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Albert und der große Rapallo

Kinostart: 14.09.2000

Filmhandlung und Hintergrund

Sympathischer, abenteuerlicher Fantasy-Kinderfilm aus Dänemark.

Der zehnjährige Albert und sein Freund Ernie landen in einer Fantasie-Welt, in der Ernie von Bösewicht Leopold gekidnappt wird. Um ihn zu befreien, geht Albert mit dem großen Rapallo, einem Meisterdieb, auf die Jagd nach dem grünen Grimaldi, einen riesigen Diamanten. Dabei findet Albert in dem Zigeunermädchen Sabrina auch unverhofft eine Freundin.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Albert und der große Rapallo: Sympathischer, abenteuerlicher Fantasy-Kinderfilm aus Dänemark.

    Nachdem er mit dem geistreichen Körpertausch-Thriller „Brain X Change“ als Regisseur debütierte, meldet sich der ehemalige Schauspieler Jörn Faurschou mit einem klassischen Kinoabenteuer für Kinder zurück. Die Verfilmung des Bestsellers von Ole Lund Kirkegaard vermischt Pippi-Langstrumpf-Humor und Harrison-Ford-Action in einer Fantasywelt à la Mad Max und schickt sich nun an, den überraschenden Erfolg in Dänemark auch in Deutschland zu wiederholen.

    Der zehnjährige, rothaarige, bebrillte Anti-Held Albert stammt aus dem Dorf, dessen Museum einst den größten Diamanten der Welt zur Schau stellte. Seit dem Diebstahl des Edelsteins vergammelt das Museum, während der Gemüsehändler Albert und seinem Freund Ernie jeden Morgen die alte Geschichte vom sagenhaften grünen Diamanten erzählt. Nach einem Streit zwischen den beiden Jungen verschwindet Ernie in einer geheimnisvollen Höhle. Albert findet ihn, nachdem er den Dieb Rapallo kennengelernt hat, in einer kahlen, sandigen und pfützigen Berglandschaft wieder, in der ein heiter-erschreckender Jahrmarkt mit einem Muskelprotz, einem Zwergenpärchen und anderen seltsamen Exemplaren der Menschheit stattfindet (die Patenschaft Fellinis ist unverkennbar). Die Kinder werden zwar geschlagen und gejagt, doch durch Frechheit, Erfindungsgeist und die Hilfe des wiedergefundenen magischen Diamanten gelangen sie schließlich in ihr Dörfchen zurück. Dabei gelingt es Faurschou, die Spannung aufrechtzuerhalten, indem er den märchenhaften Storyfaden um den Diamanten mit dem des emotionsgeladenen Freundschaftskonflikt verwebt und bei allen ausgiebigen Flügen der Imagination und großen Gefühlen eine skandinavische Lakonie bewahrt. Obwohl der Film durch Faurschous Bodenständigkeit letztendlich an Zauber verliert, sollte er die jungen Kinogänger dennoch begeistern können. csz.
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