul) vor die Tür setzt. Sie hat zwar die Patenschaft für das Kind übernommen, doch damit sei der Wohltätigkeit, wie sie findet, auch Genüge getan. Eine Nacht beherbergt sie das Kind, dann soll es Claudio, der Leiter des deutsch-brasilianischen Kulturzentrums (Günther Maria Halmer), gefälligst wieder abholen.

    Natürlich ist das nur der widerwillige Anfang einer Freundschaft. Dass Marcia mit den Möbeln nicht ganz so sorgsam umgeht, wie es den antiken Stücken zukäme, findet Katharina zwar nicht so toll, doch dafür gelingt es der Kunstexpertin, einer alten Dame mit Marcias Hilfe das letzte, noch unvollendete Gemälde von van Gogh abzuschwatzen. Da das Mädchen gleichfalls sehr hübsch malen kann, kommt es, wie es kommen muss: Marcia sorgt dafür, dass van Goghs unvollendetes Stillleben endlich fertig wird; Ende der Freundschaft.

    Selbstredend entwickeln sich auch zarte Bande zwischen Katharina und Claudio, natürlich wird Katharina lernen, weniger pingelig zu sein, und zu allem Überfluss benützt Bernd Böhlich (Buch und Regie), der schon ungleich anspruchsvollere Geschichten verfilmt hat, ganz viel Weichzeichner. Aber wie Katharinas Kollege (Ulrich Mühe) gemeinsam mit einer Nachbarin (Roswitha Schreiner) Frau Holle spielt und es für Marcia schneien lässt, das ist wirklich nett. tpg.

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