Alles außer Sex (2. Staffel, 12 Folgen)

  1. Ø 0
   2007
Alles außer Sex (2. Staffel, 12 Folgen) Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Alles außer Sex (2. Staffel, 12 Folgen): Comedyserie: Deutsche Version von "Sex and the City" um ein flottes Freundinnenquartett.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Seit deutsche Serien bei kommerziellen Sendern nicht mehr funktionieren, sucht man händeringend nach Erklärungen für dieses Phänomen. Eine der Erkenntnisse besagt, dass der Zeitraum zwischen zwei Staffeln nicht zu groß werden darf, weil sich Handlung und Figuren ihr Publikum sonst wieder neu erobern müssen.

    Bei „Alles außer Sex“ hat ProSieben diese Maxime allerdings nicht beherzigt: Die erste Staffel startete im November 2005. Vielleicht wollte der Sender aber auch den Sommer abwarten: Angesichts einer Konkurrenz, die praktisch ausnahmslos auf Wiederholungen setzt, könnte die in sechs Doppelfolgen gezeigte Serie leichteres Spiel haben, anständige Marktanteile zu erreichen. Zweifel sind allerdings angebracht, denn im Unterschied zur temporeichen ersten Staffel wirken die Folgen diesmal etwas zäh. Dafür haben sich die Figuren entwickelt: Ärztin Edda (Simone Hanselmann) ist nicht mehr auf Männerjagd, sondern rangelt nun mit einem gut aussehenden Konkurrenten um den Posten der Stationsärztin. Minza (Annette Frier) hat die Beförderung schon hinter sich: Sie hat Waschbar-Besitzer Dieter (Gregor Bloéb) die Rolle des Erzählers abgenommen, was ganz ohne Frage ein Fortschritt ist, denn Dieter war ziemlich unerträglich. Frenzy (Miranda Leonhardt) will jetzt Karriere als Fotografin machen, muss aber feststellen, dass selbst das ohne Männer nicht klappt. Und Valerie (Rhea Harder) hätte gern mehr Spaß im Leben, beugt sich aber dem – zunächst unerfüllten – Kinderwunsch des Gatten (Michael Lott).

    Im Gegensatz zu den vielen vergnüglichen Komödien, die ProSieben zum gleichen Themenkomplex produziert hat („Popp dich schlank“, „Im Namen der Braut“) ist „Alles außer Sex“ jedoch enttäuschend brav. Die Dialoge müssten viel boshafter oder wenigstens geistreicher sein, die Pointen witziger, die Handlungswendungen überraschender, die Darstellerinnen spritziger, das Tempo generell flotter. Vielleicht ändert sich das ja noch: Peter Gersina („Mein Vater, seine Neue und ich“), der Schöpfer der Serie, hat erst ab Folge 5 inszeniert. tpg.

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