Filmhandlung und Hintergrund

Fortsetzung der TV-Komödie "Allein unter Töchtern" mit Hannes Jaenicke als schwer geforderter Vater von drei Mädchen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Allein unter Schülern: Fortsetzung der TV-Komödie "Allein unter Töchtern" mit Hannes Jaenicke als schwer geforderter Vater von drei Mädchen.

    Es gibt Geschichten, die haben eine Fortsetzung verdient. „Allein unter Töchtern“ hat den gern grimmige Typen verkörpernden Hannes Jaenicke im Zusammenspiel mit seinen jungen Kolleginnen so überzeugend von einer völlig anderen Seite gezeigt: Das musste einfach weitererzählt werden.

    Der zweite Film über den Berufssoldat, der sich mit eiserner Disziplin und gewohnten, hier aber völlig unzureichenden Methoden den Herausforderungen seines Drei-Mädel-Haushalts stellt, verlagert den Schauplatz in die Schule: Harald Westphal quittiert den Dienst, braucht nun einen neuen Job und versucht sich schließlich als Lehrer; schließlich hat er beim Bund ja auch Rekruten ausgebildet, der Unterschied wird schon nicht so groß sein.

    Nachdem in Teil eins die älteste Tochter Jessy (Karoline Teska) seine Gegenspielerin war, übernimmt diese Rolle nun die mittlerweile heftig pubertierende Marla (Nina Gummich). Westphals nassforscher Auftritt an neuer Wirkungsstätte wird von seinen neuen Kollegen mit der schwierigsten Klasse belohnt. Wortführer Ralf (Benjamin Trinks) erkennt die Chance, dem alsbald verhassten neuen Lehrer eins auszuwischen, und macht sich an Marla ran. Prompt sieht sich Westphal mit einem Krieg an mehreren Fronten konfrontiert: daheim die nach wie vor alles andere als kooperativen Töchter, dazu die renitenten Schüler und schließlich ein Kollegium, denen seine unkonventionellen Methoden nicht geheuer sind. Zu allem Überfluss verliebt er sich auch noch in seine Rektorin (Dana Golombek).

    Das bewährte Team aus Teil eins (Buch: Caroline Hecht, Regie: Oliver Schmitz) sorgt erneut für eine muntere Komödie, die naturgemäß in erster Linie von den ständigen Konfrontationen zwischen dem Komisskopp und den Zivilisten lebt. Jaenicke spielt das auch diesmal wieder prima und mit viel Freude an der Selbstironie. Schon allein die kernigen Dialogduelle mit den jungen Darstellerinnen machen den Film sehenswert. Dass die Geschichte am Ende zum Schulmärchen ausartet, in dem sich ausgerechnet die boshaftesten Boykotteure lautstark für ihren Lehrer einsetzen, ist zwar ein bisschen dick aufgetragen, aber trotzdem ein hübscher Schluss für diese äußerst stimmige Fortsetzung. tpg.

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