All the Boys Love Mandy Lane

  1. Ø 4
   2006
All the Boys Love Mandy Lane Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

All the Boys Love Mandy Lane: Ungemein effektiver Slasherfilm über eine Gruppe von Teenagern, die bei einem Wochenendausflug von einem unbekannten Psychopathen terrorisiert werden.

Mandy Lane (Amber Heard) ist das begehrteste Mädchen an der Highschool. An der Einzelgängerin hat sich noch jeder Junge die Zähne ausgebissen. Als sie ausgerechnet mit dem Nerd Emmet (Michael Welch) geht, verschuldet dieser den Tod eines Mitschülers. Deshalb nimmt Mandy die Einladung zu einer Privatparty von Red (Aaron Himelstein) auf der Ranch seiner Eltern an, die vom schweigsamen Garth (Anson Mount) bewacht wird. Statt Spaß und Sex erwartet die Teilnehmer der Tod.

Ungewohnt poetischer, sehr stimmiger Slasherfilm mit fabelhaftem Score, der zugleich eine Hommage an die Genrefrühzeit darstellt, als auch ein blutiges Ende des Traums von Jugend und Unschuld beschreibt. „Halloween“ trifft auf „The Virgin Suicides“ in einer nur scheinbar simplen Story.

Die Einzelgängerin Mandy Lane ist das meistbegehrte Mädchen der High School, doch bisher hat sich noch jeder der Jungs die Zähne an ihr ausgebissen: Lieber verbringt sie ihre Zeit mit dem Nerd Emmet. Doch nachdem der den Tod eines Mitschülers verschuldet, wendet sich Mandy von ihm ab und willigt ein, mit Red sowie zwei weiteren Typen und zwei anderen süßen Girls ein Wochenende auf der entlegenen Ranch von Reds Eltern zu verbringen, die von dem schweigsamen, aber gut aussehenden Garth bewacht wird. Ein Abend mit Alkohol, Drogen und Sex beginnt bis ein unbekannter Psychopath Jagd auf die Teenager macht.

Mandy Lane ist das schönste Mädchen an der High School, doch darüber kein bisschen eingebildet. Dass sich die Jungs wegen ihr beinahe umbringen, nimmt sie eher irritiert zu Kenntnis und datet lieber gar keinen, als den Rest zu enttäuschen. Nun steht ein Ausflugswochenende ins Grüne auf dem Programm, und mancher rechnet sich aus, beim nächtlichen Nacktbaden oder einer Weihnachtszigarette der schönen Mandy näher zu kommen. Statt dessen erhält die ganze Gruppe Besuch von einem üblen Schlitzer.

Ein Ausflug ins Grüne in Begleitung der von allen begehrten High-School-Schönheitskönigin gerät zum blutigen Desaster. Vergleichsweise originelles und gut gemachtes Old-School-Slasher-Movie.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • "All the Boys love Mandy Lane" ist ein Teenie-Slasherfilm, der aus dem Blickwinkel nostalgischer Rückerinnerung an die 70er Jahre gedreht wurde. Durch seine grobkörnigen, hell strahlenden Bilder und den massiven Einsatz von Weichzeichnern und Zeitlupen wirkt der Film wie ein eisgekühlter Werbespot. Wie trügerisch diese sommerfrische Idylle ist, zeigt sich allerdings von der ersten Sekunde an. Denn das Begehren, das der unschuldigen High-School-Schönheit Mandy Lane Tag für Tag entgegen prallt kann nur in einer Katastrophe enden.

    Im Vordergrund des Films stehen Äußerlichkeiten, die Musik, der reine Stil der gezeigten Bilder. Die Figuren sind ebenso unwichtig wie die Handlung. Letztere lässt sich auch lapidar in dem Satz zusammenfassen: Hübsche Teenies, die gerne halbnackt herumlaufen und Drogen nehmen, treffen sich in einem gruseligen Haus inmitten menschenleerer Einöde und werden nach und nach abgeschlachtet. Mehr erwartet man natürlich nicht, immerhin handelt es sich um einen Slasherfilm. Allerdings werden die Genremuster hier derart treuherzig aufgegriffen, dass die Spannung ganz und gar auf der Strecke bleibt.

    Außerdem wird der blutberauschte Meuchler schon nach kürzester Zeit entlarvt und selbstverständlich weiß man von vorne herein, wer alles sterben wird – nur die Reihenfolge ist noch nicht ganz klar. Die Figuren sind reine Abziehbilder, denen man schon an der Nasenspitze ansehen kann, dass sie leider zu dumm sind, um einen Teenie-Horrorfilm zu überleben. Und dementsprechend brav laufen sie auch in jede Falle, die ihnen gestellt wird. Dann spritzt ein bisschen Blut hier und ein bisschen Blut da und selbst der Mörder wirkt gelangweilt dabei.

    Der Kontrast zwischen sommerlichem High-School-Film und blutiger Schlammschlacht ist noch das interessanteste an diesem Film. Ansonsten ist "All the Boys love Mandy Lane" ein reichlich unspektakulärer Sommer-Slasher geworden. Wer aber nichts Neues erwartet und sich von der gespaltenen Grundatmosphäre überzeugen lässt, wird an dem Film trotzdem seinen Spaß haben.

    Fazit: Reichlich unspektakulärer Sommer-Slasher, bei dem man zu früh zu viel weiß. Interessant ist allerdings die Idee, Altbekanntes in weichgezeichnete 70er-Jahre-Idylle zu verpacken.
  • Ein begehrtes Mädchen lockt nicht nur die Männerwelt ihrer Schule, sondern auch einen Psychopathen an, der die Privatparty in einer Nacht der langen Messer blutig beendet.

    Verrückt nach Mandy beschreibt die Grundsituation treffend, wenn sich die Jungs Hahnenkämpfe um das unnahbare Objekt ihrer Begierde (Amber Heard) liefern und sich aus blindem Imponiergehabe schon mal das Genick brechen. Seitdem Mandys Außenseiterfreund Emmet diesen Tod verschuldet hat, ist sie wieder solo. Bis sie einwilligt, auf der Ranch von Reds Eltern mit einer Partygruppe das Wochenende zu verbringen. Der schweigsame Garth (Anson Mount) wacht über das Anwesen, in dem Drogen, Alkohol und Sex die letzten Stunden der Teenies bestimmen.

    „Halloween“ meets „The Virgin Suicides“ in einer perfekten Poesie mit himmlischem Pop- und Rockscore und teuflischem Hass, den ein Traummädchen bei ihren Verehrern auslöst. Der Slasher weist viel Atmosphäre, aber nur einen minimalen Bodycount auf und bedient typische Mechanismen des Genres, nur das surprise ending ist dem zeitgenössischen Empfinden geschuldet. Debütant Jonathan Levine gelingt eine als Horror funktionierende Hommage, die ihren ganz eigenen Stil findet und die Vorbilder reflektiert.

    Seine Reise zurück in die späten 70er kleidet sich gefährlich harmlos und verführerisch lieblich, ist in einem sonnig-verklärenden Retro-Look gehalten, obwohl die Handlung heute spielt. Levine erzählt auf Augenhöhe der Kids ohne falschen Realismus und präsentiert seine Figuren offen als Horrorfutter. Die Gewalt wird nicht ausgewalzt, ist kurz, aber nicht schmerzlos, wie etwa bei einem Blowjob, der zunächst freiwillig in der sexuellen, kurz darauf zwangsweise in der mörderischen Variante an einer Schrotflinte vorgenommen wird.

    Die wahre Attraktion ist Mandy, das makellose It-Girl der Schule, ein Fremdkörper, der sich von den verdorbenen MitschülerInnen abhebt, ein Mysterium, das von seiner Nichtgreifbarkeit lebt, eine Heilige, umstrahlt von der Sonne wie ein Heiligenschein. Sie erscheint nur als Mythos, nicht als Person interessant: Man erfährt so gut wie nichts über sie, dafür ist sie als Ikone in die vorherrschende christliche Symbolik eingereiht, die etwa das Eindringen einer (Wasser)schlange ins Paradies mit einschließt. Dies stört nie den sanften Ton einer stimmigen Ballade um die Annäherung der beiden schönsten Menschen in diesem Film, Mandy und Garth, was sich zugleich als Ode an die Jugend und das böse Erwachen daraus in Form einer Bluttaufe ausnimmt. tk.

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