Filmhandlung und Hintergrund

Romantische Komödie über einen schreibblockierten Autor, den im wörtlichen Sinn die Muse küsst.

Alex Sheldon (Luke Wilson) hat keinen roten Heller auf dem Konto, 100.000 Dollar Spielschulden bei der kubanischen Mafia und die härteste Schreibblockade, die sich ein Berufsschriftsteller eralbträumen kann. Nach dem ihm ruppige Gangster ihre Ungeduld demonstrieren, hat er auch keinen Computer mehr. Deshalb bittet er die junge Stenotypistin Emma (Kate Hudson), sein in dreißig Tagen druckreifes Manuskript per Hand zu Papier zu bringen. Nach einigem Zögern willigt Emma ein und schlägt gleich ein paar inhaltliche Verbesserungen vor…

Lose basierend auf Dostojewskis „Der Spieler“ kredenzt Geschlechterkampf-Fachmann Rob Reiner („Harry und Sally„) eine gutgelaunte Beziehungskomödie auf doppelter dramatischer Ebene: Auch der in den 20ern spielende Roman wird in Flashbacks bebildert, während er im Film gerade entsteht (Doppelrollen demnach auch für Wilson/Hudson).

Ein zeitweilig ideenloser Autor schließt mit seinem Verleger eine Wette ab, in der Hoffnung, damit seine Schreibblockade zu beheben. Falls er die vom Verleger vorgegebene Deadline nicht erfüllt, muss er diesem was immer er schreibt auf Lebzeiten übertragen. Rettung aus der Misere naht, als eine Stenografin nicht nur auf die Story des Romans entscheidenden Einfluss nimmt.

Alex hat keinen roten Heller auf dem Konto, 100.000 Dollar Schulden bei der kubanischen Mafia und die übelste Schreibblockade, die sich ein Berufsschriftsteller nur eralbträumen kann. Nachdem ihm ruppige Gangster ihre Ungeduld demonstrieren, hat er auch noch keinen Computer mehr, weshalb er die junge Stenotypistin Emma bittet, sein in dreißig Tagen druckreifes (sonst tot) Manuskript per Hand zu Papier zu bringen. Nach einigem Zögern willigt Emma ein – und bringt gleich ein paar inhaltliche Verbesserungen mit.

Gehetzt von grimmigen Schuldeneintreibern sucht und findet der kreativ blockierte Schriftsteller Alex (Luke Wilson) Hilfe bei einer einfühlsamen Stenotypistin (Kate Hudson). Doppelbödige Beziehungskomödie von Rob Reiner.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Alex & Emma: Romantische Komödie über einen schreibblockierten Autor, den im wörtlichen Sinn die Muse küsst.

    Kate Hudson („Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?““) übernimmt zunehmend Meg Ryans angestammte Rolle als American Sweetheart. Sie ist der größte Lichtblick in der neuen romantischen Komödie vom „Harry und Sally“-Regisseur Rob Reiner, in der sie gewohnt gewinnend eine espritvolle Stenografin mimt, die einen Schriftsteller in Nöten kennen- und lieben lernt. Dieser wird im Vergleich zu seiner spritzigen Partnerin farblos von Luke Wilson verkörpert.

    Das Drehbuch von Jeremy Leven („Don Juan DeMarco“) basiert lose auf den Umständen, unter denen Dostojewski „Der Spieler“ verfasste. Er verliebte sich in seine Stenografin, als er ihr unter Zeitdruck seine Novelle diktierte. In der Filmfassung, die in der Gegenwart angesiedelt ist und mit in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts angesiedelten Fantasiesequenzen versetzt ist, wird der junge Schriftsteller zum Belletristikautoren Alex Sheldon umfunktioniert. Er steckt in der Bredouille, da er bei zwei kubanischen Gangstern 100.000 Dollar Spielschulden in 30 Tagen zurückzahlen muss. Dies könnte er, sobald er seinem Verleger (Regisseur Reiner in einem Cameoauftritt) seinen neuen Roman abliefert. Doch nicht nur leidet er unter Writer’s Block, die beiden Gangster verbrennen auch noch seinen Computer. In einer weiteren etwas absurden Wendung beschließt Alex daraufhin die Stenografin Anna zu engagieren. Sein Roman entfaltet sich schließlich in Rückblenden mit Off-Erzählung, in denen Alex sich als sein Protagonist Adam Shipley sieht. Er arbeitet als Lehrer für die Kinder der schönen Society-Dame Polina (Sophie Marceau), in die er sich unsterblich verliebt. Da sie in Geldnöten steckt, wird sie wohl jedoch ihren reichen Verehrer John Shaw (David Paymer) heiraten. Ihre Affäre mit Adam gipfelt in einer überzogenen Sexszene, die die Cartoonhaftigkeit der Romanfiguren unterstreicht. Gleichzeitig beginnt er eine Beziehung mit dem Au-Pair-Mädchen, das sich der Autor in Gestalt seiner naseweisen Stenographin Emma vorstellt. Ihre Nationalität wechselt im Verlauf des Romans von Schwedin, Deutscher, Spanierin und schließlich Amerikanerin und wird in dem Maße, wie er sich in Emma verliebt, sympathischer skizziert. Doch wie im Roman entspinnt sich auch im wahren Leben eine emotionale Dreieckskonstellation, als die Inspiration für Alex‘ Polina in Fleisch und Blut aufkreuzt.

    Die Doppelplot-Struktur hat durchaus ihren Reiz, wirkt auf Dauer aber vorhersehbar. Die wandelnden Klischees sind teils beabsichtigt, dennoch kann es Reiner mit seiner Inszenierung nicht immer vermeiden, stereotyp zu wirken. Das größte Manko ist, dass nur begrenzt herzhaft gelacht werden kann. Die Lacher gehen vorrangig auf das Konto der Protagonistin. Hudson, die mit Wilson eine passable Chemie verbindet, tritt hier als Brünette auf. (Komödien-)Blondinen scheinen nicht nur mehr Spaß zu haben, sondern auch viel mehr Spaß zu machen. ara.

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